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"Testlabor für barrierefreien Zugang zu Informationen", "Future Work Lab macht Zukunft erlebbar" und "Deutsches Internet-Institut: Leibniz Universität startet in die nächste Auswahlrunde des BMBF"

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Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung

"Testlabor für barrierefreien Zugang zu Informationen", "Future Work Lab macht Zukunft erlebbar" und "Deutsches Internet-Institut: Leibniz Universität startet in die nächste Auswahlrunde des BMBF"

02.06.2016 - 03.06.2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Testlabor für barrierefreien Zugang zu Informationen
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT richtet neues „Accessibility Lab“ für Forschung, Lehre und Service ein. Innovative Konzepte für Menschen mit Seheinschränkungen entwickelt und verwirklicht das neue „Accessibility Lab“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Einrichtung gehört zum Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT und verbindet Forschung, Lehre und Service rund um unterstützende Technologien, barrierefreie Informationszugänge und angepasste Arbeitsumgebungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Den Aufbau des Accessibility Lab ermöglichte eine Spende des Unternehmers Stefan Quandt.

„Das neue Accessibility Lab des Studienzentrums für Sehgeschädigte baut Barrieren ab und stärkt die Forschung: Studierende mit Sehbeeinträchtigungen erhalten jetzt ein noch besseres Arbeitsumfeld. Zugleich können sie sich mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen in die Erforschung und Entwicklung neuer Assistenztechnologien einbringen – davon profitieren alle Beteiligten. Ich freue mich, mit meiner Förderung das SZS in seiner Rolle als Innovationstreiber stärken zu können“, sagt der Unternehmer Stefan Quandt, ein Alumnus des KIT.

„Assistive Technologien und der barrierefreie Zugang zu Informationen unterstützen Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit im Alltag. Sie können ihnen auch dabei helfen, selbstbestimmt zu studieren. Entsprechende Lösungen entwickelt das Studienzentrum für Sehgeschädigte am KIT bereits seit vielen Jahren. Im Accessibility Lab können wir die Aktivitäten des SZS nun noch weiter ausbauen und intensivieren. Ich danke unserem Förderer und Alumnus Stefan Quandt ganz herzlich für seine Unterstützung, die den Aufbau des Labors möglich gemacht hat“, betont der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

Das Accessibility Lab des SZS verfügt unter anderem über ein Drucklabor, ein Testlabor für Forschung und Entwicklung sowie Möglichkeiten, angepasste Arbeits- und Laborumgebungen aufzubauen. Bei der Entwicklung assistiver Technologien kooperiert das Accessibility Lab mit Herstellern von Hilfsmitteln. Überdies baut es ein Netzwerk mit anderen Universitäten auf und bietet Bildungseinrichtungen Schulungen über barrierefreie Lehrmaterialien an.

http://www.kit.edu/kit/19959.php

 

Future Work Lab macht Zukunft erlebbar
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik entsteht in Stuttgart-Vaihingen. Die Fraunhofer-Institute IAO und IPA eröffnen mit dem „Future Work Lab“ ein Zentrum, das die Zukunft der Produktionsarbeit erlebbar macht. Mit greifbaren Demonstratoren, Angeboten zur Kompetenzentwicklung und Weiterbildung sowie einer Plattform für den wissenschaftlichen Austausch richtet es sich an Industrie, Arbeitnehmerverbände, Politik und Wissenschaft – und an die Produktionsmitarbeiter der Zukunft.

Die Digitalisierung revolutioniert nicht nur die Arbeit in den Produktionshallen, sondern auch Prozesse und Tätigkeiten, die indirekt damit verbunden sind. Mit neuen Technologien kommen neue Fragen auf: Wohin wird sich unsere Arbeit entwickeln? Sagen uns intelligente Maschinen künftig, was zu tun ist und bestimmen den Takt? Oder bestimmen Menschen die Abläufe und werden durch Maschinen optimal in ihrer Arbeit unterstützt? Nicht nur in Sachen Arbeitsteilung entstehen ganz neue Formen der Arbeitsorganisation, beispielsweise, wenn sich Schichtarbeiter spontan per Smartphone absprechen, wie im Projekt „KapaflexCy“ bereits umgesetzt. Gleichzeitig brauchen Unternehmen neue Wege, um einerseits ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt zu qualifizieren und andererseits das Potenzial neuer Technologien optimal einzusetzen. Diese bieten nicht nur die Chance, schneller, besser und motivierender zu produzieren, sondern bringen auch oft disruptive Innovationen und ganz neue Geschäftsmodelle mit sich. Das wird zum Beispiel mit der cloudbasierten IT-Plattform „Virtual Fort Knox“ deutlich, die Produktionsdaten und IT-Services über Apps für beliebige Endgeräte nutzbar macht. Nur wer seine Innovationsprozesse systematisch angeht und strategisch verankert, kann sich in diesem dynamischen Marktumfeld auf Dauer behaupten.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Offizielle Eröffnung ist voraussichtlich im Herbst 2016.

https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/ueber-uns/presse-und-medien/1728-f...

 

Deutsches Internet-Institut: Leibniz Universität startet in die nächste Auswahlrunde des BMBF
Leibniz-Universität Hannover

Wie wird der digitale Wandel Gesellschaft, Politik und Wirtschaft verändern? Antworten soll bald das Deutsche Internet-Institut liefern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im September 2015 den Startschuss für den Aufbau des neuen Instituts gegeben und mittels einer hochrangig besetzten Experten-Jury jetzt fünf Konsortien – darunter auch die Leibniz Universität Hannover – für die nächste Runde ausgewählt, in der ein detailliertes Konzept erarbeitet werden soll.

Das neue Institut soll einen Kristallisationspunkt bilden und wichtige Institutionen und Disziplinen bündeln für alle Fragen im Kontext des Internet, der Internettechnologien und der Digitalisierung – um daraus gleichermaßen für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und die allgemeine Öffentlichkeit Handlungsoptionen abzuleiten.

„Wir freuen uns sehr, dass der vom Forschungszentrum L3S der Leibniz Universität koordinierte Antrag erfolgreich war und wir nun eingeladen sind, einen Vollantrag auszuarbeiten", sagen die Projektkoordinatoren Prof. Wolfgang Nejdl und Prof. Nikolaus Forgó vom Forschungszentrum L3S.

Wie können wir in einer Zeit von Big Data unsere persönlichen Daten schützen? Und wie können Bürger die schier unbegrenzten Möglichkeiten des Internets nutzen, um die Demokratie mitzugestalten? Mit diesen Fragen zur Digitalisierung soll sich das Deutsche Internet-Institut beschäftigen und Impulsgeber sein für Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Gefragt seien, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bereits vor knapp zehn Monaten zum Startschuss des Projekts, „Lösungsansätze, wie Deutschland die Chancen der Digitalisierung optimal nutzen kann."

In der nächsten Auswahlrunde im Frühjahr 2017 soll eines der fünf Konzepte ausgewählt und umgesetzt werden. Für den Aufbau des Deutschen Internet-Instituts stehen in den ersten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro bereit.

Die Entscheidung für die Einrichtung des Internet-Instituts geht zurück auf den Koalitionsvertrag und die Digitale Agenda 2014-2017 der Bundesregierung. Dort heißt es: „Ein öffentlich finanziertes Forschungsinstitut wird in einem interdisziplinären Ansatz die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und partizipativen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen. Dabei gilt es, die bestehenden Potenziale der deutschen Forschungslandschaft einzubinden und zu fokussieren."

http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/online-aktuell/details/news/1492/

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de