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Das Archiv bietet Ihnen ältere Ausgaben aus den Jahrgängen 2003 bis 2017 der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement im PDF-Format kostenlos zum Download.

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Wissenschaftlerkarriere

Ralf Bohlsen

Neues aus dem Bundestag

Atommüll-Transporte, Urheberrecht, Jobchancen, Bologna-Prozess und BAföG

29.09.2014 - 03.10.2014
Bild: Makrodepecher/pixelio www.pixelio.de

Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.

Markus Lemmens

Karrieren in Deutschland

Alternativen zur Wissenschaft werden salonfähig

GAIN 2014 – größer, positiver und im Gesamtergebnis eine „Differenz-Erfahrung“
Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio www.pixelio.de

Drei Wege zum Ziel: Wissenschaft als Traum, Wirtschaft als ernste Option und immer häufiger – das Wissenschaftsmanagement. Die 14. Auflage der GAIN Konferenz – dem German Academic International Network – brachte es in diesem Jahr in Boston ans Licht. Wenn es mit dem Königsweg einer wissenschaftlichen Karriere nicht klappt, dann bedeutet dies für viele deutsche Forscher, die in den Vereinigten Staaten und Kanada arbeiten, nicht das Ende. Die Wünsche haben sich dann nicht erfüllt. Aber andere berufliche Perspektiven auf Tuchfühlung zur Forschung öffnen sich: In einer spontanen, nicht repräsentativen Abfrage votierten knapp 50 Prozent von gut 250 Teilnehmern in einer zentralen GAIN-Podiumsdiskussion dafür, in der Wirtschaft ernsthaft als Forscher zu arbeiten. Auch eine Karriere im Wissenschaftsmanagement wurde häufig als Option genannt. Gut 400 Teilnehmer kamen in diesem Jahr insgesamt zur GAIN.

Anna Mathyl

Wissenschaftszeitvertrag

Ein Gesetz und seine Tücken

Befristungen dienen Mitarbeitern und Hochschulen – und begründen auch prekäre Beschäftigungsverhältnisse

Universitäten sind einerseits Ausbildungsstätten, auch für die Wirtschaft. In dieser Funktion stellen sie Mitarbeiter für die Dauer ihres Doktorates an. Auf der anderen Seite sind Universitäten aber auch Arbeitgeber für Mitarbeiter, die eine dauerhafte akademische Karriere anstreben. Außerdem unterliegen sie derzeit großen Umstrukturierungen und haben mit einer schwierigen finanziellen Lage zu kämpfen, vor allem, was ihre Grundfinanzierung angeht. Um für Universitäten aber auch Mitarbeiter in dieser komplexen Situation Rechtssicherheit zu schaffen, bedarf es – da sind sich Gewerkschaften, Arbeitgeber und -nehmer sowie Politik einig – eines Sonderarbeitsrechts. 2007 wurde deshalb von der damaligen großen Koalition das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) verabschiedet, das die Arbeitsvertragsmöglichkeiten in der Wissenschaft regeln soll. Die Auswirkungen des Gesetzes auf die Beschäftigungsverhältnisse der Wissenschaftlichen Mitarbeiter sind allerdings oft nachteilig und begründen prekäre Verhältnisse. Die Suche nach einer Lösung gewinnt Fahrt. Hamburg liefert bereits ein Beispiel.

K.Rüdiger Durth

Kommentar

Der richtige Mann

Zur Wahl des neuen DFG-Präsidenten

Auch wenn man sich erstmals eine Frau an der künftigen Spitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewünscht hätte und mit der Chemikerin Katharina Kohse-Höinghaus eine geeignete Kandidatin zur Verfügung stand, ist die Wahl des Germanisten Peter Strohschneider (55) zu begrüßen. Er ist ab Januar kommenden Jahres der richtige Mann an der Spitze der größten Forschungsorganisation Deutschlands. Nicht nur, weil nach dem Biochemiker Ernst Ludwig Winnacker und dem Materialwissenschaftler Matthias Kleinert wieder ein Geisteswissenschaftler die DFG führen wird, sondern weil der neue Präsident auch große Hoffnungen im Blick auf das Wissenschaftsmanagement weckt. Denn dieses bedarf – aller erzielten Fortschritte zum Trotz – noch kräftiger Impulse.

Markus Lemmens

Internationalisierung

Junge Akademien weltweit im Aufbau

Global Young Academy hat nur noch ein Viertel Plätze frei – Mai-Jahrestagung in Südafrika

Die Global Young Academy (GYA) kommt voran, weltweit den Aufbau Junger Akademien zu unterstützen. Zwischen 2007 und 2012 hat sich deren Zahl mehr als verdoppelt: Aktuell arbeiten fast ein Duzend Akademien nach dem Vorbild der deutschen Jungen Akademie, die als weltweit erste Akademie des wissenschaftlichen Nachwuchses im Jahr 2000 als gemeinsames Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gegründet wurde. In jüngster Zeit haben sich die Akademien, die herausragende Nachwuchswissenschaftler in ihren Ländern verbinden, z.B. in Japan, Schweden, Dänemark, Südafrika und den Philippinen gegründet.