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Das Archiv bietet Ihnen ältere Ausgaben aus den Jahrgängen 2003 bis 2017 der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement im PDF-Format kostenlos zum Download.

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Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.

Hochschule

Bernhard Küppers

Innovations- und Gründungskultur

Entrepreneurship und Wissenstransfer

Gründungsunterstützung als Merkmal einer zukunftsgewandten Hochschule
Foto: SRH Gründer-Institut

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) veröffentlichte 2020 eine Ausarbeitung, in der „Die Hochschulen als zentrale Akteure in Wissenschaft und Gesellschaft – Eckpunkte zur Rolle und zu den Herausforderungen des Hochschulsystems“ strategisch und visionär aufbereitet und strukturiert werden. Insgesamt werden zehn Handlungsfelder pointiert, die auch im internationalen Vergleich die besondere Vielfalt und hohe Qualität der deutschen Hochschulen nachhaltig sicherstellen sollen. Die ersten beiden Handlungsfelder sind die „herausragende Lehre“ und die „exzellente Forschung“. Besonders erfreulich liest sich für einen Interessenvertreter von Innovationen und Start-ups, dass gleich als dritter Aspekt der „Transfer: Impulse für Innovation“ Eingang findet und unterstrichen wird, das Hochschulen „Motoren“ der ökonomischen und sozialen Innovation in Deutschland und ein Schlüsselsektor für den Weg in die Industrie 4.0 wie auch Garanten der nachhaltigen Entwicklung sind und sein sollten.

Thoralf Buller

Personalmanagement

Heute bereits an die Effizienz von Morgen denken

Strategische Personalplanung in wissenschaftlichen Einrichtungen
Foto: privat

Hochschulen geraten als Organisationen unter Druck durch unsichere, mehrdeutige, komplexe und unbeständige Herausforderungen – auch beim Personal. Diesem Druck können sie sich strategisch dynamisch und anpassungsfähig stellen. Strategische Personalplanung kann dabei durch die Weiterentwicklung des Personals und der erforderlichen Skills die Anpassung an die Bedürfnisse sowie bessere Nutzung der Ressourcen ermöglichen. Der Beitrag nimmt das Problem auf und beschreibt – am Beispiel von Hochschulen – einen Lösungsansatz und den Prozess.

Gernot Wolfram

Diversität

Von wem lernen wir?

Diversität der Studienlektüre als Herausforderung für Hochschulen
Foto: Macromedia/causalux

Diversität ist auf der Ebene von Personalentscheidungen und Verhaltensregeln an deutschen Hochschulen seit langem ein zentrales Thema (vergleiche exemplarisch Netzwerk Diversity 2022). Weniger prominent ist bislang die Frage wie vielfältig und pluralistisch die Lektüren sind, mit denen Studierende ihr Studium bestreiten. Noch immer dominieren häufig Bücher aus westlichen Kontexten die Literaturlisten und Lektüreempfehlungen. Dafür gibt es gute Gründe, die in der jeweiligen Fachgeschichte und Fachtradition begründet sind. Es geht auch nicht um eine radikale Verwerfung bewährter Materialien, sondern um eine additive Perspektive, welche neue Möglichkeiten der Wissensrezeption auslotet. Ausgenommen sind hiervon Studienfächer, die sich explizit mit anderen Kulturen oder außereuropäischen Gesellschaften befassen. Hier ist diese Diversität meist schon gut verankert.

Lukasz Hill, Laura Wallor und Bettina Dauer

Pflegeausbildung

Strukturelle Rahmenbedingungen in der hochschulischen Pflegeausbildung

Erfolgsfaktoren hinsichtlich der Lernortkooperation und Organisation
Wissenschaftsmanagement - Entscheiden.Führen.Gestalten

Die Akademisierung in der Pflege ist in Deutschland noch nicht weit vorangeschritten. Die Lernortkooperationen im Rahmen der hochschulischen Pflegeausbildung stellen die Hochschulen und ihre Praxispartner vor Herausforderungen. Im vorliegenden Beitrag werden Erfolgsfaktoren hinsichtlich der Lernortkooperation dargestellt, Herausforderungen skizziert und Handlungsempfehlungen formuliert, die die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Praxiseinrichtungen erleichtern können. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung durchgeführt.

