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Vergleichbare Qualifikation – europaweit!

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Luis Padberg

Lebenslanges Lernen

Vergleichbare Qualifikation – europaweit!

Beschluss unterzeichnet. Bund und Länder einigen sich auf ein gemeinsames Qualifikationswerkzeug für lebenslanges Lernen

Bildungsabschlüsse, die in Deutschland erworben werden, sollen zukünftig europaweit vergleichbarer werden. Dafür haben Bund und Länder den gemeinsamen Beschluss zur Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) unterzeichnet. Abschlüsse, die ab dem Sommer 2013 erworben werden, können einem DQR-Niveau zugeordnet werden. Eine dreijährige Erstausbildung entspricht beispielsweise dem Niveau 4, ein aufbauender Meister oder eine Technikerausbildung und ein Bachelorabschluss dem Niveau 6. Durch die Bewertung nach Niveaus soll die erbrachte Leistung auch im internationalen Vergleich sichtbar werden. Profitieren würden alle Akteure gleichermaßen: Lernende, Berufstätige, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Berufswechsel, Bewerbungen im Ausland und innereuropäische Vergleiche würden erheblich vereinfacht werden. "Durch die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung wird dem deutschen Bildungssystem in Europa angemessen Rechnung getragen", sagt der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Stephan Dorgerloh. „Lebenslanges Lernen wird heute in allen Bereichen immer wichtiger. Das muss sich auch in der Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen und Qualifikationen niederschlagen", so Dongerloh weiter. Der Deutsche Qualifikationsrahmen setzt aber nur eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen um, ist also keine deutsche Erfindung. Die Entwicklung und Umsetzung allerdings ist das Ergebnis eines mehrjährigen Abstimmungsprozesses zwischen Bund, Ländern, Sozialpartnern und Wirtschaftsorganisationen. Die Entscheidung für den DQR war bereits im Januar 2012 bei einem Spitzengespräch gefallen. Der nächste Schritt ist nun auch Lernergebnisse aus nicht-formalen Bereichen in den DQR zu integrieren und diese somit formal belegen zu können. Die Vorgehensweise soll eine Expertengruppe bis zum Ende des Jahres klären. Bildungsministerin Johanna Wanka zeigte sich bereits sehr erfreut über die vollbrachten Schritte: „Der Qualifikationsrahmen schafft mehr Transparenz und Mobilität in Europa. Mit der gemeinsamen Zuordnung von Bachelor- und Meisterabschlüssen machen wir die Gleichwertigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung deutlich und erhöhen die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen.“ Foto: Karl-Heinz Laube/pixelio