Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Das alte Jahr lassen wir mit drei Meldungen aus dem Bundestag hinter uns. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de aus dem Hause Lemmens Medien wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr!
Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de wirft kurz vor dem Wochenende einen Blick auf die Arbeit der Fraktionen und der Bundesregierung (wir verlinken für Sie zu den Original-Meldungen). Verlag und Redaktion wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen vierten Advent.
In der medialen Berichterstattung ist gegenwärtig vielfach von einer „Inflation der Abiturnoten“ und „Flut an Einser-Abis“ die Rede. Sehr gute Abiturnoten werden bei gleichbleibenden beziehungsweise sinkenden Leistungen vergeben und sollen folglich mit einem geringeren Vorbereitungsstand der Studienanfänger:innen einhergehen. Eine Längsschnittanalyse der Abiturnoten von 2008 bis 2024 verdeutlicht jedoch eine nur minimale Noteninflation, die den verbreiteten anekdotischen Befunden nicht entspricht. Gleichzeitig implizieren die stabilen Abiturnoten keinesfalls, dass die fachlichen oder überfachlichen Kompetenzen der Schulabgänger:innen über die Zeit gleichgeblieben sind. Da Noten in Abhängigkeit von den Prüfungsanforderungen beziehungsweise Bewertungspraxen vergeben werden, können sie im temporalen Vergleich nur begrenzt als Indikator für rückläufige Studierfähigkeit dienen. Eine Fallstudie auf Basis eines seit 2008 unveränderten mathematischen Eingangstests zeigt, dass sich (mathematische) Kompetenzen trotz stabiler Noten deutlich verschlechtern können und die Passung zwischen Noten, Selbsteinschätzung und tatsächlicher Performanz mit der Zeit abnimmt.
Mit dem Suchbegriff "Bundestag" recherchieren Sie in Meldungen aus der parlementarischen Arbeit zu den Themen Bildung und Forschung, die die Redaktion seit dem Jahr 2013 stets zum Wochenende für Sie zusammengestellt hat. Verlag und Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern einen schönen dritten Advent!
Der Bundestag hat in der vergangenen Woche den Haushalt 2026 beschlossen. Das Bundesforschungsministerium erhält 21,8 Milliarden Euro. Zusätzlich 923 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und 718 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds.18 Milliarden Euro gehen an die Hightech-Agenda. In der aktuellen Woche möchten wir auf zwei Meldungen aus dem Bundestag hinweisen. Wir wünschen Ihnen ein schönes zweites Adventwochenende.
Der zentrale Mechanismus des St. Galler Business-Model-Navigators (Gassmann/Frankenberger 2025) liegt in der Kraft der Rekombination und der kreativen Nachahmung anhand von 66 Geschäftsmodellmustern. Diese Geschäftsmodellmuster (Pattern) wurden aus der Forschung identifiziert und dienen ähnlich wie in der Architektur oder Informatik als Bausteine zur Entwicklung eigener Geschäftsmodelle. Dieser Beitrag gibt eine Einführung, wie die Prinzipien angewandt werden können und wie sie im Business-Model-Navigator funktionieren. Ergänzt wird diese Einführung mit praktischen Hinweisen und Beispielen speziell für die Fraunhofer-Gesellschaft, als Beispiel für eine nicht privatwirtschaftlich agierende Institution.
Mit dem Suchbegriff "Bundestag" recherchieren Sie in Meldungen aus der parlementarischen Arbeit zu den Themen Bildung und Forschung, die die Redaktion seit dem Jahr 2013 stets zum Wochenende für Sie zusammenstellt. Die Redaktion und der Verlag Lemmens Medien wünschen Ihnen einen schönen Wochenausklang!
Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de wirft kurz vor dem Wochenende einen Blick auf die Arbeit der Fraktionen und der Bundesregierung (folgen Sie den Links zu den Original-Meldungen). Verlag und Redaktion wünschen allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende.
Einfluss auf die gruppendynamische Rollendifferenzierung durch die Führungskraft
Betrachtet man aus dem Blickwinkel der Psychologie sowie der wirtschaftswissenschaftlichen Disziplin der Personalführung die Besonderheiten von Gruppen und Teams, kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass hier andere Bedingungen herrschen als in einer rein dyadischen Führungsbeziehung. Die empirische Erkenntnis und Forschung ist dahingehend sicher, dass sich bei der Neubildung von Gruppen verschiedene Phänomene stets gleichbleibend zeigen; sei es seitens der Beziehungen der einzelnen Gruppenmitglieder zueinander, seitens der Herausbildung von Werten und Normen sowie dementsprechender Verhaltensmuster und, was besonders bedeutend ist, seitens der Funktionen und Rollen der Mitglieder. Mit der Besetzung bestimmter Rollen ist immer auch die Entstehung einer informellen Rangordnung innerhalb der Gruppe verbunden (Weibler 2001, 247–265; Fischer/Wiswede 1997, 538; Janis 1972; Janis 1982). Diese Phänomene können sich vorteilhaft auf das Erreichen von Zielen einer übergeordneten Organisation, aber auch nachteilig darauf auswirken.