Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Ein Ordnungsrahmen für die Wissenschaftsadministration
Während Studium und Lehre durch das Akkreditierungsrecht strukturell qualitätsgesichert sind, fehlt für die Wissenschaftsadministration bislang ein vergleichbarer Ordnungsrahmen. Zwar existieren zahlreiche Steuerungs- und Berichtsinstrumente. Sie wirken jedoch häufig nebeneinander, ohne systematisch aufeinander bezogen zu sein. Der Beitrag analysiert diese strukturelle Konstellation und zeigt, weshalb daraus Herausforderungen unter anderem für Prioritätensetzung, Digitalisierung und institutionelles Lernen entstehen. Er argumentiert, dass ein Qualitätsmanagementsystem, etwa auf Grundlage der DIN EN ISO 9001, einen solchen Ordnungsrahmen schaffen kann. In diesem Rahmen werden die vorhandenen Instrumente der Wissenschaftsadministration nicht nur miteinander verbunden, sondern in eine nachvollziehbare Struktur überführt, in der Ziele, Verfahren, Verantwortlichkeiten und Rückmeldungen systematisch zusammenwirken.
In einem öffentlichen Fachgespräch am Mittwochmittag diskutierten Experten im Forschungsausschuss zu dem Thema „Weiterentwicklung von Stellenprofilen und Department-Strukturen an Hochschulen“. Sie forderten, Department-Strukturen zu etablieren und mehr unbefristete Post-Doc-Stellen anzubieten. Mehr hierzu in den News. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende.
Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de wirft kurz vor dem Wochenende einen Blick auf die Arbeit der Fraktionen und der Bundesregierung (wir verlinken für Sie zu den Original-Meldungen). Verlag und Redaktion wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen vierten Advent.
Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de wirft einen Blick auf die Arbeit der Fraktionen und der Bundesregierung während der parlamentarischen Sommerpause (folgen Sie den Links zu den Original-Meldungen). Verlag und Redaktion wünschen allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende.
Wie Blockchain-Technologie den Technologietransfer revolutionieren konnte
Die Blockchain-basierte Tokenisierung von Patenten verspricht, das „Valley of Death“ im Technologietransfer zu überbrücken. Doch wie viel Tokenisierung ist optimal? Unsere Modellierung zeigt: Bei einem moderaten Tokenisierungsgrad – unsere Analyse deutet auf etwa 47 Prozent hin – könnten Hochschulen eine optimale Balance zwischen Innovationsfinanzierung und Verwaltungsaufwand erreichen (Peters 2025b, 15–18). Der Beitrag liefert eine praxisorientierte Roadmap für Technology Transfer Offices (TTOs), von der strategischen Entscheidung bis zur operativen Umsetzung. Mit konkreten Handlungsempfehlungen, Checklisten und internationalen Perspektiven.
Change-Management an deutschen Hochschulen am Beispiel einer Technischen Universität unter Anwendung kognitionspsychologischer Instrumente
Alles wird schneller, komplizierter, vernetzter. Unser Leben und unsere Arbeitswelt verändert sich mit nie dagewesener Geschwindigkeit: Kommunikation, Arbeitsformen, Organisationen – immer mehr Daten, Informationen, Projekte und Prozesse müssen koordiniert und gemanagt werden. Torpediert durch äußere Faktoren – Globalisierung, Digitalisierung, Internationalisierung und aktuelle Krisen (Klimawandel, Pandemien, politische Krisen, Konflikte und Kriege) – üben diese Bedingungen und Entwicklungen einen gewaltigen Druck auf das Innere der Organisationen und ihre Mitarbeiter: innen aus und bedürfen umfassender interner und externer Anstrengungen. Können Organisationen diesen Herausforderungen nicht mehr aus eigener Kraft begegnen und ihre Organisationsziele nicht mit eigenen Ressourcen erreichen, wird ein Change-Management-Programm herangezogen.
Lernen vom Projekt- und Kommunikationsmanagement der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Eine ganzheitliche Standortentwicklungsplanung für die Zukunft der Tagungs- und Übernachtungsbetriebe Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern kann auch als Case für das Wissenschaftsmanagement eine Handlungsanleitung abgeben. Der gigantische Betrag ist seit Anfang 2025 in der Diskussion. Auf rund 140 Milliarden Euro haben die Hamburger Senatsbehörden für Wissenschaft und Finanzen den bundesweiten Sanierungs- und Modernisierungsbedarf in den Liegenschaften der Hochschule taxiert. Noch im Sommer 2023 lagen die Schätzungen bei gut 73 Milliarden Euro, von der unter anderem die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ausging.
Der Arbeitskräftemangel in Deutschland macht sich zunehmend auch in der Wissenschaft bemerkbar. Um dem entgegenzuwirken, sollten Hochschulen verstärkt daran arbeiten, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und ein professionelles Employer Branding zu implementieren. Hierzu gilt es, die Vorzüge wissenschaftlicher Tätigkeiten sowie die Stärken der jeweiligen Organisation gezielt hervorzuheben und eine eigene Arbeitgebermarke aufzubauen.
Eine letzte Meldungen aus dem Bundestag. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de, die Online-Plattform der gleichnamigen Zeitschrift aus dem Hause Lemmens Medien, wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende.
Zwei letzte Meldungen aus dem Bundestag. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de, die Online-Plattform der gleichnamigen Zeitschrift aus dem Verlag Lemmens Medien, wünscht allen Leserinnen und Lesern ein angenehmes Wochenende.