Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Die Leibniz-Gemeinschaft schafft vier neue Forschungsverbünde und erhöht deren Anzahl somit auf insgesamt neun.
Die Leibniz-Forschungsverbünde sind fächerübergreifende Kooperationen mehrerer Institute. Sie befassen sich mit gesellschaftlich und wissenschaftlich hochaktuellen Themenkomplexen. Dabei soll interdisziplinär im Schnittfeld von Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurs- und Naturwissenschaften gearbeitet werden. Das bündelt Kräfte und richtet die Forschung strategisch aus. Nachdem in einer ersten Phase fünf solcher Forschungsverbünde entstanden sind, kommen nun die Forschungsverbünde „Science 2.0“, „Gesundes Altern“, „Krisen einer globalisierten Welt“ sowie „Interdisziplinäre Wirkstoffforschung und Biomedizin“ hinzu.
Europas Forschung kann sich sehen lassen. Nicht nur wegen der Entdeckung des Higgs, des Gottesteilchen.
Einige Beispiele zeigen, wo Europa Spitze ist – in der Klima- und Ernährungsforschung, im Flugzeug- und Autobau, in der Medizin und Physik. Selbst im Weltraum ist Europa unter den führenden Nationen. Das alles lässt sich auch mit nackten Zahlen belegen: Obwohl Europa nur sieben Prozent der Weltbevölkerung stellt, stellt sie 20 Prozent der Forscher. Und diese verfassen 40 Prozent aller wissenschaftlichen Publikationen. Dass sich unter den europäischen Forschungsnationen vor allem Deutschland sehen lassen kann, liegt nicht nur an seiner Wirtschaftskraft.
Der VDI Landesverband Nordrhein-Westfalen nimmt den bereits 2010 initiierten „Filmpreis Wissenschaft und Technik“ wieder auf und wird 2012 technisch-wissenschaftliche Filmbeiträge prämieren. Mit leicht veränderter Struktur und einem neuen Organisationsteam starten die Macher nun in eine zweite Runde. Es ist geplant, den VDI-Filmpreis zukünftig in zweijährigem Rhythmus auszuschreiben und zu veranstalten. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus Fachleuten und Experten.
Technologiefrühaufklärung für das Verteidigungsministerium als Beispiel für andere Felder
Der steigenden Ungewissheit zukünftiger technologischer Sicherheitsherausforderungen lässt sich mit Hilfe einer zuverlässigen wehrtechnischen Zukunftsanalyse entgegnen. Seit fast 40 Jahren berät das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) das Bundesministerium der Verteidigung in Technologiefragen sowie bei der planerischen Umsetzung neuer Forschungs- und Technologieentwicklungen. Zunehmend bietet das Institut Beratungsleistung auch für öffentliche Institutionen und die Privatwirtschaft an.
Bildungsministerin Schavan übergibt Höhenforschungsflugzeug HALO am DLR-Standort Oberpfaffenhofen an die Wissenschaft.
Das Mammut-Kooperationsprojekt HALO ist nach jahrelanger Entwicklung endlich bereit die ersten komplexen Forschungsmissionen zu beginnen. Der wissenschaftliche Lenkungsausschuss, den Andreas Wahner vom Forschungszentrum Jülich leitet, hat zunächst fünf Missionen für die Jahre 2012 und 2013 festgelegt. Die erste Mission wird das Forschungsflugzeug von den Kapverdischen Inseln aus absolvieren. Bei TACTS (Transport and Composition in the Upper Troposphere/Lowermost Stratosphere) geht es speziell um die Untersuchung der saisonalen Veränderungen zwischen Sommer und Herbst in der sogenannten Tropopausenregion der Atmosphäre. Die Universität Frankfurt fungiert dabei als Koordinator der Mission.