Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.
Der Innovationsindikator - Vergleich der deutschen Bundesländer
Der Innovationsindikator wird seit 2005 jährlich von der Deutsche Telekom Stiftung und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) erstellt. Er beleuchtet die Innovationsfähigkeit einzelner Länder unter der Berücksichtigung der Faktoren Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus der Studie liegt in diesem Jahr auf der Untersuchung der Innovationsleistung der 16 deutschen Bundesländer.
Einen Drittmittelanteil von über 24 Prozent sehen Hochschulleiter kritisch
Die Nöte der Hochschulen sind unübersehbar. Hohe Drittmittelanteile am Gesamthaushalt engen die inhaltlichen Spielräume in der Forschung ein, weil sie zweckgebunden sind. Und die Abhängigkeit von dieser unkalkulierbaren Finanzquelle steigt, da die Hochschulen nicht voraussehen können, ob auch künftig die Projekte kommen. Das beklagen die deutschen Hochschulleitungen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat 2012 erneut die Rektoren und Präsidenten um ihre Einschätzung der Lage gebeten. Die Ergebnisse liegen im aktuellen Hochschul-Barometer „Hochschulfinanzierung – Wunsch und Wirklichkeit“ vor.
Mit insgesamt zehn Empfehlungen für eine bessere Wissenschaftspolitik sucht die Fraunhofer-Gesellschaft die Rahmenbedingungen für Forschung in Deutschland zu verbessern, um Antworten auf die globalen Herausforderungen der Zukunft zu finden, Innovationen zu fördern und so den Wohlstand zu sichern. Der Katalog reicht von der Forschungsfinanzierung über die Wettbewerbsstärkung bis hin zur Internationalisierung. Dabei haben die Fraunhofer-Strategen die außeruniversitären Forschungseinrichtungen genauso vor Augen wie die Hochschulen, nationale Leistungszentren wie europäischen Forschungsraum.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Nobelpreisträger Thomas Südhof über den Forschungsstandort Deutschland
Ist Professor Thomas Südhof (58), einer der drei diesjährigen Nobelpreisträger für Medizin, ein Deutscher oder ist er ein US-Amerikaner? Eine Frage, die der 1955 in Göttingen geborene Neurowissenschaftler selbst nicht so genau beantworten kann. Das hat er jedenfalls im Interview mit „Spiegel online“ eingestanden. Vor Jahren zog es den deutschen Forscher in die USA, für kurze Zeit auch zurück nach Deutschland, doch seitdem forscht er an der Stanford University.
Uwe Bott, Leiter der Personalentwicklung im Helmholtz Zentrum München
Herausragende Köpfe sind das elementare Kapital wissenschaftlicher Einrichtungen. Wir brauchen exzellente Forscher und Wissenschaftler, aber auch kompetente und motivierte Mitarbeiter im Wissenschaftsmanagement und in der administrativen und technischen Infrastruktur. Das erfordert wettbewerbsfähige Gehälter, ein systematisches Personalmarketing und attraktive Arbeitsbedingungen. Klassische Personalverwaltung reicht nicht mehr, ein strategisches Personalmanagement ist das Ziel.
Der Bund hat mit seinem Entwurf 2014 für die Staatsausgaben ein gutes Zeichen gesetzt
Er hat in den zurückliegenden Wochen so gut wie keine Aufmerksamkeit gefunden – der Bundesetat 2014 mit einem Volumen von 295,4 Milliarden Euro. Immerhin 14,6 Milliarden Euro weniger als im laufenden Jahr. Trotz einer geplanten Neuaufnahme von 6,2 Milliarden Euro, von denen freilich allein 4,4 Milliarden € in den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) entfallen. Haushaltstechnisch kann also von einem strukturell ausgeglichen Haushalt gesprochen werden, der freilich für die künftige Bundesregierung nicht bindend ist.