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State of the Art - Wissenschaftsmanagement für Institute, Hochschulen und Forschung

Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Die Frage der Vereinheitlichung

aktuelle diskussion

Jahrgang 2015
Ausgabe 1/2015
Dr. Holger Burckhart

Geisteswissenschaften

Die Frage der Vereinheitlichung

Dr. Holger Burckhart, Professor für „Bildungsphilosophie mit den Schwerpunkten Philosophische Anthropologie, Ethik und Wissenschaftstheorie“ und Rektor, Universität Siegen

Ein „Rating“ geisteswissenschaftlicher Forschungsleistungen findet nahezu tagtäglich in unterschiedlichen Kontexten statt: So sind Dissertationen und Habilitationsschriften im Rahmen von Promotionsund Habilitationsverfahren zu „raten“, Forschungsleistungen im Rahmen von Berufungsverfahren, Zeitschriftenbeiträge im Rahmen von Herausgebertätigkeiten oder Anträge auf Bewilligung von Forschungsfördermitteln, um nur einige Beispiele zu nennen. Kennzeichen all dieser „Rating“- Aktivitäten ist dabei, dass in jedem Einzelfall individuelle „Rating“-Ziele einerseits und zumindest dem Anspruch nach objektive „Rating“-Kriterien, die ihre Genese einem irgendwie gearteten und geronnenen Maßstab einer sich selbst definierten Fachcommunity andererseits verdanken, zur Anwendung kommen. Dies verursacht jedes Mal einen nicht zu unterschätzenden Definitions- und Bewertungsaufwand, der im Wesentlichen in einem sich in Bezug setzen zu den „Standards“ besteht und der erheblich reduziert werden könnte, wenn es gelänge, auch geisteswissenschaftliche Forschungsergebnisse nach vereinheitlichten Zielen und Kriterien zu „raten“.