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Neues Geld für Hochschul-Kooperationen

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Cédric Koch

INTERNATIONALISIERUNG

Neues Geld für Hochschul-Kooperationen

DAAD und BMBF fördern strategische Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen – mit bis zu 250.000 Euro pro Jahr

Ein neues DAAD-Programm belohnt Hochschulen, die ihr internationales Profil stärken. In der ersten Auswahlrunde erhalten 21 Projekte den Geldsegen. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesbildungsministerium. ''Unser Ziel ist es, die strategische Internationalisierung unserer Hochschulen zu fördern'', sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU).

Die geförderten Projekte waren Teil der Bewerberflut von insgesamt 117 Vorhaben, die seit der Ausschreibung im März letzten Jahres beim DAAD eingingen. Der Austauschdienst entschied sich letztendlich für Projekte von 18 Hochschulen, die beim Aufbau strategischer Partnerschaften und thematischer Netzwerke mit ausländischen Institutionen über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren unterstützt werden sollen. Die internationalen Kontakte schließen Hochschulen aus 29 Ländern ein. Besonders stark sind dabei die USA und China vertreten. Das Förderprogramm besteht aus zwei Teilen. Zum einen geht es um „strategischen Partnerschaften“: Fachübergreifend sollen darin neue Verbindungen zu Hochschulen aus dem Ausland aufgebaut werden, um Verbesserungen in Forschung und Lehre zu erreichen. Zum anderen fördert das Programm sogenannte „Thematische Netzwerke“: an Themenkomplexen orientierte Kompetenzzentren für die Forschung, in denen die gemeinsame wissenschaftliche Untersuchung eines Feldes zusammen mit renommierten internationalen Hochschulen erreicht werden soll. ''Mit den ‚Strategischen Partnerschaften und Thematischen Netzwerken‘ läuten wir eine neue Programmgeneration im DAAD ein, die die Netzwerkbildung deutscher Hochschulen mit exzellenten Universitäten im Ausland stärkt und somit zur internationalen Profilbildung deutscher Hochschulen beiträgt'', so DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel. Voraussetzungen für die Förderung sind ein realistischer Finanzierungsplan sowie eine bereits bestehende Kooperation mit den anvisierten Partner-Hochschulen. Der Trend nach einer stärkeren Steuerung von grenzüberschreitenden Hochschulkooperationen ist weltweit bei exzellenten und international ausgerichteten Universitäten zu beobachten. Das neue DAAD-Programm solle deutschen Hochschulen die Möglichkeit und den Anreiz geben, sich an diesem Prozess zu beteiligten und ihn maßgeblich mitzugestalten, heißt es. Ein modulartiger Aufbau soll eine Integration in bestehende Internationalisierungsstrategien der Hochschulen vereinfachen. ''Das Programm trägt dazu bei, neue Freiräume bei der internationalen Kooperation in Forschung und Lehre zu schaffen“, sagt Schavan. Weitere Informationen sowie die Programmausschreibung finden Sie unter: http://www.daad.de/strategische-partnerschaften Sebastian Lux/pixelio