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Das Archiv bietet Ihnen ältere Ausgaben aus den Jahrgängen 2003 bis 2017 der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement im PDF-Format kostenlos zum Download.

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K. Rüdiger Durth

Markus Lemmens

Nachruf

Meister der Subsidiarität

Erinnerung an unseren langjährigen Korrespondenten K. Rüdiger Durth
Foto: General-Anzeiger Bonn, Ronald Friese

Er ist nicht an Corona – aber während der zweiten Welle der Pandemie in Bonn gestorben: K. Rüdiger Durth ist fast 80 Jahre alt geworden. Der Theologe, ordinierte evangelische Pfarrer, langjähriges Mitglied der Bundespressekonferenz in Bonn-Berlin und Parlamentskorrespondent der Kölnischen-Bonner Rundschau (KR) hat auch viel für uns als Publikation und thematisch für das Wissenschaftsmanagement getan.

Interview mit dem früheren Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber

Wissenschaftspolitik

China ist uns immer dichter auf den Fersen

Spagat zwischen wissenschaftspolitischem Tagesgeschäft und Menschheitsprojekten der Großforschung
Foto: CDU/CSU-Fraktion/Martin Url

Eine politische Ära geht zu Ende. Aber der Staffelstab wird weitergegeben: Auch die neue Politikergeneration in Deutschland fördert den „Fortschritt durch Forschung“. Das ist auch Teil seines Erbes: Heinz Riesenhuber (82) war der Alterspräsident des 18. Deutschen Bundestages. Für die Wahl zum neuen Bundestag im September 2017 hatte er aber nicht mehr kandidiert. Der hessische CDU-Politiker – von Haus aus promovierter Diplom-Chemiker und seit 1995 Honorarprofessor an der Frankfurter Universität – bleibt vor allem als Bundesminister für Forschung und Technologie von 1982 bis 1993 unter Bundeskanzler Helmut Kohl in Erinnerung. Stichworte wie Delphi-Berichte zur strategischen Ausrichtung des deutschen Wissenschafts- und Innovationssystems, Transrapid, Fusions- und Genomforschung sind nur wenige Beispiele, die belegen, wie der Träger markanter Fliegen den Spagat zwischen wissenschaftspolitischem Tagesgeschäft und Menschheitsprojekten der Großforschung meisterte.

K. Rüdiger Durth

Internationale Spitzenforschung

Israel ist das zweite Silicon Valley

Interview mit dem früheren Bundesforschungsminister und Ministerpräsidenten Professor Dr. Jürgen Rüttgers
Bild: Michael Amtz

Er würde, wenn er noch einmal studieren würde, nach Israel gehen. Bereits als Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (1994-98) knüpfte Jürgen Rüttgers enge Kontakte zu israelischen Wissenschaftlern und öffnete ihnen viele Wege in die europäische Forschungslandschaft. Bis heute ist er Israel eng verbunden und hält sich dort oft als Dozent auf. Rüttgers zählte bis 2010 zu den führenden Politikern der CDU, deren stellvertretender Vorsitzender er viele Jahre war. Von 2005-2010 war er Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Nach seiner Wahlniederlage zog er sich weitgehend aus der Tagespolitik zurück. Er gehört noch dem Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung an und hat sich als Rechtsanwalt niedergelassen. Der Autor zahlreicher Bücher, Honorarprofessor der Bonner Universität, hat lange unter dem falschen Zitat „Kinder statt Inder“ gelitten. Das Zitat im Zusammenhang eines Interviews aus dem Jahr 2000 um die Anwerbung ausländischer IT-Experten musste richtig lauten: „Statt Inder an den Computer müssen unsere Kinder an den Computer“. Israel ist nicht nur nach Dan Senor and Saul Singers Bestseller „Start-Up Nation: The Story of Israel's Economic Miracle“, den Wissenschaftsmanagement auch rezensiert hat, ein Thema für Wissenschaftsmanager. Aber aktuell ist es in aller Munde.

K. Rüdiger Durth

Grundlagenfragen

Ethik ist nie frei von Interessen

Grenzen und Rolle des Wissenschaftsmanagements – Interview mit Professor Dr. Martin Hein, Mitglied des Deutschen Ethikrates
Bild: medio.tv/Schauderna

„Darf Wissenschaft alles, was sie kann?“ Das ist eine zentrale Frage der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zwischen Ethik und Wissenschaft. Und diese Frage steht im Mittelpunkt des Interviews mit Professor Dr. Martin Hein, der seit dem Jahr 2000 als Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck immer wieder von zahlreichen ethischen Fragen herausgefordert wird, der als Honorarprofessor die Wissenschaft kennt und der als langjähriges Mitglied des Zentralausschusses (ZA) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) über eine große internationale Erfahrung verfügt, vor allem im Spannungsfeld der Weltreligionen. 2014 wurde Bischof Hein von Bundestagspräsident Norbert Lammert in den Deutschen Ethikrat berufen.

