Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Dr. Daniela De Ridder, Bildungsexpertin der SPD-Bundestagsfraktion
Als Edelgard Bulmahn 2005 als Wissenschaftsministerin der rot-grünen Bundesregierung erstmals die Exzellenzinitiative auslobte, machte sie aus ihrer Haltung keinen Hehl: Neben herausragender „Breitenförderung“ durch Bildungsgerechtigkeit bedürfe es gerade an deutschen Universitäten auch einer Spitzenforschung mit internationaler Ausstrahlung, um attraktiv für die besten Wissenschaftler und Studierenden zu sein. Heute steht fest, dass die deutsche Forschungslandschaft von dieser Idee enorm profitiert und eine eigene produktive Dynamik entwickelt hat. Dass die Exzellenzinitiative also eine Fortsetzung finden muss, steht außer Frage: Bis 2028 will der Bund mindestens vier Milliarden Euro in die Exzellenzförderung investieren.
Dipl. Volkswirtin Alexandra Dinges-Dierig, Bildungsexpertin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Die Exzellenzinitiative hat eine beispiellose Dynamik in das deutsche Wissenschaftssystem gebracht. Sie hat es geschafft, die universitäre Forschung in Deutschland in die internationale Spitzengruppe zu befördern. Es war ein kurzer und intensiver Sprint, der sich ausgezahlt hat. Er war möglich, weil Bund und Länder zum einen sehr viel Geld bereitgestellt haben, dieses Geld aber auf der anderen Seite auch klug eingesetzt wurde. Doch wo wir mit einem Sprint begonnen haben, müssen wir jetzt in einem langen Marathon der weltweiten Spitzenuniversitäten bestehen. Deshalb muss die Exzellenzinitiative eine andere werden.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jede Woche aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.
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Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
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Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen und Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz
Kooperationsverbot – sicher nicht der richtige Weg im Wissenschaftssystem, um international wettbewerbsfähig zu sein. So wichtig die Rolle der Länder im Bildungssystem ist, so relevant ist die des Bundes zur nachhaltigen Finanzierung des Wissenschaftssystems. Die Aufhebung des Kooperationsverbotes ist daher ein wichtiger Schritt, der insbesondere den Hochschulen neue Möglichkeiten eröffnet. Wissenschaft ist heute meist interdisziplinär, immer national und international vernetzt, und sie braucht zum Erfolg optimale Rahmenbedingungen. Dazu gehören attraktive Karrierewege für die Forschenden und die notwendige Forschungsinfrastruktur.
Dr. Mathias Winde, Leiter des Programmbereichs „Hochschulpolitik und -organisation“ im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Berlin
In Deutschland hängen staatliche Hochschulen in ihrer Grundfinanzierung fast ausschließlich an einer Finanzierungsquelle: ihrem Bundesland. In den vergangenen Jahren sind die Nachteile dieses Modells allerdings in vielen Bundesländern sichtbar geworden. Nord- und ostdeutsche Länder können – angesichts von Schuldenbremse und real oder vermeintlich sinkenden Abiturientenzahlen – ihre Hochschulen nicht länger auf gleichem Niveau finanzieren. Alternative Finanzierungsquellen sind jedoch auf die eine oder andere Art mehr oder weniger verschlossen: Der Bund durfte bislang nicht in die dauerhafte Grundfinanzierung einsteigen. Private Geldgeber werden von breiten Kreisen als Bedrohung für die Freiheit der Wissenschaft gesehen. Studierende wollten keine Studiengebühren zahlen und müssen es nun auch nicht mehr.