Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jede Woche aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement
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Peter Rosenbaum, Direktor des nordamerikanischen Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr, New York
Das Ergebnis vorweg: Ein Verbindungsbüro kann erfolgreich arbeiten, wenn die Internationalisierungsstrategie einer Hochschule oder eines Hochschulverbundes in klar definierte Aufgabenbereiche übersetzt wird. Außerdem müssen organisatorische Rahmenbedingungen gefunden werden, die eine effektive Netzwerkarbeit vor Ort befördern. Messbare Leistungsindikatoren, die sich an den Zielen der Verbindungsarbeit orientieren, ermöglichen dann eine interne Qualitätskontrolle. Sie tragen auch maßgeblich zur Außendarstellung des Büros bei. Für einen regionalen Verbund wie die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) ist die Identifizierung gemeinsamer Forschungsschwerpunkte wichtig, um sich – auch mit Hilfe ihrer Auslandsvertretungen – international als Wissenschaftsregion zu etablieren.
Britta Piel und Matthias Kuder, Freie Universität Berlin
Ein erklärtes Ziel der Exzellenzinitiative ist es, die Leistungsfähigkeit der deutschen Forschung international sichtbarer zu machen. Die Freie Universität Berlin (FUB) hat aus diesem Anspruch strukturelle Maßnahmen ihres Zukunftskonzeptes abgeleitet: als Internationale Netzwerkuniversität unterhält sie sieben Verbindungsbüros in Ägypten, Brasilien, China, Indien, Russland, den USA sowie bei der EU in Brüssel, um die strategischen Internationalisierungsziele der Universität durch Netzwerkbildung, aktive Rekrutierung von akademischem Nachwuchs sowie Serviceleistungen für Forschungskooperationen weiter zu befördern. Da die Zahl, regionale Reichweite und Ausdifferenzierung des Aufgabenspektrums der Büros in der deutschen Hochschullandschaft in dieser Form einzigartig war, ist es nur folgerichtig, dass die Freie Universität Berlin dieses Netzwerk faktenbasiert weiterentwickelt: zur Halbzeit der aktuellen Phase der Exzellenzförderung wurden die Verbindungsbüros (mit Ausnahme von Brüssel) systematisch evaluiert.
Stefan Hase-Bergen, Leiter der Geschäftsstelle GATE-Germany sowie des Bereichs „Marketing“ im DAAD, Bonn
Misst man den Erfolg der Internationalisierung deutscher Hochschulen nur an der Zahl der internationalen Studierenden, dann kann man zunächst von einer Erfolgsgeschichte sprechen: Bei knapp 320.000 internationalen Studierenden im letzten Jahr sollte die von der Bundesregierung und dem DAAD gesetzte Zielmarke von 350.000 gut zu erreichen sein. Betrachtet man aber Internationalisierung differenzierter und als einen ganzheitlichen und strategischen Prozess einer Hochschule, fällt das Urteil deutlich nüchterner aus, wie einige Hochschulen selbst berichten. Um die internationalen Studierenden, Wissenschaftler und Dozenten gut betreuen und integrieren zu können, sind vor allem gute Sprachkenntnisse notwendig. Aber genau hier beginnen die Schwierigkeiten: Die Englischkenntnisse bei den Mitarbeitern in den Hochschulverwaltungen sind oft nicht ausreichend, sodass eigentlich einfache Verwaltungsvorgänge schwierig werden. Dabei ist das Problem oft strukturell bedingt, wenn auf Grund der Eingruppierung keine Englischkenntnisse vorausgesetzt werden können.