K. Rüdiger Durth

Kommentar

Mensch-Technik-Interaktionen

Eine Fraunhofer Studie zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen
Bild: DLR (CC-BY 3.0)

Roboter im Design eines freundlichen Hundes bereiten alten Menschen Freude. Roboter in modernen Kliniken, in denen Menschen hinter einem Wirrwarr von Schläuchen verschwinden, lösen bei kranken Menschen Panik aus. Drohnen, die in Spannungsgebieten töten, sorgen für Proteste. Zunehmend aber wollen Konzerne Drohnen einsetzen, um Pakete und Briefe schnell zuzustellen. iPhones, die auf Sprache reagieren, sind bereits nicht nur für junge Menschen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Und die ständig wachsenden Datenmengen durch Computer, mobile Telefone und soziale Netzwerke machen den Menschen längst zu einem gläsernen. Müssen wir uns mit einer immer größeren Durchdringung des menschlichen Lebensraumes durch komplexe Systemverbünde von Teiltechnologien und -systemen einfach abfinden? Wie frei ist tatsächlich noch der Mensch, der auf der einen Seite seine individuelle und gesellschaftliche Freiheit verteidigt, auf der anderen aber immer mehr durch die moderne Technik seiner Autonomie beraubt wird?

K. Rüdiger Durth

Wissenschaftsmanagement und Politik

Dimensionen eines Konzeptes

Interview mit Dr. Claudia Lücking-Michel (CDU-MdB)
Foto: Privat

Wissenschaftsmanagement spielt auch in der Politik eine immer größere Rolle. Doch sorgt es dort auch noch immer für Unschärfen, ja Unsicherheiten. Darüber sprach K. Rüdiger Durth von der Berliner Wissenschaftsmanagement-Redaktion mit der Bonner CDU-Bundestagsabgeordneten Claudia Lücking-Michel. Die promovierte katholische Theologin und Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ist Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung.

K. Rüdiger Durth

Kommentar

Dr-Titel nach wie vor gefragt

Rund 25.000 Promotionen pro Jahr in Deutschland
Bild: GG-Berlin/pixelio www.pixelio.de

Der Run auf einen Doktortitel ist ungebrochen – trotz seiner schlagzeilenkräftigen Aberkennung für einige bekannte Politiker und der damit verbundenen Angst vor einem Plagiats-Vorwurf. 2013 schafften rund 25.000 Akademiker die Promotion, das entspricht 19 Prozent eines Akademikerjahrgangs. Ermittelt hat diese Zahl das Institut für Hochschulforschung (HOF) der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg in seinem „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs“. Dass diese Zahl ein Zeichen für die Innovationskraft Deutschlands ist, sagt beispielsweise auch die EU-Kommission. Sie weist Deutschland im Blick auf die allgemeine Innovationskraft nach Schweden und Dänemark den dritten Platz zu. Einen Grund für diese Zuordnung bilden aus EU-Sicht neben der hohen Zahl von Promovenden auch die starke Zunahme an wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

K. Rüdiger Durth

Kommentar

Fragezeichen bleiben

Der Bund übernimmt und erhöht künftig die Ausbildungsförderung BAföG.
Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio www.pixelio.de

Nun haben sich – trotz Kooperationsverbot – Bund und Länder geeinigt, wie die im Berliner schwarz-roten Koalitionsvertrag für 2013-2017 vereinbarten zusätzlichen sechs Milliarden Euro für Bildung und Forschung verteilt werden: Der Bund übernimmt 2015 die alleinige finanzielle Verantwortung für das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) – bislang 65 Prozent – und kann sich künftig nicht nur partiell am Hochschulbau beteiligen. In dieser Hinsicht soll das seit 2006 geltende Kooperationsverbot von Mischfinanzierungen zwischen Bund und Ländern wieder aufgehoben werden. Schließlich haben alle Parteien, aber auch Bund und Länder eingesehen, dass sich dieses Verbot im Blick auf die Universitäten kontraproduktiv auswirkt.

K. Rüdiger Durth

Aktuelle Diskussion

Die Wirtschaft braucht die Alten

Sozialethisches Kolloquium von Wirtschaft und Kirchen.
Bild: Rainer Sturm/pixelio www.pixelio.de

Die Wirtschaft braucht die Alten. Industrie und Handwerk nicht weniger. Darüber waren sich die Teilnehmer des hochkarätigen Sozialethischen Kolloquiums des Studienkreises Wirtschaft und Kirchen in Nordrhein-Westfalen einig, das in Düsseldorf unter dem Thema stand: „Erfahrung, die sich auszahlt – Potenziale älterer Menschen im Betrieb“. Die demografische Entwicklung zwingt Wirtschaft und Industrie, sich mehr als bislang um die älteren Menschen als Mitarbeiter zu bemühen. Denn die vor allem durch die Wirtschaftskrise im südlichen Europa begünstigte Zuwanderung qualifizierter Ausländer wird wieder stark nachlassen, wenn sich Spanien, Portugal, Italien und Griechenland wirtschaftlich erholen, so die Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Nordrhein- Westfalen, Christiane Schönefeld.

K. Rüdiger Durth

Katholikentag

Gott und der Urknall

Die Wissenschaft auf dem 99. Deutschen Katholikentag.
Bild: Katholikentag/ZdK

„Gott, der Urknall und die schwarzen Löcher.“ Ein solches Thema mit dem Untertitel „Lässt die Naturwissenschaft noch Platz für Gott?“ vermutet man eher auf dem Programm eines wissenschaftlichen Symposiums als auf dem 99. Deutschen Katholikentag, der vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in der 13.000 Studierende zählenden Universitätsstadt Regensburg stattfindet. Doch das für das Programm verantwortliche Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), deren Vizepräsidentin Claudia Lücking-Michel MdB dem Ausschuss für Bildung und Forschung angehört, hat das wichtige Dokument „Gaudium et spes“ des 2. Vatikanischen Konzils gründlich gelesen:

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