Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Der Leibniztag im Maxim Gorki Theater Berlin bringt auch dieses Jahr viele Auszeichnungen, neue Mitglieder und eine Ehrenmitgliedschaft mit sich.
Auch dieses Jahr veranstaltete die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) den Leibniztag. Anfang des 19. Jahrhunderts von der Preußischen Akademie der Wissenschaften gegründet, werden dort traditionellerweise die höchsten Auszeichnungen und Preise der Akademie vergeben. Den Akademiepreis, dotiert mit 50.000 Euro, für herausragende wissenschaftliche Leistungen, erhielt der Chemiker Helmut Cölfen für seine Forschungsergebnisse im Bereich der Kristallisation. Die Leibniz-Medaille wurde an den Bibliothekar Paul Raabe, den Bauingenieur und Stiftungsgründer Alois M. Schader und an das Kuratorium des Fonds der Chemischen Industrie verliehen. Die Medaille wird für besondere Verdienste um die Förderung der Wissenschaften vergeben. Zum Ehrenmitglied wurde Gründungsmitglied Hubert Markl ernennt.
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) beschließen einen Kodex mit qualitativen, akademischen und ethischen Anforderungen an Hochschulprojekte im Ausland.
Seit einigen Jahren verstärken deutsche Hochschulen ihr Engagement im Ausland erheblich. Dadurch kommen immer mehr universitäre Auslandsprojekte zustande und der Stellenwert transnationaler Bildung steigt. Die Projekte können dabei unterschiedlichste Formen und Ausprägungen annehmen und verschiedenste Ziele verfolgen: von sprachlichen und kulturellen Austauschangeboten, über Studienaufenthalte, bis hin zu multinationalen Institutsgründungen.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Beschluss unterzeichnet. Bund und Länder einigen sich auf ein gemeinsames Qualifikationswerkzeug für lebenslanges Lernen
Bildungsabschlüsse, die in Deutschland erworben werden, sollen zukünftig europaweit vergleichbarer werden. Dafür haben Bund und Länder den gemeinsamen Beschluss zur Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) unterzeichnet. Abschlüsse, die ab dem Sommer 2013 erworben werden, können einem DQR-Niveau zugeordnet werden. Eine dreijährige Erstausbildung entspricht beispielsweise dem Niveau 4, ein aufbauender Meister oder eine Technikerausbildung und ein Bachelorabschluss dem Niveau 6. Durch die Bewertung nach Niveaus soll die erbrachte Leistung auch im internationalen Vergleich sichtbar werden. Profitieren würden alle Akteure gleichermaßen: Lernende, Berufstätige, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.
Auf der Suche nach einem Endlager für den Atommüll muss das Wissenschaftsmanagement für interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vertrauen in die Wissenschaft sorgen
Die Suche nach einem Endlager für den sich seit Jahrzehnten angesammelten radioaktiven Abfall, die nach dem interfraktionellen Willen des Deutschen Bundestages 2031 abgeschlossen sein soll, wird auch zu einer Bewährungsprobe für das Wissenschaftsmanagement: Wird es den Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen gelingen, Politik und Gesellschaft von einem Standort zu überzeugen, der den strahlenden Müll für hunderte, ja tausende von Jahren sicher aufbewahrt?
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Trotz Einsparungen in vielen Ressorts wird die Förderung von Innovationen in Deutschland weiter erhöht. Die Ausgaben der Bundesregierung für Forschung und Entwicklung werden 2013 14,4 Mrd. Euro betragen.
Tagung "Mission Gesellschaft: Hochschulbildung durch gesellschaftliches Engagement" am 25. und 26. April 2013 in Berlin
Stifterverband und Stiftung Mercator mit ihrem Förderprogramm 'Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft' sowie die Robert-Bosch-Stiftung zusammen mit der Stuttgarter Agentur mehrwert in ihrem Programm 'Do it! Service Learning für Studierende' haben das in den letzten Jahren wachsende Bewusstsein für die Rolle der Hochschulen in der (Zivil-)Gesellschaft aufgegriffen und Projekte verschiedener Hochschulen in diesem Bereich gezielt gefördert. Die geförderten Projekte wurde jetzt auf der Berliner Tagung 'Mission Gesellschaft' präsentiert und durch ein Resümee der beteiligten Akteure vor interessierten Teilnehmern aus anderen Hochschulen ergänzt.
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Erste Zweifel an Sensation – Dennoch weltweite Ächtung menschlichen Klonens nötig
Es war nur eine Frage der Zeit, wann nach dem Klonschaf Dolly 1997 geklonte humane Zellen als Vorstufe für den ersten geklonten Mensch folgen würde. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist und der Schwindel des Südkoreaners Huang Woo Suh aus dem Jahr 2004 noch in guter Erinnerung ist, so handelt es sich offensichtlich bei dem ersten gelungenen Klonen menschlicher Zellen durch den russischstämmigen amerikanischen Wissenschaftler Shoukhrat Mitalipov und seinem Team um einen entscheidenden Schritt in diese Richtung.