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"Studie „Big Data und Privatheit“, "Urheberrecht: Einzelerfassung von Lehrmaterialien möglich aber aufwendig" und "Schaltzentralen der Regionalentwicklung"

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Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung

"Studie „Big Data und Privatheit“, "Urheberrecht: Einzelerfassung von Lehrmaterialien möglich aber aufwendig" und "Schaltzentralen der Regionalentwicklung"

22.06.2015 - 23.06.2015

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.

Bild: Rainer Sturm/pixelio www.pixelio.de

Studie „Big Data und Privatheit“
Fraunhofer SIT

Die Menge der Daten wächst rasant. Bis 2020, so eine aktuelle Umfrage von EMC, wird sich das weltweite Datenvolumen verzehnfacht haben. Mit den richtigen Technologien lassen sich diese Daten vielfältig nutzen. Viele neue Ideen zur massenhaften und schnellen Auswertung von Daten werden unter dem Schlagwort Big Data zusammengefasst.

Wie schätzen Bürgerinnen und Bürger das Thema ein? Welche Chancen bietet Big Data für Wirtschaft und Gesellschaft? Welche Risiken sind mit Big-Data-Technologien verbunden? Das Fraunhofer SIT hat eine Online-Umfrage zum Thema Big Data durchgeführt sowie im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern Meinungen eingeholt und 10.000 Online-Artikel, Kommentare, und Twitter-Feeds analysiert.

Das Ergebnis und die Schlussfolgerungen der Fraunhofer SIT-Wissenschaftler sind in der aktuellen Studie „Big Data und Privatheit“ zusammengefasst und können hier kostenlos heruntergeladen werden.

https://www.sit.fraunhofer.de/bigdatastudie/

Urheberrecht: Einzelerfassung von Lehrmaterialien möglich aber aufwendig
Universität Osnabrück

Bundesweit einmaliges Pilotprojekt an der Universität Osnabrück abgeschlossen. Lernende und Lehrende erwarten heute, Texte in digitaler Form zur Verfügung gestellt zu bekommen. Voraussichtlich ab 2016 müssen die Hochschulen laut Richterspruch für elektronische Lehrmaterialien in ihren Intranets bezahlen. Streitpunkt ist, ob dieses pauschal oder per Einzelmeldung geschehen kann. Die Universität Osnabrück hat im Auftrag der Kultusministerkonferenz und in Zusammenarbeit mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) erstmals in Deutschland untersucht, wie eine Einzelerfassung elektronischer Lehrmaterialien technisch umgesetzt werden kann. Das Fazit von Vizepräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode: “Mit Einführung einer Einzelmeldepflicht werden wesentlich weniger Texte von den Studierenden und Lehrenden verwendet. Der organisatorische Aufwand für die Hochschulen ist unangemessen hoch und keine Alternative zu einer Pauschalvergütung.”

Hintergrund für das Osnabrücker Pilotprojekt ist ein Rechtsstreit zwischen den Ländern und der VG Wort, die ähnlich der GEMA für Musik die Interessen der Verlage vertritt und Tantiemen für dort gemeldete Texte an die Autoren ausschüttet. Die VG Wort fordert, dass alle Nutzungen von Buchauszügen, Zeitschriftenartikeln etc., die in elektronischer Form zu Unterrichtszwecken an der Universität verwendet werden, einzeln bei ihnen gemeldet werden. Diese Materialien dürfen im Rahmen des § 52a UrhG – ein Paragraph, der 2003 ins Urheberrecht aufgenommen wurde – im Unterricht genutzt werden. Der Paragraph regelt, dass an Bildungseinrichtungen unter bestimmten Bedingungen kleine Textteile aus Büchern und einzelne Zeitschriftenartikel in elektronischer Form an eine begrenzte Zahl von Nutzern weitergegeben werden darf. Bisher wurden Pauschalabgaben für die Nutzungen an die VG Wort gezahlt, nun sollen jedoch alle Lehrenden an Hochschulen einzeln ihre Nutzungen melden. Der Abschlussbericht des Pilotprojektes ist unter folgendem Link einsehbar: https://repositorium.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-2015061...

http://www.uni-osnabrueck.de/presse_oeffentlichkeit/presseportal/pressem...

Schaltzentralen der Regionalentwicklung
Institut für Hochschulforschung HoF

Hochschulen in Schrumpfungsregionen: Verfolgen Hochschulen explizite oder implizite Strategien, mit denen sie regional wirksam werden? Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels interessiert dies vor allem in Schrumpfungsregionen, da dort die Regionalentwicklung besonders kritisch ist. Entsprechend hoch sind in den demografisch herausgeforderten Regionen auch die Erwartungen, die sich an die Hochschulen richten.

Aktivitäten und Strategien der ostdeutschen Hochschulen wurden recherchiert, systematisiert und ausgewertet. Für sechs Fallregionen, drei ost- und drei westdeutsche, sind zudem vergleichende Tiefensondierungen durchgeführt worden. Im Ergebnis konnten Hindernisse und Risikofaktoren sowie Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren herausgearbeitet werden. Abschließend wird ein Modell regionalen Hochschulhandelns präsentiert.

http://www.hof.uni-halle.de/publikation/schaltzentralen-der-regionalentw...

 

 

Bild: Rainer Sturm/pixelio www.pixelio.de