Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Der VDI Landesverband Nordrhein-Westfalen nimmt den bereits 2010 initiierten „Filmpreis Wissenschaft und Technik“ wieder auf und wird 2012 technisch-wissenschaftliche Filmbeiträge prämieren. Mit leicht veränderter Struktur und einem neuen Organisationsteam starten die Macher nun in eine zweite Runde. Es ist geplant, den VDI-Filmpreis zukünftig in zweijährigem Rhythmus auszuschreiben und zu veranstalten. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus Fachleuten und Experten.
Technologiefrühaufklärung für das Verteidigungsministerium als Beispiel für andere Felder
Der steigenden Ungewissheit zukünftiger technologischer Sicherheitsherausforderungen lässt sich mit Hilfe einer zuverlässigen wehrtechnischen Zukunftsanalyse entgegnen. Seit fast 40 Jahren berät das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) das Bundesministerium der Verteidigung in Technologiefragen sowie bei der planerischen Umsetzung neuer Forschungs- und Technologieentwicklungen. Zunehmend bietet das Institut Beratungsleistung auch für öffentliche Institutionen und die Privatwirtschaft an.
Bildungsministerin Schavan übergibt Höhenforschungsflugzeug HALO am DLR-Standort Oberpfaffenhofen an die Wissenschaft.
Das Mammut-Kooperationsprojekt HALO ist nach jahrelanger Entwicklung endlich bereit die ersten komplexen Forschungsmissionen zu beginnen. Der wissenschaftliche Lenkungsausschuss, den Andreas Wahner vom Forschungszentrum Jülich leitet, hat zunächst fünf Missionen für die Jahre 2012 und 2013 festgelegt. Die erste Mission wird das Forschungsflugzeug von den Kapverdischen Inseln aus absolvieren. Bei TACTS (Transport and Composition in the Upper Troposphere/Lowermost Stratosphere) geht es speziell um die Untersuchung der saisonalen Veränderungen zwischen Sommer und Herbst in der sogenannten Tropopausenregion der Atmosphäre. Die Universität Frankfurt fungiert dabei als Koordinator der Mission.
Öko-Forscher wollen in Deutschland einer „Nachhaltigen Wissenschaft“ zum Durchbruch verhelfen
Die Transformation der Industriegesellschaft zur ökologischen Nachhaltigkeit steht auf der Tagesordnung, um einen globalen Klimakollaps abzuwenden. Im Wissenschaftsjahr der Nachhaltigkeit engagiert sich ein Verbund von ökologisch orientierten Forschungsinstituten und Hochschulen, um das deutsche Wissenschaftssystem auf mehr Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung einzustimmen.
Die Nachhaltigkeit ist in aller Munde und nun auch auf deutschen Flüssen unterwegs. Zum Wissenschaftsjahr 2012 fährt die MS Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 36 Städte in Deutschland und Österreich und bringt das „Zukunftsprojekt Erde“ zu interessierten Bürgern. „Die Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in Forschungsgebiete, die für unsere Zukunft enorm wichtig werden“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan bei der Eröffnung der Ausstellung. Dabei steht die Stadt von morgen im Mittelpunkt: Wassermanagement und Recycling, Artenvielfalt, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung.
Gemeinsam erforschen chinesische und deutsche Universitäten die Elektromobilität.
Globale Probleme fordern globale Antworten. Der Klimawandel ist eine dieser weltweiten Herausforderungen, die alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen. Und die Mobilität ist ein essenzieller Bestandteil unseres modernen Alltags. Neue Technologien und ein neues Verständnis von Mobilität, Verkehr und Verkehrsmittel sind nötig, um die europäischen Klimaziele bis 2050 zu erreichen: 80 Prozent weniger Verbrauch fossiler Energien.
Michael Wagner ist Verwaltungsdirektor des Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung
Michael Wagner wurde vom Kuratorium des GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, zum neuen Verwaltungsdirektor bestellt. Die Position war, durch den Wechsel des GEOMAR zur Helmholtz-Gemeinschaft, neu entstanden und ist ab dem 1. Juli besetzt.
Zum Monitoring-Bericht 2012 der GWK zum Pakt für Forschung und Innovation
Nun liegt er also auch gedruckt vor, der so genannte Monitoring-Bericht 2012 der aus Bund und Ländern bestehenden Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zum 2005 geschlossenen „Pakt für Forschung und Innovation“. Nicht zu Unrecht bescheinigen sich Bund und Länder voller Stolz, dass Dank ihrer großzügigen finanziellen Ausstattung die großen Wissenschaftsorganisationen wie Fraunhofer, Helmholtz, Leibniz, Max-Planck und DFG Deutschland weiter auf den vorderen Plätzen in der ersten Liga der wichtigsten Wissenschaftsnationen mitspielt. Bis 2010 erhielten diese Organisationen jährlich drei Prozent mehr finanzielle Mittel, seit 2011 sind es jeweils fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Interdisziplinär die wissenschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart in Angriff nehmen
Die Leibniz-Gemeinschaft richtet fünf Forschungsverbünde zu gesellschaftlich und wissenschaftlich hochaktuellen Themenkomplexen ein. Sie haben jeweils eine Laufzeit von fünf Jahren und erhalten eine Anschubfinanzierung von jeweils 80.000 Euro.