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Deep-Tech-Transfer braucht das Land

news

Markus Lemmens und Aniceto Goraieb

Transfer und Peer Consulting

Deep-Tech-Transfer braucht das Land

Praxis im Wissenstransfer für komplexe Technologien erweitern: Plädoyer für einen „Intrapreneur- und Spin-in-Ansatz“, um „gute Innovationen“ zu schaffen

Die Politik in Deutschland fächert auf. Für das 2020er-Jahrzehnt ist eine Weichenstellung zu erkennen: Der Themenkomplex Forschung, Transfer, Technologie und Innovation wird nicht länger in Universitäten, Akademien, Instituten, außerhochschulischen Einrichtungen und Unternehmen allein verhandelt und betrieben. Die Technologiepolitik ist zur Geopolitik der Industrienationen und Staatenverbünde aufgestiegen. Sie reicht damit in die Außenpolitiken der Länder. Berlin, Brüssel, Washington, Peking und viele andere politische Zentren der Welt haben dieses Politikfeld zur Regierungssache erklärt. Ob es sich um die Forschung zu 6G, Quantencomputer, Künstliche Intelligenz, Smart Material, Hirnforschung oder die Kernfusion handelt – um nur einige zu nennen: Sie alle sind zu Messgrößen für volkswirtschaftlichen Wohlstand und demokratische Freiheiten der Zukunft geworden. Das hat Folgen für den in Deutschland bisher praktizierten WTT – den Wissens- und Technologiertransfer. Dieser muss sich zukünftig erweitern und die Anforderungen von Deep Technology integrieren. Der Beitrag skizziert einen Ansatz, der mit Partnern zu einem Modell ausgearbeitet werden kann, das eine breite Umsetzungsvarianz toleriert. Anders würde man der differenzierten Wissenschaftslandschaft allein in Deutschland nicht gerecht werden können.

Wissenschaftsmanagement - Enscheiden.Führen.Gestalten (2021)

Die erste Annäherung zum Entwurf einer Deep-Technology-Transferkonzeption zieht einen größeren Bogen in die aktuelle Politik, die in zahlreichen Staaten die Felder Forschung und Innovation als höchst relevant einstuft. Diejenige Volkswirtschaft, die heute die richtige Grundlagenforschung ermöglicht, kann morgen aus diesen Erkenntnissen Lösungen für die großen Fragen der Zeit anbieten (Klima, Wasser, Energie, Gesundheit, Agrar- und Forstwirtschaft). Das ist die vielfach erkennbare Haltung hinter dem Trend.

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Fazit

Das Modell zielt darauf ab, erstens den Wissens- und Technologietransfer operativ um die Langfrist-Komponente speziell für Deep-Technology-Entwicklungen zu ergänzen. Es soll auch zweitens zu einer größeren Bereitschaft der Wissenschaftler:innen aus Hochschulen und außerhochschulischen Einrichtungen führen, viel aktiver im WTT mitzuwirken als dies bisher – an Zahlen gemessen – der Fall ist.

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► Lesen Sie bitte hier (PDF zum Download) den kompletten Artikel, der in der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement erscheint und den Abonnenten in ihren Accounts zur Verfügung steht.