Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Fragen an Urs-Vito Albrecht, u.a. Leiter der multidisziplinären Arbeitsgruppe MedAppLab, die sich mit den ethisch-rechtlichen Rahmenbedingungen des klinischen Einsatzes von medizinischen Apps auseinandersetzt.
Immer mehr Menschen versuchen, ihre Gesundheit und Fitness mittels technischer Hilfsmittel zu verbessern. Dazu bedarf es der Möglichkeiten zur Erfassung von Daten sowie zur Auswertung selbiger. Eine große Zahl an Geräten sowie dazugehörige Programme und Apps werden derzeit entwickelt und angeboten. Die beiden größten Anbieter von Apps für mobile Endgeräte, Apple und Google, bieten derzeit fast 80.000 Apps in den Kategorien Medizin und Gesundheit&Fitness an, die zum Teil viele Millionen Male heruntergeladen werden.
Ein fränkischer Lehrer versorgt Menschen in Afrika und Südamerika mit Sehhilfen. Das leistet über die einzelne Hilfe hinaus enorm viel. Denn der durch mangelhaftes Sehen entstehende Einkommensverlust wird in diesen Regionen auf 120 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt; dies entspricht etwa dem Betrag, der jährlich für Entwicklungshilfe ausgegeben wird
Etwa 150 Millionen Menschen weltweit leiden laut einer Studie der World Health Organization (WHO) an einer Sehschwäche, können sich aber keine Brille leisten. Die Fehlsichtigkeit führt zu weitreichenden Problemen. Kinder können nicht zur Schule gehen, Erwachsene können oft nicht mehr arbeiten oder einfache Probleme des Alltags lösen, Lesen und Schreiben fällt vielen schwer, weil sie zu schlecht sehen. Viele dieser Probleme könnten mit Hilfe einer Brille gelöst werden. Bisher wurde häufig versucht, mit gespendeten gebrauchten Brillen Abhilfe zu schaffen. Dieses Verfahren bewährt sich aber nur selten, die Brillen müssen mit hohem logistischem Aufwand über weite Strecken transportiert werden und vor Ort ist es meistens unmöglich, eine passende Brille in der benötigten Sehstärke zu finden. Um möglichst viele Menschen mit einer geeigneten Brille zu versorgen, ist es also nötig, vor Ort schnell und kostengünstig hochwertige Brillen herstellen zu können. Um diese Vision verwirklichen zu können, hat der Lehrer Martin Aufmuth aus Erlangen mehrere Jahre getüftelt und schließlich eine Lösung für diese Herausforderung gefunden.
Technikplattformen rüsten auf, Journalisten erklären die wissenschaftliche und die innovative Welt mit Empathie und klarer Sprache: Die Trendfrage "Where is the next big thing?" treibt auch das Weiße Haus zu einer neuen Video-Konferenzform an. Universitäten gründen Technik-Schools.
Unter der winterlichen Kälteglocke der vergangenen Wochen steigt die Betriebstemperatur: Die Budgetdiskussionen in der amerikanischen Forschung sind auch 2014 noch nicht ausgestanden. Die Hochschulen müssen mittelfristig lernen, mit finanziell schmaleren öffentlichen Etats hinzukommen. Schwellenländer – allen voran China – sondieren ihre Chancen. Als sogenannte Reverse Innovatoren versuchen sie, auf dem amerikanischen Bildungs- und Forschungsmarkt mit eigenen leistungsfähigen Angeboten zu günstigeren Preisen Fuß zu fassen; sie bringen nun ihr einst im Westen erworbenes Wissen zurück. Und die Europäische Union bekommt es in diesen Tagen hin, das rund 80 Milliarden Euro starke Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 auf den Weg zu bringen. Das sind jedoch alles keine Gründe für die US-Innovationswelt, in Pessimismus zu verfallen.
Der Innovationsindikator - Vergleich der deutschen Bundesländer
Der Innovationsindikator wird seit 2005 jährlich von der Deutsche Telekom Stiftung und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) erstellt. Er beleuchtet die Innovationsfähigkeit einzelner Länder unter der Berücksichtigung der Faktoren Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus der Studie liegt in diesem Jahr auf der Untersuchung der Innovationsleistung der 16 deutschen Bundesländer.
Trotz Einsparungen in vielen Ressorts wird die Förderung von Innovationen in Deutschland weiter erhöht. Die Ausgaben der Bundesregierung für Forschung und Entwicklung werden 2013 14,4 Mrd. Euro betragen.
Die Wissenschaftsregion Hannover stellt sich unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“ vor
Ein neues Multimediaportal rund um Forschung und Studium der Initiative Wissenschaft Hannover ist online. Es steht unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“ und ist laut Initiative bundesweit das erste dieser Art. Der Präsident der Leibniz Universität erklärt: „Das Multimediaportal soll das Leben an den hannoverschen Hochschulen, Lehrinhalte und Forschungsergebnisse für Studierende und die interessierte Öffentlichkeit erlebbar machen. Der Wissenschaftsstandort Hannover positioniert sich so auf eher spielerische Weise, die besonders unsere Studierenden und potenzielle Studienanfängerinnen und -anfänger ansprechen soll.“
EU-Forschungsminister einigen sich auf neue Förderregeln:
Wachstum und Beschäftigung ankurbeln
Für das kommende Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“, das von 2014 bis 2020 über ein Vergabevolumen von 80 Milliarden Euro verfügt, haben sich die Forschungsminister der EU auf neue Förderregularien verständigt. Die wichtigste Neuerung betrifft die indirekten Kosten, die in Zukunft nur noch pauschal mit 25 Prozent der direkten Kosten abgerechnet werden.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.