Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Die Wissenschaftsregion Hannover stellt sich unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“ vor
Ein neues Multimediaportal rund um Forschung und Studium der Initiative Wissenschaft Hannover ist online. Es steht unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“ und ist laut Initiative bundesweit das erste dieser Art. Der Präsident der Leibniz Universität erklärt: „Das Multimediaportal soll das Leben an den hannoverschen Hochschulen, Lehrinhalte und Forschungsergebnisse für Studierende und die interessierte Öffentlichkeit erlebbar machen. Der Wissenschaftsstandort Hannover positioniert sich so auf eher spielerische Weise, die besonders unsere Studierenden und potenzielle Studienanfängerinnen und -anfänger ansprechen soll.“
Der Humboldt-Forschungspreisträger Ernest Moniz ist nun von US-Präsident Barack Obama zum Energieminister für sein neues Kabinett nominiert worden. Moniz ist Physiker, gilt als Experte für Energieforschung und Energiepolitik und hatte 1990 den Forschungspreis der Humboldt-Stiftung gewonnen. Der Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, Enno Aufderheide, äußerte seine Freude über die Nominierung Moniz‘: „Wir gratulieren Ernest Moniz und freuen uns, dass mit ihm nach Steven Chu zum zweiten Mal ein Humboldtianer diese wichtige Position übernehmen soll.“
An der Universität Stuttgart trafen sich die Rektoren der führenden Technischen Universitäten mit dem Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), um gemeinsam über nachhaltige Projekte für einen Bildungsexport „Made in Germany“ zu diskutieren.
Eine Initiative stärkt bis 2017 den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen
Die Initiative „Digitale Information“ läuft weitere fünf Jahre bis Ende 2017 und soll so die fachlichen und politischen Kompetenzen der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen bündeln, um einen verbesserten, offenen Zugang zur Wissenschaftswelt und zu wissenschaftlichen Ergebnissen zu gewährleisten.
Die Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien an den Hochschulen hat sich im Jahr 2012 verdoppelt.
Das Konzept des Deutschlandstipendiums ist einfach und offensichtlich auch wirksam: Studenten werden mit 150 Euro von Privatpersonen, Alumni, Stiftungen oder von Unternehmen gefördert, weitere 150 Euro kommen dann vom Bund. Für die Einwerbung der Mittel bei den privaten Förderern ist die Hochschule zuständig. Gemeinsam mit BAföG und Studiendarlehen soll das Deutschlandstipendium die Studienfinanzierung in Deutschland erleichtern und unabhängiger vom Einkommen der Eltern machen.
Der Demografische Wandel steht im neuen Jahr im Fokus der Wissenschaft
Das Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) widmet sich 2013 dem Demografischen Wandel in Deutschland. Die zentrale Ausstellung „Zukunft leben: Die demographische Chance“ wird von der Leibniz-Gemeinschaft gestaltet und am 26. Februar 2013 im Berliner Museum für Naturkunde eröffnet.
Die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen treffen sich mit der Wirtschaft in München. Die Leibniz-Gemeinschaft trifft sich zu ihrer Jahrestagung in Berlin.
Erstmalig finden in München am 26. und 27. November die Innovation Days der führenden deutschen Forschungsorganisationen statt. Die Veranstaltung, die als jährliches Schaufenster der besten anwendungsnahen Technologien und Spin-off-Projekte der außeruniversitären Forschung Deutschlands geplant ist, wird in diesem Jahr federführend von der Helmholtz-Gemeinschaft organisiert. Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft beteiligen sich. Für letztere wird es eine veranstaltungsreiche Woche, denn im Anschluss, vom 28. bis 30. November, findet die Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin statt.
Der Wissenschaftsrat kommentiert den dritten Arbeitsbericht zur Analyse der Prüfungsnoten
Die Prüfungsnoten an Hochschulen dienen nicht nur der Leistungsbewertung von Absolventen, sie werden auch zur Selektion verwendet: bei der Vergabe von Stipendien, in der Schnittstelle zum Arbeitsmarkt und neuerdings auch beim Übergang zwischen Bachelor und Master. Dadurch gewinnt die Benotungspraxis im Vergleich zwischen verschiedenen Fachbereichen und unterschiedlichen Standorten weiter an Bedeutung.
Die Leibniz-Gemeinschaft schafft vier neue Forschungsverbünde und erhöht deren Anzahl somit auf insgesamt neun.
Die Leibniz-Forschungsverbünde sind fächerübergreifende Kooperationen mehrerer Institute. Sie befassen sich mit gesellschaftlich und wissenschaftlich hochaktuellen Themenkomplexen. Dabei soll interdisziplinär im Schnittfeld von Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurs- und Naturwissenschaften gearbeitet werden. Das bündelt Kräfte und richtet die Forschung strategisch aus. Nachdem in einer ersten Phase fünf solcher Forschungsverbünde entstanden sind, kommen nun die Forschungsverbünde „Science 2.0“, „Gesundes Altern“, „Krisen einer globalisierten Welt“ sowie „Interdisziplinäre Wirkstoffforschung und Biomedizin“ hinzu.
Die Gewinner der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ beginnen mit der Arbeit
Eines der neuen Förderinstrumente der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist der sogenannte Forschungscampus. Hierbei arbeiten Hochschule, Forschungsinstitute und Wirtschaftsunternehmen eng verzahnt zusammen. Dabei wird an einem Ort, beispielsweise am Campus der beteiligten Hochschule, gemeinsam und langfristig zu einer wegweisenden Thematik geforscht.