Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auch wenn man sich erstmals eine Frau an der künftigen Spitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewünscht hätte und mit der Chemikerin Katharina Kohse-Höinghaus eine geeignete Kandidatin zur Verfügung stand, ist die Wahl des Germanisten Peter Strohschneider (55) zu begrüßen. Er ist ab Januar kommenden Jahres der richtige Mann an der Spitze der größten Forschungsorganisation Deutschlands. Nicht nur, weil nach dem Biochemiker Ernst Ludwig Winnacker und dem Materialwissenschaftler Matthias Kleinert wieder ein Geisteswissenschaftler die DFG führen wird, sondern weil der neue Präsident auch große Hoffnungen im Blick auf das Wissenschaftsmanagement weckt. Denn dieses bedarf – aller erzielten Fortschritte zum Trotz – noch kräftiger Impulse.
Jahresversammlung und Jahrespressekonferenz der DFG in Dortmund und Berlin.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft traf sich am 4. Juli in Dortmund zu ihrer Jahresversammlung und wählte einen neuen Präsidenten. Amtierender und zukünftiger Präsident sind sich in vielem ähnlich und einig – auch über den steten Wandel des deutschen Wissenschaftssystems und seiner Finanzierung. Dabei sollen, so DFG-Präsident Matthias Kleiner auf der Jahrespressekonferenz am 5. Juli in Berlin, die Universitäten im Mittelpunkt aller künftigen Strategien stehen.
Zum jüngsten „Bundesbericht für Forschung und Innovation“
Na also. Es geht doch, wenn man will, dass die Ausgaben für Forschung und Innovation kräftig steigen. Und zwar von 2,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2005 auf 2,82 Prozent 2010. Eigentlich hat sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber der Europäischen Union verpflichtet, drei Prozent zur Verfügung zu stellen.
Das neue Portal ist der Ort für Debatten zum Management von Wissenschaft, Forschung und Technologie im Web 2.0-Takt
Forschung, Innovationen und gesellschaftliche Lebensgrundlagen gehören zusammen. Ganz entscheidend ist das Mitspielen in der Weltliga für Deutschland. Nur durch immer bessere Produkte und Prozesse, einen spürbaren Mehrwert, für den zahlungsbereite Kunden auch Geld hinblättern, kann das Land seinen Standard in Zukunft weiter halten.