Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Großes Aufsehen hat sie nicht erregt, die angekündigte engere Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den neun führenden Technischen Universitäten der Bundesrepublik Deutschland (TU9). Dabei kommt der besseren Bündelung des technischen Wissens eine zentrale Bedeutung zu. Denn sie spart nicht nur personelle und finanzielle Ressourcen, sondern sie stärkt auch die Innovation. Deshalb verdient die unter dem neuen Label DLR@TU9 firmierende Zusammenarbeit mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung. Bleibt zu hoffen, dass dieser Zusammenschluss offen bleibt für weitere technische Spitzeneinrichtungen, um auch so die angestrebte verbesserte Durchlässigkeit von universitärer und außeruniversitärer Forschung noch zu intensivieren.
European Career Fair 2014: weniger Amerikaner, mehr internationales Interesse und besser vorbereitete Kandidaten
Talente begeistern. Talente bewegen. Zahlreiche internationale Hochschul- und Wissenschaftspublikationen suchen in der Personalvermittlung neue Geschäftsfelder. Die Zeitschrift Nature beispielsweise lädt im Mai zur ersten amerikanischen Naturejobs Career Fair ein. Im September soll eine zweite Messe in Großbritannien folgen. Die Wochenzeitung Chronicle of Higher Education bietet seit einigen Monaten mit Vitae einen Service im Netz an, der zu vier Themenfeldern vakante Positionen und Kandidaten zusammenbringt: Forschung, Administration, Leitung und Tätigkeiten außerhalb der akademischen Welt. In dieser Entwicklung zeigt sich die ECF bereits als eine Marke rund um die transatlantische Talentsuche: Die 18. Auflage der European Career Fair hat zu Jahresbeginn über 90 Firmen und Hochschulen sowie Wissenschaftsorganisationen an das MIT nach Boston bewegt. Die deutschen Aussteller sind mit dem Ergebnis zufrieden. Auch in diesem Jahr stellten sie die größte Gruppe. „Die Quantität der Gespräche hat abgenommen – aber die Qualität der Interessenten ist eindeutig gestiegen.“ Das ist der Tenor.
In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.
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Der Innovationsindikator - Vergleich der deutschen Bundesländer
Der Innovationsindikator wird seit 2005 jährlich von der Deutsche Telekom Stiftung und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) erstellt. Er beleuchtet die Innovationsfähigkeit einzelner Länder unter der Berücksichtigung der Faktoren Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus der Studie liegt in diesem Jahr auf der Untersuchung der Innovationsleistung der 16 deutschen Bundesländer.
Studie zeigt den Weg auf zur Erfassung der ökonomischen Bedeutung von Wissen
Die Investitionen in Bildung und Forschung sind hoch. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen Hochschulen deshalb neben der gesellschaftlichen auch ihre finanzielle Wirksamkeit belegen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat deshalb beim Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe, eine Studie zur Bestimmung der wirtschaftlichen Effekte der Hochschulen in Auftrag gegeben. Die Auswertung zum „Wirtschaftsfaktor Hochschule“ zeigt, dass Deutschland zwar überdurchschnittlich in Forschung, aber unterdurchschnittlich in Bildung investiert.
Mit insgesamt zehn Empfehlungen für eine bessere Wissenschaftspolitik sucht die Fraunhofer-Gesellschaft die Rahmenbedingungen für Forschung in Deutschland zu verbessern, um Antworten auf die globalen Herausforderungen der Zukunft zu finden, Innovationen zu fördern und so den Wohlstand zu sichern. Der Katalog reicht von der Forschungsfinanzierung über die Wettbewerbsstärkung bis hin zur Internationalisierung. Dabei haben die Fraunhofer-Strategen die außeruniversitären Forschungseinrichtungen genauso vor Augen wie die Hochschulen, nationale Leistungszentren wie europäischen Forschungsraum.
Prof. Dr. Marcus Kracht, Fakultät Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld
Nachdem die Ölförderung 2006 einen ersten Höhepunkt erreicht hatte, begann der Begriff des Peak Oil so langsam in die Öffentlichkeit zu dringen. Doch nicht genug damit. Die Energy Watch Group hat in ihrer neuesten Studie noch einen draufgelegt. Ihr zufolge wird spätestens 2020 auch der Peak für fossile Energie erreicht. Danach wird die aus fossilen Stoffen gewonnene Energie kontinuierlich weniger werden. Höchstwahrscheinlich wird dann auch die gesamte jährliche Energiemenge abnehmen, da die erneuerbaren Energien die Lücke wohl nie werden schließen können.