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Innovationsmanagement in Japan

management

Jahrgang 2006
Ausgabe 3/2006
Cornelius Herstatt und Christoph Stockstrom

Internationales

Innovationsmanagement in Japan

Befunde zum Management der frühen Innovationsphasen

Die oft geäußerte Meinung, dass es der japanischen Neuproduktentwicklung (NPD) an Kreativität mangele und japanische Unternehmen meist nur westliche Produktideen kopieren und weiterentwickeln ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Die Leistungsfähigkeit des japanischen Innovationssystems ist hingegen beeindruckend, wie auch die folgenden Zahlen belegen: Der japanische Anteil am Welthandel mit so genannten F&Eintensiven Gütern − hierbei handelt es sich um Güter, bei denen mehr als 8,5 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung stecken − liegt deutlich über dem der meisten europäischen Länder. Prozentual zum Bruttoinlandsprodukt weist Japan ferner die weltweit höchsten Aufwendungen für F&E auf, die bei einer absoluten Betrachtung nur noch von den USA übertroffen werden. Auch im Verhältnis von Technologieexporten zu -importen hat Japan die USA als weltweit führend abgelöst (Kanda/Iijima 2005). Japanische Innovationen in Bereichen wie hybride Antriebstechniken für Kraftfahrzeuge, digitale Bilderfassung und -bearbeitung oder Kommunikations- und Mobilfunktechnologien sind weltweit verbreitet und Gegenstand täglicher Verwendung.