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Nachhaltiges Konzept für Management, Lehre, Forschung & Transfer

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Luis Padberg

Green Campus 2020

Nachhaltiges Konzept für Management, Lehre, Forschung & Transfer

Die Energiewende in Wissensbetrieben

Längst ist das Konzept für nachhaltiges Hochschulmanagement „Green Campus“ aus den USA auch in Deutschland angekommen. Und im Zuge der Energiewende ist es heute aktueller denn je. Doch „Green Campus“ umfasst mehr als energieeffizientes Liegenschaftsmanagement und nachhaltiges Mensaessen.

Das Green-Campus-Konzept stammt aus den USA. Dort hat man bereits Ende der Neunzigerjahre beispielsweise an der Harvard University in interdisziplinären Gruppen aus Universitätsangestellten, Studenten und Lehrenden über Nachhaltigkeit im universitären Leben nachgedacht. Daraus ist dann später die "Harvard Green Campus Initiative" (HGCI) geworden. Dementsprechend sind auch im internationalen Netzwerk für nachhaltige Universitäten (International Sustainable Campus Network, ISCN) neben der ETH Zürich oder der University of Tokyo größtenteils anglo-(amerikanische) Hochschulen miteinander verbunden.

Für die deutsche Hochschullandschaft gewinnen die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz spätestens seit der Energiewende 2011 einen starken Rückenwind. Das Konzept „Green Campus“ ist im deutschen Wissenschaftssystem angekommen. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin lud im Frühjahr zum Thema "Green Campus - Living Labs, Sustainable Science" nach Berlin ein. Die Tagesveranstaltung konzentrierte sich einerseits auf die Helmholtz-Welt und öffnete andererseits den Blick auf internationale Beispiele. Verschiedene Universitäten haben bereits Projekte und Initiativen für einen „grünen“ Campus gestartet. Beispiel Universität Duisburg-Essen: Sie hat die Initiative für Nachhaltigkeit ins Leben gerufen die in einem ersten Projekt eine „Bestandsaufnahme Nachhaltigkeit“ (BENA) zusammengetragen. Auch die Top-Manager der deutschen Universitäten widmen sich auf ihrer "55. Jahrestagung der deutschen Universitätskanzlerinnen und -kanzler" dem Schwerpunkt, der allerdings maßgeblich auf die Liegenschaften zugeschnitten ist. Das Tagungsthema in Düsseldorf (27. bis 29. September) lautet: "Verantwortliches Planen, Bauen, Bewirtschaften – Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Universitäten".

Doch der Green-Campus-Gedanke umfasst weit mehr - er endet nicht am Nachhaltigkeitsgedanken für das Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Hochschule. Das Konzept schließt auch die Lehre, Forschung und den Transfer an Hochschulen ein. Aus diesen Elementen formt sich dann in Zeiten knapper Budgets das Profil der Einrichtungen. Sie gelten - so das Ziel - im Sinne einer Nachhaltigkeitskultur als attraktive Orte für Studierende und Lehrende.

Dieses weitere Konzept greift die nationale Fachkonferenz im Herbst in Dresden auf: „Green Campus – Effizienz und Nachhaltigkeit“ findet zwischen dem 19. - 21. September 2012 in der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden statt. Veranstalter und Partner der Konferenz sind das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die HIS Hochschul-Informations-System GmbH und Lemmens Medien GmbH. Die Dresden Marketing GmbH wirkt als Partner mit. Wichtigste Themen werden dabei sein:

• Folgen der Energiewende für die Liegenschaften der Wissensbetriebe
• Chancen zur Profilierung im Wettbewerb um Personal und Partner
• Life Cycle Management und Budgetkontrolle
• Nachhaltigkeit – mehr als bloße Energieeffizienz

In Zukunft wird das „Green Campus“-Konzept durch die Eckpunkte Ressourcenknappheit und -verteuerung eines der zentralen Themen im Wissenschaftsmanagement sein. Eine Best-Practice-Tour bietet zum Abschluss der Dresden-Konferenz die Gelegenheit, gute Beispiele in der sächsischen Landeshauptstadt zu besuchen (21. September).

http://www.wissenschaftsmanagement.de/dateien/green_campus_programm_2012...