Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Erste Zweifel an Sensation – Dennoch weltweite Ächtung menschlichen Klonens nötig
Es war nur eine Frage der Zeit, wann nach dem Klonschaf Dolly 1997 geklonte humane Zellen als Vorstufe für den ersten geklonten Mensch folgen würde. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist und der Schwindel des Südkoreaners Huang Woo Suh aus dem Jahr 2004 noch in guter Erinnerung ist, so handelt es sich offensichtlich bei dem ersten gelungenen Klonen menschlicher Zellen durch den russischstämmigen amerikanischen Wissenschaftler Shoukhrat Mitalipov und seinem Team um einen entscheidenden Schritt in diese Richtung.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veranstaltete das dritte internationale Treffen junger Wissenschaftler sowie die Generalversammlung der Global Young Academy (GYA). Das Treffen für Nachwuchsforscher fand vom 15. bis zum 18. Mai in Halle (Saale) statt.
Universität Hamburg beteiligt sich mit einem „Tag des Wissens“ am 34. Ev. Kirchentag
Der Präsident des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 1. – 5. Mai 2013 in Hamburg, Gerhard Robbers, freut sich ganz besonders über die Hamburger Universität unter ihrem Präsidenten, Professor Dieter Lenzen. Denn die Universität an der Elbe lädt die 120.000 Dauer- und rund 30.000 Tagesteilnehmer des welt-größten protestantischen Laientreffens am 4. Mai zu einem „Tag des Wissens“ in ihr Hauptgebäude ein.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Die Leibniz-Gemeinschaft betont in ihrem Jahrespressegespräch die gute Zusammenarbeit mit Hochschulen – und hofft auf die bald anstehenden Empfehlungen des Wissenschaftsrates
Ein „unbestrittener Teil der außeruniversitären, aber auch der gesamten Wissenschaftslandschaft“ sei die Leibniz-Gemeinschaft laut ihrem Präsident Karl Ulrich Mayer geworden. Bei ihrem jährlichen Pressegespräch stand vor allem die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Vordergrund. Diese sei speziell der dezentralen Struktur der Leibniz-Gemeinschaft zu verdanken. Doch am Horizont werfen die für den frühen Sommer angesetzten Empfehlungen des Wissenschaftsrates ihren Schatten: Die Gemeinschaft forderte bei dem Treffen in der Berliner Geschäftsstelle eine gesicherte Grundfinanzierung der Universitäten und eine stärkere institutionelle Förderung der Forschung.
Wie Wissenschaft und Gesellschaft von der Partizipation interessierter Bürger profitieren / neue Plattform www.Citizen-Science-Germany.de
Was haben Gregor Mendel, Charles Darwin und Benjamin Franklin gemeinsam? Sie alle haben große Entdeckungen gemacht und die Wissenschaft vorangebracht – und sie alle waren keine Wissenschaftler, sondern Hobbyforscher. Erst im 19ten Jahrhundert spezialisierte sich die Forschung und findet seitdem flächendeckend „professionell“ statt, an Universitäten, in Forschungslaboren und Unternehmen. Gegenwärtig trifft die alte Idee der „Citizen Science“ – „Bürgerwissenschaft“ – jedoch erneut großen Anklang, befeuert durch den technologischen Fortschritt. Eine Vielzahl hochinteressanter Projekte lief in den letzten Jahren an, vor allem in den USA und in Großbritannien. Und auch hierzulande entdecken viele Forscher und Organisationen das ungenutzte Potenzial der Bürger als Wissenschaftler und kreieren aktiv Programme, Wettbewerbe, Projekte, Webseiten und Spiele, welche Laien einbinden und dadurch die Vorteile der Citizen Science nutzen sollen.
Im Hinblick auf die Bundestagswahl muss die Wissenschaft endlich Einzug in die Parteiprogramme halten – frühzeitige Lobbyarbeit ist hierfür unabdinglich
Der politische Alltag wird zunehmend nur noch von einem Datum bestimmt – der Bundestagswahl im September 2013. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien stehen bereits weithin fest. Fest steht auch, dass sich zum einen knapp 100 Bundestagsabgeordnete nicht mehr um ein neues Mandat bewerben, und zum anderen der künftige Bundestag wegen des neuen Wahlgesetzes über bis zu 700 Abgeordnete (einschließlich Überhang- und Ausgleichsmandaten) verfügen wird. Und was hat das alles mit der Wissenschaft zu tun? Mehr als sich die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorstellen, die oft noch immer meinen, Nichteinmischung in die Politik sei für die Wissenschaft nach wie vor am besten. Denn wer kann schon wissen, wer die Bundestagswahl tatsächlich gewinnt, welche Koalition das Rennen um die künftige Regierung macht – und was ist, wenn man auf die Partei gesetzt hat, die in der Opposition landet?
Eine Auszeichnung belohnt den Einsatz für das Wissenschaftsrecht. Noch können Vorschläge eingereicht werden
Im Herbst dieses Jahres wird der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts zum zweiten Mal seinen „Preis für Wissenschaftsrecht“ verleihen. Mit der Auszeichnung sollen herausragende Beiträge zur Förderung des Wissenschaftsrechts belohnt werden. Noch bis Ende April können Bewerber vorgeschlagen werden oder selbst Monografien, Kommentare oder Fachaufsätze einreichen – mit durchaus lohnendem Anreiz: Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.