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"Wie Führungskräfte Erfahrungswissen nutzen", "Third Mission – die dritte Hochschulaufgabe", "Digitalisierung der Wissenschaft" und "Bericht zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 im Jahr 2014 veröffentlicht"

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Oleg Rudometkin

Neues aus der Forschung

"Wie Führungskräfte Erfahrungswissen nutzen", "Third Mission – die dritte Hochschulaufgabe", "Digitalisierung der Wissenschaft" und "Bericht zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 im Jahr 2014 veröffentlicht"

Juli 2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

Erste wissenschaftliche Studie: Wie Führungskräfte Erfahrungswissen nutzen
Rheinische Fachhochschule Köln

Der bewusste Umgang mit der Ressource „Erfahrung“ im Unternehmen spielt eine immer wichtigere Rolle im sich global verschärfenden Wettbewerb. Um den Stellenwert und die Weitergabe von Erfahrung und Erfahrungswissen in Unternehmen zu erheben, hat die Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) eine Online-Befragung von 600 Führungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Dabei sollten zentrale Fragen erörtert werden, wie: Nutzen Unternehmen den Erfahrungsschatz ihrer Mitarbeiter? Wenn ja, wie organisieren sie den Prozess des Erfahrungstransfers und wie sichern sie ihr Erfahrungswissen, wenn überhaupt? So werden von den Führungskräften vier Aufgabenbereiche genannt, für die Erfahrung als besonders relevant angesehen wird: Lösen von operativen Problemen, Fällen von Entscheidungen, Erkennen von komplexen Zusammenhängen und Bewältigung von Krisen. Erfahrung – so das Fazit der Studie – ist ein „geheimer“, schwer sichtbarer Erfolgsfaktor, dem zwar auf aktive Nachfrage hin große Bedeutung beigemessen wird, um den man sich aber wenig in systematischer Weise kümmert. Mit den Ergebnissen der Studie wollen die Forscher dazu beitragen, ein neues Forschungsfeld zu eröffnen, das auf den Prozess der Erfahrungssicherung in Unternehmen und mittelfristig auf die Entwicklung einer Didaktik zum Transfer von Erfahrungswissen abzielt.

http://www.rfh-koeln.de/aktuelles/meldungen/2016/metis_studie_erfahrungs...

 

HoF-Publikation: Third Mission – die dritte Hochschulaufgabe und ihre öffentliche Kommunikation
Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Die neue HoF-Handreichung beschäftigt sich mit dem Thema „Third Mission“ und ihrer Kommunikation. Dabei werden Fragen behandelt, wie: Was zählt zur Third Mission und was nicht? Wie können die Hochschulen ihre Third Mission besser nach außen kommunizieren? Wie soll die Third Mission bewertet werden? Die Handreichung liefert praxisorientiert hierbei zweierlei: ein Konzept der Third Mission und ein Modell zu ihrer Bilanzierung. So werden zunächst die Unterscheidungskriterien erläutert, nach denen hochschulische Aktivitäten der Third Mission oder anderen Handlungsfeldern zuzuordnen sind. Darauf aufbauend wird das Modell einer Third-Mission-Bilanz entwickelt. Dessen Leitgedanke ist es eine weitere Berichterstattung, die zusätzliche Bürokratielasten mit sich bringt, zu vermeiden. Daher wird ein möglichst aufwandsarmes Berichterstattungsformat benötigt. Folglich behandelt die Handreichung unter anderem die Möglichkeiten der Datenkompilation und die diesbezüglich bestehenden technischen Voraussetzungen an Hochschulen. Das Ergebnis ist ein an die meisten Hochschulkontexte anpassbares und mit jeder Datenmenge umsetzbares Modell aus vier aufeinander aufbauenden Modulen.

http://www.hof.uni-halle.de/journal/texte/Handreichungen/HoF-Handreichun...

 

ZBW wird über eine Million Drittmittel ein zur Erforschung der Digitalisierung der Wissenschaft
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft beschäftigt sich seit mehreren Jahren damit, die Digitalisierung der Wissenschaft transdisziplinär zu erforschen. Drei Professuren mit ihren jeweiligen Teams befassen sich mit Fragen, wie: Wie genau verändert sich der Wissenschaftsalltag durch die Digitalisierung? Auf welchen neuen Wegen veröffentlichen Forschende ihre Ergebnisse? Welche neuen Formen der Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse gibt es und wie können sie publiziert werden? Jetzt hat die ZBW-Forschungsgruppe um Professor Klaus Tochtermann, Professorin Isabella Peters und Professor Ansgar Scherp zusammen Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Höhe von 1,3 Million Euro eingeworben, um sich aus unterschiedlichen Perspektiven heraus der Erforschung der Digitalisierung der Wissenschaft widmen. Die zentralen Themen des Forschungsvorhaben sind dabei: (1) Aufbau einer vernetzten Forschungsdateninfrastruktur, (2) Erforschung alternativer Messindikatoren für wissenschaftliche Leistung und (3) Nutzung von semantischen Technologien zur Erschließung von Zitationen.

http://www.zbw.eu/de/ueber-uns/aktuelles/meldung/news/zbw-wirbt-ueber-ei...

 

Bericht zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 im Jahr 2014 veröffentlicht
Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Vom Start des Programms bis einschließlich 2014 konnten im Rahmen des Hochschulpakts über 750.000 Erstsemester mehr ein Hochschulstudium aufnehmen. Dies wäre ohne die Bereitstellung zusätzlicher Studiermöglichkeiten nicht möglich gewesen, so das Fazit des Umsetzungsberichts des Hochschulpaktes 2014 der GWK. Allein im Jahr 2014 wurden mit Hilfe des Bund-Länder-Programms mehr als 140.000 zusätzliche Studienanfänger an deutschen Hochschulen aufgenommen, insgesamt waren es 2014 über eine halbe Million Erstsemester. Im Vergleich zum Bezugsjahr 2005 haben 2014 39 % mehr Erstsemester ein Hochschulstudium aufnehmen können. Während die Studienanfängerzahl an den Universitäten um 24 % gestiegen ist, betrug die Steigerung an den Fachhochschulen sogar 70 %. Die Zahl des wissenschaftlichen Personals ist im selben Zeitraum um 21 % angewachsen. Ein starker Anstieg ist auch im Bereich der Lehrbeauftragten zu verzeichnen, deren Zahl sich seit 2005 um 71 % erhöht hat. Nicht zuletzt mit Hilfe des Hochschulpakts sind Frauen im Hochschulpersonal 2014 stärker vertreten als noch 2005: Beim hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal stieg der Frauenanteil nämlich von 26 % auf 34 %.

http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2016-14.pdf

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de