Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Wieder keine deutsche Hochschule in den Top 50 beim World University Ranking 2012
Zum siebten Mal hat Quacquarelli Symonds (QS) das World University Ranking veröffentlicht: www.topuniversities.com. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) erlangte dieses Jahr den ersten Platz, vor allem durch die Häufigkeit der Zitationen und die gestiegene Anzahl internationaler Mitarbeiter in Forschung und Lehre. Damit fiel der Gewinner des Vorjahres, die University of Cambridge auf Platz zwei zurück. Dahinter folgt die Harvard University. Die beste deutsche Platzierung erreichte die Technische Universität München (53) vor der Universität Heidelberg (55).
Mehr als eine viertel Million ausländische Studierende in Deutschland – neues Hochqualifizierten-Gesetz verspricht noch bessere Aussichten
Laut dem jährlichen Datenreport „Wissenschaft weltoffen“ vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem HIS- Institut für Hochschulforschung waren im Jahr 2011 erstmals mehr als 250.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Auch die Prognosen sind vielversprechend: Am 1. August 2012 ist das neue Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie in Kraft getreten.
Two Concepts that are not the same but strengthen each other
The terms ‘leadership’ and ‘management’ are sometimes used interchangeably, as if they meant the same thing, and sometimes as completely distinct concepts, practised by separate groups of people – ‘leaders’ and ‘managers’. Some authors (Bennis 1989) go further still by implying that philosophical differences underpin fundamental distinctions in values and behaviours in that ‘the manager does things right’ while ‘the leader does the right thing.’ In universities, leadership and management are seen and practised both as interconnected and as separate concepts as a consequence of historic structures and ongoing changes in the internal and external operating environments of these institutions. This paper examines these concepts and their interrelationship in the context of changing universities and changing higher education environments. It argues for greater clarity, conceptually and practically, between these concepts and a better balance between management and leadership in universities.
Oder: Was hat das Wissenschaftsmanagement mit der Welternährung zu tun?
An der zunehmenden Gefahr für die Sicherstellung der Welternährung sind nicht nur die Dürreperioden in den USA und Russland schuld, die die Preise für Mais, Weizen und Soja in die Höhe treiben. Auch nicht nur die Farmer, die mit einem enorm hohen Wasser- und Düngeaufkommen die letzte Fruchtbarkeit aus ihren Boden herausquetschen, sondern nicht zuletzt die internationalen Energiekonzerne, die den Landwirten hohe Preise zahlen, wenn sie wertvolle Ernährungsgüter für die Produktion von Benzin liefern. Und vergessen sind offensichtlich die Hungerrevolten des Jahres 2008, als die Menschen wegen der rapide steigenden Preise für Grundnahrungsmittel auf die Straße gingen. Wie kann Wissenschaftsmanagement hier helfen?
Gemeinsam erforschen chinesische und deutsche Universitäten die Elektromobilität.
Globale Probleme fordern globale Antworten. Der Klimawandel ist eine dieser weltweiten Herausforderungen, die alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen. Und die Mobilität ist ein essenzieller Bestandteil unseres modernen Alltags. Neue Technologien und ein neues Verständnis von Mobilität, Verkehr und Verkehrsmittel sind nötig, um die europäischen Klimaziele bis 2050 zu erreichen: 80 Prozent weniger Verbrauch fossiler Energien.
Entlang der Donau wird nun enger zusammengearbeitet
Bundesforschungsministerium Annette Schavan hat Minister und hochrangige politische Vertreter nach Ulm eingeladen, um dort die engere Zusammenarbeit der Donaustaaten in Wissenschaft und Forschung zu vereinbaren. Gefolgt waren ihrem Ruf EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn sowie Regierungsvertreter aus Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Österreich, Slowenien, Rumänien, Serbien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. In einem Kommuniqué versprechen die Donauländer einen gemeinsamen Fonds zur Projektförderung von zehn Millionen Euro sowie ein gemeinsames Forschernetzwerk.
Die European University Association fordert mehr Geld für europäische Universitäten im nächsten Forschungsrahmenprogramm.
Der größte Verband europäischer Hochschulen, die European University Association (EUA) hat die Pläne der Europäischen Kommission zum 8. Forschungsrahmen- programm, das von 2014 bis 2020 laufen wird, bewertet und kommentiert. Dabei begrüßt die EUA den Vorschlag, die direkten Kosten der Horizon-2020-Projekte zu einhundert Prozent zu finanzieren. Auch das Ziel, die Mittelbeschaffung für die Hochschulen zu vereinfachen, begrüßte die EUA.
Bereits im Jahr 2009 verabschiedeten die Wissenschaftsminister der 47 Bologna‐Länder einen Benchmark für die internationale Mobilität von Studierenden.
Bis 2020 soll mindestens jeder fünfte Hochschulabsolvent während seines Studiums Auslandserfahrung gesammelt haben. In der jüngst in Bukarest veröffentlichten ersten Mobilitätstrategie für den Europäischen Hochschulraum werden Mobilitätshindernisse identifiziert, die abgebaut werden sollen. Der ebenfalls erstmals vorgelegte „Implementation Report“, der gemeinsam von Eurydice, Eurostat und EUROSTUDENT erarbeitet wurde, betont die Bedeutung des Abbaus von Hindernissen, die soziale Gruppen unterschiedlich betreffen. Die Schlussfolgerung des Berichts lautet: „If let unchecked, increases in mobility rates may lead to a new dimension of social disparity“.
Universität München schneidet als beste deutsche Hochschule ab
Die Times Higher Education (THE ) hat das World Reputation Ranking für 2012 veröffentlicht und die 100 renommiertesten Hochschulen der Welt bewertet. Das nicht überraschende Ergebnis: die Top 50 werden von Universitäten englischsprachiger Länder dominiert. „Clear evidence of an elite Anglo-American cadre of six global university ‚super-brands‘ has emerged from the second annual Times Higher Education World Reputation Rankings“, zieht Phil Baty, Herausgeber des THE-Rankings, Bilanz.