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Markus Lemmens

Markus Lemmens und Aniceto Goraieb

Transfer und Peer Consulting

Deep-Tech-Transfer braucht das Land

Praxis im Wissenstransfer für komplexe Technologien erweitern: Plädoyer für einen „Intrapreneur- und Spin-in-Ansatz“, um „gute Innovationen“ zu schaffen
Wissenschaftsmanagement - Enscheiden.Führen.Gestalten (2021)

Die Politik in Deutschland fächert auf. Für das 2020er-Jahrzehnt ist eine Weichenstellung zu erkennen: Der Themenkomplex Forschung, Transfer, Technologie und Innovation wird nicht länger in Universitäten, Akademien, Instituten, außerhochschulischen Einrichtungen und Unternehmen allein verhandelt und betrieben. Die Technologiepolitik ist zur Geopolitik der Industrienationen und Staatenverbünde aufgestiegen. Sie reicht damit in die Außenpolitiken der Länder. Berlin, Brüssel, Washington, Peking und viele andere politische Zentren der Welt haben dieses Politikfeld zur Regierungssache erklärt. Ob es sich um die Forschung zu 6G, Quantencomputer, Künstliche Intelligenz, Smart Material, Hirnforschung oder die Kernfusion handelt – um nur einige zu nennen: Sie alle sind zu Messgrößen für volkswirtschaftlichen Wohlstand und demokratische Freiheiten der Zukunft geworden. Das hat Folgen für den in Deutschland bisher praktizierten WTT – den Wissens- und Technologiertransfer. Dieser muss sich zukünftig erweitern und die Anforderungen von Deep Technology integrieren. Der Beitrag skizziert einen Ansatz, der mit Partnern zu einem Modell ausgearbeitet werden kann, das eine breite Umsetzungsvarianz toleriert. Anders würde man der differenzierten Wissenschaftslandschaft allein in Deutschland nicht gerecht werden können.

Markus Lemmens

Kommentar zum Innovations-Thema

Zwischen Europameisterschaft und Bundestagswahl

Auszug aus dem Newsletter Wissenschaftsmanagement Juli 2021
Foto: Jörn Wolter/Wolterfoto

Die Zeiten zwischen großen Ereignissen bergen Potenzial für Kreativität. Die Fußball-Europameisterschaft der Herrenteams und die Bundestagswahl im September markieren zwei solcher Eckpunkte. In der Corona-Pandemie freuen sich alle auf Normalität. Ein Sommerereignis mit öffentlichen Übertragungen wie die EM war ein solches Highlight. Auch wissenschaftlich ist die damit verbundene und mögliche Begleitforschung reizvoll – Ergebnisse folgen, Analysen zu Inzidenzen und Ideen für den Herbst eingeschlossen. Die Bundestagswahl lässt ihrerseits Bewegung beim Thema Forschung und Innovation erkennen.

Jahrgang 2016
Ausgabe 5/2016
Dr. Markus Lemmens

THIRD MISSION

Lambert Report – die Updates und mehr

Dr. Markus Lemmens, Unternehmer und Repräsentant einer Gruppe europäischer Universitäten in Nordamerika, New York

Jahrgang 2016
Ausgabe 4/2016
Markus Lemmens

PERSPEKTIVEN IM VORFELD DER BUNDESTAGSWAHL 2017

Narrative der Wissenschaft überdenken

Dr. Markus Lemmens, Unternehmer und Repräsentant einer Gruppe europäischer Universitäten in Nordamerika, New York

Markus Lemmens

Atlantic Science & Innovation

"Weiß ist das neue Gold" und "Auf Los und Start"

Amerika hat gewählt
Bild: Lemmens Medien

Atlantic Science & Innovation beobachtet und kommentiert die Beziehungen zwischen Deutschland und Nordamerika - auf den Themenfeldern: Forschung, Lehre, Weiterbildung, Technologie und Innovation. Ziel ist es, die in den beiden Kulturen erprobten und bewährten Instrumente zu sichten und gegenseitig vorzustellen.

Markus Lemmens

Atlantic Science & Innovation

"Enterprising Science" und "Wirkung der Forschung. Lösung von Problemen ist erwünscht."

November 2016
Bild: Lemmens Medien

Atlantic Science & Innovation beobachtet und kommentiert die Beziehungen zwischen Deutschland und Nordamerika - auf den Themenfeldern: Forschung, Lehre, Weiterbildung, Technologie und Innovation. Ziel ist es, die in den beiden Kulturen erprobten und bewährten Instrumente zu sichten und gegenseitig vorzustellen.

Jahrgang 2016
Ausgabe 2/2016
Markus Lemmens

Innovationen

Modelle aus den USA: anschauen, abwägen und interpretieren

Netzwerke, Ausbildungsformate, Finanzierung: Auswahlbeispiele, die im Hochschul- und Forschungssystem innovativ zu sein scheinen

Jahrgang 2015
Ausgabe 2/2015
Markus Lemmens

Reflexion eines Erfolgsmodells

Kooperationen zwischen Wissenschaft & Wirtschaft sind als Instrument etabliert – dennoch nimmt die Bedeutung privater Drittmittel bei Hochschulen ab

Jahrgang 2015
Ausgabe 1/2015
Markus Lemmens

Forschungsergebnisse & Wissenschaftsmanagement

Strafe für zu spätes Nachdenken

Einbettung neuer Erkenntnisse in interne Abläufe und externe Ansprachen der Bezugsgruppen vollzieht sich immer früher

Markus Lemmens

1995 - 2014

Feindliche Übernahme der BWL fand nicht statt

20 Jahre Wissenschaftsmanagement – Zeitschrift für Innovation
Bild: Regina Fischer

Zwei Jahrzehnte sind keine Ewigkeit. Aber sie bilden eine solide Basis. Ende 2014 wurde Wissenschaftsmanagement – Zeitschrift für Innovation 20 Jahre alt. Die Entwicklung des neuen Themen- und Organisationsfeldes war den Gründungsherausgebern – die das Periodikum nach der staatlichen Einigung Mitte der 90er Jahre ins Leben riefen – aus mehreren Motiven heraus wichtig: Die deutsche Hochschul- und Wissenschaftslandschaft wurde damals neu geordnet; Fragen nach einer effizienteren und effektiveren Organisation von Wissenschaft und Forschung suchten Antworten; die politische Unterstützung wuchs, im rohstoffarmen Land Deutschland mehr in Bildung, Forschung und Technologie zu investieren. Es lag deshalb nahe, erprobte Instrumente aus der Betriebswirtschaft auf Ihre Übertragbarkeit hin zu überprüfen; Erfahrungen aus internationalen Systemen wurden in das „Management für die Wissenschaft“ integriert. Heute ist eine Vielzahl von Akteuren erfolgreich tätig.

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