"Paderborner Kooperationsstudie legt Grundstein für Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz" und "Umfrage unter Studienberechtigten"
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Neues aus der Forschung
"Paderborner Kooperationsstudie legt Grundstein für Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz" und "Umfrage unter Studienberechtigten"
Paderborner Kooperationsstudie legt Grundstein für Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz
Universität Paderborn
Auch Schulen sind vom stetigen Wandel der Digitalisierung betroffen und für Schüler wird es zunehmend bedeutender, mit modernen Informationstechnologien umgehen zu können.
Die Ergebnisse der Studie „International Computer and Information Literacy Study“ (ICILS) am Forschungszentrum der Universität Paderborn, die erstmals 2013 durchgeführt wurde und bei der Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe international verglichen wurden, zeigen, dass mehr als drei Viertel der Schüler der achten Klasse erhebliche Defizite im Umgang – insbesondere mit dem selbstständigen Suchen und Bearbeiten von Informationen – mit digitalen Medien aufwiesen.
Die Ergebnisse der ICILS 2013, die den Handlungsbedarf im deutschen Schulsystem aufgezeigt haben, waren Grundstein für eine am 08. Dezember 2016 von allen Bundesländern beschlossene Strategie „Bildung in der digitalen Welt“. Diese soll nun unter anderem dafür sorgen, dass die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen in den Bildungsauftrag der Schulen aufgenommen wird und die digitalen Zugänge in den Schulen ausgebaut werden.
Die folgende ICILS Studie 2018 startete im Juli 2016, die Ergebnisse werden für 2019 erwarten.
Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:
https://www.uni-paderborn.de/nachricht/83598/
Viereinhalb Jahre nach Schulabschluss haben zwei von drei Studienberechtigten des Jahrgangs 2010 einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss
Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) analysiert die nachschulischen Bildungs- und Berufsverläufe von Schulabgängern, die im Schuljahr 2009/2010 eine Hochschulzugangsberechtigung an einer allgemeinbildenden oder beruflichen Schule erworben haben. Auch die Realisierung geplanter Qualifizierungsabsichten der Schulabgänger wurde berücksichtigt.
Insgesamt werden dafür pro untersuchte Studienberechtigtenkohorte drei zeitlich versetzte Befragungsrunden durchgeführt. In der aktuellen Studie stehen die Themen „Entscheidungsprozesse und Determinanten internationaler Mobilität“, „Studienfachwahl- und -wechsel, deren Bedingungsfaktoren und Richtung sowie „Übergang vom Bachelor zum Masterstudium“ im Mittelpunkt.
Es hat sich gezeigt, dass die Einkommensverhältnisse von Bachelorabsolventen keinen wesentlichen Unterschied zu denen von Schulabgängern mit einer Berufsausbildung mit zusätzlicher Fortbildung bei Berufsbeginn aufweisen. Schulabgänger, die hingegen keine Zusatzqualifikation in ihrem Beruf abgelegt haben, verdienen im Vergleich am wenigsten.
Bei den Erhebungen zum Studienfachwechsel war auffällig, dass Studienberechtigte, die bei der Wahl des Studienfachs nur auf spätere Einkommenserwartungen zielte, am häufigsten das Studienfach wechselten.
Ein Drittel der 5.200 befragten Studienberechtigten ist nun, viereinhalb Jahre nach Erwerb der Hochschulreife, nach dem Abschluss des Bachelorstudiums bereits dabei ein Masterstudium zu absolvieren, während ein weiteres Drittel die Aufnahme eines Masterstudiums anstrebt.
30 Prozent der Befragten sind viereinhalb Jahre nach der Schulausbildung erwerbstätig.
Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:
http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/material/pressemitteilungen/2016_12_12...
Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de



