Rocio Ramirez und Arne Böker

Studienvorbereitung und Studienerfolg

International Studierende in Deutschland

Stand der Forschung und aktuelle Entwicklungen
Rocio Ramirez (Foto: privat) und Dr. Arne Böker (Foto: Isa Lange)

Die Anzahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen hat im Laufe der Jahre stetig zugenommen, aber rund 40 Prozent verlässt die Hochschule ohne Abschluss. Ein wichtiger Grund sind mangelnde Sprachkenntnisse, obwohl sie formal für die Einschreibung durch Sprachkurse und -zertifikate nachgewiesen werden müssen. Dies wirft die Frage auf, welche Rolle die Studienvorbereitung und die unterschiedlichen Zugangswege von internationalen Studierenden ins Studium spielen. Die bisherige Datenlage und Entwicklungen im Bereich der Studienvorbereitung liefern dazu keine eindeutige Antwort, aber Tendenzen, an denen sich Forschung, Politik und Praxis orientieren können.

Maja Laumann, Stephanie Kessens-Wittemann und Nicole Böhmer

Hochschulentwicklung

Zusammenarbeit und Führung

Hochschulentwicklung in bewegten Zeiten
Wissenschaftsmanagement - Governance & Management

Zusammenarbeit und Führung sind an Hochschulen aufgrund von unterschiedlichen Beschäftigtengruppen und Aufgabenfeldern oft herausfordernd. Die Kohäsion innerhalb der Organisation ist gleichzeitig erfolgsentscheidend. Dieses Spannungsfelds hat sich die Hochschule Osnabrück angenommen und hierzu einen breit angelegten Organisationsentwicklungsprozess initiiert. Ähnlich einem Werkstattbericht zeigt dieser Artikel auf, wie die Hochschule Osnabrück die Transformation von Zusammenarbeit und Führung auf Basis eines partizipativen und agilen hochschulweiten Projekts gestaltet. Lessons Learned für das Hochschulmanagement werden abgeleitet.

Klaus Joachim Scheunert

Hochschulentwicklung

Strategiecontrolling – schnell und einfach implementiert

Eine einfache Ergänzung des Rechnungswesens erlaubt die quantitative Messung der Hochschulentwicklung
Foto: TUHH

Die Ziele in langfristig angelegten, strategischen Entwicklungsprozessen werden häufig in qualitativen Kriterien beschrieben. In Vertragssituationen sind qualitative Ziele eher als quantitative Ziele dazu geeignet zwischen den Vertragspartnern unterschiedliche Auffassungen über die Zielerreichung zu generieren. Der Beitrag zeigt, wie man einen strategischen Entwicklungsprozess quantitativ messbar machen kann.

Ralf Bohlsen

Die Woche im Bundestag

Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten +++ Arbeit des Beauftragten für Transfer und Ausgründungen +++ KI-Strategie der Bundesregierung

15.08. - 19.08.2022
Foto: www.pixabay.com

Die Redaktion wünscht allen Leser:innen ein schönes Wochenende. Vorher blicken wir noch einmal auf die Woche im Deutschen Bundestag zurück und haben drei Meldungen aus dem Bereich Bildung und Forschung zusammengetragen.

Jens Engelke

Governance & Management

Effekte eines Teamcoachings

Erwartungen klären – Konflikte lösen – Zusammenarbeit stärken
Jens Engelke: Effekte eines Teamcoachings

Wenn Sie Wert darauf legen, dass sich Teams und Arbeitsgruppen auf ihre fachlichen Herausforderungen konzentrieren können, ohne dabei von zwischenmenschlichen „Störfaktoren“ abgelenkt zu werden – dann sollten Sie ein Teamcoaching erwägen. Der folgende Artikel stellt die exemplarische Durchführung eines Teamcoachings mit allen wesentlichen Schritten dar und kann daher als Anregung dienen. Dabei gilt als Grundsatz, dass ein Teamcoaching stets von einer konstruktiven, lösungs- und zukunftsorientierten Haltung der Mitwirkenden getragen werden sollte. Der Fokus gilt der Zukunft, nicht der Vergangenheit.
 

Barbara Busch

Governance & Management

Warum nur zarte Reformen statt einer Revolution?

Stärkung des dualen Prinzips an Musikhochschulen
Foto: privat

Stellen Musikhochschulen im deutschen Hochschulwesen eine Besonderheit dar? Nein, denn aus rechtlicher Perspektive sind sie den Universitäten gleichgestellt. Ja, weil sie sich alleinig auf den Gegenstand der Musik beziehungsweise auf den Erwerb und die Vermittlung von Musizierfähigkeit fokussieren. Formelle Gleichrangigkeit versus inhaltliche Andersartigkeit – dies befördert eine Schieflage, mit der jede Musikhochschulreform konfrontiert ist: Während von außen gesehen die Politik die zunehmende Wissenschaftlichkeit der Musikhochschulen wahrnimmt und der Arbeitsmarkt auf Beschäftigungsfähigkeit pocht, kreisen im Inneren der Hochschule ihre Angehörigen mit Leidenschaft um die Musik und verteidigen die Freiheit der Kunst.

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