Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Von modernen Wörterbüchern bis zur urbanen Zukunft
Die Redaktion fasst (KI-generiert) einige interessante Pressemitteilungen der vergangenen Tage zusammen und verlinkt auf die Originalmeldungen. Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir eine informative Lektüre.
Interessante Pressemitteilungen, die die Redaktion für Sie zusammenfasst (KI-generiert). Wir verlinken auf die Originalmeldungen und wünschen allen Leserinnen und Lesern eine informative Lektüre.
Die KI-generierten Beiträge zeichnen ein vielschichtiges Bild der wissenschaftlichen Landschaft Deutschlands und Europas im Blick auf 2040: Visionen einer technologischen und gesellschaftlichen Erneuerung, strategische Handlungsfelder zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts, neue Hochschulstrategien und wichtige Diskurse über Normativität, Transfer und gesellschaftliche Relevanz der Forschung. Von Präsident Patrick Cramers Zukunftsvision über den Wissenschaftsrat, die Hochschulstrategie 2040 bis hin zu aktuellen Debatten über Forschungsethik und politische Dynamiken wird deutlich, wie Wissenschaft als Treiber von Wohlstand, Innovation und demokratischer Gestaltung fungieren kann – wenn Offenheit, Qualität, Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein im Fokus bleiben.
Eine Studie zu Herausforderungen der Führung in der Wissenschaft
Die meisten Professor:innen reißen sich nicht um ihre Führungsrolle. Neben ihren Verpflichtungen als Forschende und Lehrende müssen sie diese als eine Aufgabe der Professur akzeptieren. Dass eine solche „Zusatz“-Rolle als herausfordernd erlebt wird, zeigt eine Befragung von 284 Professor:innen. Vier wissenschaftsspezifische Spannungsfelder (Kontrolle-Freiheit/Nähe-Distanz/Organisationsinteressen-Einzelinteressen, Gleichbehandlung-individuelle Bedürfnisse) verlangen in der Führungsrolle von ihnen tagtäglich ein Austarieren von Interessen. Außer diesen Spannungsfeldern werden weitere zehn Führungsherausforderungen aus der Studie vorgestellt.
Wenn Ambiguitätstoleranz auf dem Altar des Zeitgeistes geopfert wird
Folgt man der Einschätzung des Philosophen Markus Tiedemann (2023), befinden wir uns aktuell auf dem Weg in eine sogenannte Post-Aufklärungsgesellschaft, in der liberale und demokratische Grundlagen unseres Zusammenlebens nach den Maßgaben der Aufklärung nicht mehr ohne Weiteres gelten. Seine Zeitdiagnose gründet Tiedemann auf die zunehmende Abkehr von konsensualen Wahrheiten, auf die man sich belastbar beziehen konnte. Dieses gemeinsame Wissen zeichnete sich durch einen hohen Grad an objektivierbarer Begründung aus „und das heißt, ich kann jemanden argumentativ-intellektuell dazu zwingen, zuzustimmen“ (Tiedemann 2024, 13). Lässt sich eine belastbare Geltungsbegründung feststellen, muss im lebenspraktischen, beruflichen und wissenschaftlichen Vollzug nicht permanent gefragt werden, ob diese Wissensbestände Geltung für sich beanspruchen können, sondern nur wie die Geltungsbegründung argumentativ vermittelt wird. Eine solche Argumentation folgt immer der Logik des besseren Arguments. Nach Jürgen Habermas sind Argumente „Gründe, die einen mit konstativen oder regulativen Sprechakten erhobenen Geltungsanspruch unter Diskursbedingungen einlösen und damit Argumentationsteilnehmer rational dazu bewegen, entsprechende deskriptive oder normative Aussagen als gültig zu akzeptieren.“ (Habermas 1992, 276). Das, was es anzuerkennen gilt und was auch argumentativ überzeugend vorgebracht werden kann, sind Aspekte der Faktizität dieser Welt.
Notwendige Kritik oder demokratieschädliche Desinformation?
Wenn Wissenschaft als elitär abgetan wird, unbestimmte Zweifel gesät und das Falsifikationsprinzip in der öffentlichen Debatte zurückgewiesen wird, hat das schwerwiegende Konsequenzen für die Legitimität demokratischer Prozesse. Aber worin unterscheiden sich demokratieschädliche Wahrheitsinfragestellungen und Desinformationskampagnen von legitimer und demokratisch notwendiger Kritik?
Strategiewerkzeuge aus der unternehmerischen Praxis in Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgreich einsetzen
Dieser CASE liefert konkrete Empfehlungen für das Vorgehen von Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen zur erfolgreichen Entwicklung von Strategien unter Einsatz von Instrumenten aus der Wirtschaft. Das Ziel ist, durch effektive Nutzung bewährter Instrumente einen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung von Wissenschaftsorganisationen zu leisten und dabei angemessen auf die speziellen Anforderungen und Herausforderungen des akademischen Umfelds einzugehen.
Interview mit Maja Wallstein, MdB und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Die Lausitz ist eine Wissenschaftsregion neuen Zuschnitts. Mit der Zusammenlegung der beiden Hochschulen – der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Hochschule Senftenberg – wurde vor gut zehn Jahren das Tor zu einer Neuordnung aufgestoßen. Unternehmen wie etwa Rolls-Royce sind seit langem vor Ort und haben enge Verbindungen zur angewandten Forschung. Nun kommt mit der Gründung des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) ein Großforschungszentrum in die sächsische Lausitz. Das war auch eine der Forderungen, die wissenschaftspolitisch mit der Fusion der beiden Hochschulen vor gut einer Dekade verbunden waren: die außeruniversitäre und die universitäre Forschung ausbauen und verknüpfen, damit der Transfer des Wissens in die Anwendung beschleunigt wird.
Wie können komplexe wissenschaftliche Themen verständlich und anschaulich vermittelt werden? Mithilfe einer Verortung der Sprache im Wissenschaftspodcast auf grammatischer Ebene werden im vorliegenden Aufsatz (und der gleichnamigen Masterarbeit) Leitlinien für die sprachlich-kommunikativen Praktiken im Wissenschaftspodcast herausgearbeitet. Es werden dabei die medienimmanenten Rahmenbedingungen berücksichtigt und der Podcast als Wissen vermittelndes Medium betrachtet. Am Ende soll gezeigt werden, wie die auf der makro- sowie mikrostrukturellen Ebene beobachteten Voraussetzungen und Erkenntnisse zur Kommunizierbarkeit von Wissen mittels Podcasts beitragen können.
Mit Meldungen aus dem Deutschen Bundestag schliesst die Redaktion wissenschaftsmanagement.de die Woche.
Aktuelles aus unserer Redaktion und aus dem Hause Lemmens Medien erhalten Sie mit unserem Newsletter. Sofern noch nicht geschehen, können Sie sich hier für den Newsletter anmelden.