Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Öko-Forscher wollen in Deutschland einer „Nachhaltigen Wissenschaft“ zum Durchbruch verhelfen
Die Transformation der Industriegesellschaft zur ökologischen Nachhaltigkeit steht auf der Tagesordnung, um einen globalen Klimakollaps abzuwenden. Im Wissenschaftsjahr der Nachhaltigkeit engagiert sich ein Verbund von ökologisch orientierten Forschungsinstituten und Hochschulen, um das deutsche Wissenschaftssystem auf mehr Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung einzustimmen.
Die Nachhaltigkeit ist in aller Munde und nun auch auf deutschen Flüssen unterwegs. Zum Wissenschaftsjahr 2012 fährt die MS Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 36 Städte in Deutschland und Österreich und bringt das „Zukunftsprojekt Erde“ zu interessierten Bürgern. „Die Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in Forschungsgebiete, die für unsere Zukunft enorm wichtig werden“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan bei der Eröffnung der Ausstellung. Dabei steht die Stadt von morgen im Mittelpunkt: Wassermanagement und Recycling, Artenvielfalt, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung.
Gemeinsam erforschen chinesische und deutsche Universitäten die Elektromobilität.
Globale Probleme fordern globale Antworten. Der Klimawandel ist eine dieser weltweiten Herausforderungen, die alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen. Und die Mobilität ist ein essenzieller Bestandteil unseres modernen Alltags. Neue Technologien und ein neues Verständnis von Mobilität, Verkehr und Verkehrsmittel sind nötig, um die europäischen Klimaziele bis 2050 zu erreichen: 80 Prozent weniger Verbrauch fossiler Energien.
Michael Wagner ist Verwaltungsdirektor des Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung
Michael Wagner wurde vom Kuratorium des GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, zum neuen Verwaltungsdirektor bestellt. Die Position war, durch den Wechsel des GEOMAR zur Helmholtz-Gemeinschaft, neu entstanden und ist ab dem 1. Juli besetzt.
Zum Monitoring-Bericht 2012 der GWK zum Pakt für Forschung und Innovation
Nun liegt er also auch gedruckt vor, der so genannte Monitoring-Bericht 2012 der aus Bund und Ländern bestehenden Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zum 2005 geschlossenen „Pakt für Forschung und Innovation“. Nicht zu Unrecht bescheinigen sich Bund und Länder voller Stolz, dass Dank ihrer großzügigen finanziellen Ausstattung die großen Wissenschaftsorganisationen wie Fraunhofer, Helmholtz, Leibniz, Max-Planck und DFG Deutschland weiter auf den vorderen Plätzen in der ersten Liga der wichtigsten Wissenschaftsnationen mitspielt. Bis 2010 erhielten diese Organisationen jährlich drei Prozent mehr finanzielle Mittel, seit 2011 sind es jeweils fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Interdisziplinär die wissenschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart in Angriff nehmen
Die Leibniz-Gemeinschaft richtet fünf Forschungsverbünde zu gesellschaftlich und wissenschaftlich hochaktuellen Themenkomplexen ein. Sie haben jeweils eine Laufzeit von fünf Jahren und erhalten eine Anschubfinanzierung von jeweils 80.000 Euro.
Auch wenn man sich erstmals eine Frau an der künftigen Spitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewünscht hätte und mit der Chemikerin Katharina Kohse-Höinghaus eine geeignete Kandidatin zur Verfügung stand, ist die Wahl des Germanisten Peter Strohschneider (55) zu begrüßen. Er ist ab Januar kommenden Jahres der richtige Mann an der Spitze der größten Forschungsorganisation Deutschlands. Nicht nur, weil nach dem Biochemiker Ernst Ludwig Winnacker und dem Materialwissenschaftler Matthias Kleinert wieder ein Geisteswissenschaftler die DFG führen wird, sondern weil der neue Präsident auch große Hoffnungen im Blick auf das Wissenschaftsmanagement weckt. Denn dieses bedarf – aller erzielten Fortschritte zum Trotz – noch kräftiger Impulse.