Forschungsdateninfrastruktur ++ Holz, das mitdenkt ++ Intuitive Interaktion ++ Datensouveränität ++ Krebsforschung ++ Berufswechsel ++ Forschungsinfrastrukturen ++ Hürden beim KI-Einsatz ++ Türöffner für Innovationen ++ Fusionshubs
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Forschungsdateninfrastruktur ++ Holz, das mitdenkt ++ Intuitive Interaktion ++ Datensouveränität ++ Krebsforschung ++ Berufswechsel ++ Forschungsinfrastrukturen ++ Hürden beim KI-Einsatz ++ Türöffner für Innovationen ++ Fusionshubs

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Forschungsdateninfrastruktur: Mehr Erkenntnisse aus jedem Experiment
Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) schafft Standards und Dienste, damit Forschende Daten besser finden, austauschen und wiederverwenden können. Für die zweite Förderphase bis 2028 werden Bund und Länder rund 71 Millionen Euro bereitstellen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt sich an fünf der zehn Konsortien der NFDI-Förderrunde: NFDI4Earth (Umwelt- und Klimadaten), DAPHNE4NFDI (Langzeitarchivierung von Messdaten großer Forschungsanlagen), NFDI-MatWerk (Gemeinsame Standards und Werkzeuge für die Materialforschung), FAIRmat (Plattform NOMAD für datengetriebene Materialforschung) und PUNCH4NFDI (Daten- und Computing-Infrastrukturen für Grundlagenforschung in der Physik/Astroteilchenphysik). Ziel ist es, Daten aus verschiedenen Disziplinen besser zu verknüpfen, reproduzierbar zu machen und künftig schneller in Forschung und Anwendungen einfließen zu lassen. Parallel dazu wird die langfristige, strukturelle Fortführung der NFDI sichergestellt.
Quelle: https://www.kit.edu/kit/pi_2026_069_forschungsdateninfrastruktur-mehr-erkenntnisse-aus-jedem-experiment.php
Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp) der Hochschule Hof
Holz, das mitdenkt: Neues Forschungsprojekt entwickelt intelligente Bedienoberflächen für Fahrzeuge
WoodTouch ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Entwicklung einer transluzenten Echtholz-Innenraummodulbaugruppe mit integrierter gedruckter Sensorik auf biobasiertem Träger. Kernidee ist ein kapazitiver Bedienbereich, der unter einer Echtholzoberfläche verborgen liegt und durch Hinterleuchtung sichtbar wird; leitfähige Tinten werden direkt auf das Material gedruckt statt herkömmlicher elektronischer Bauteile. Transluzente Furniere ermöglichen eine natürliche Holzübersicht mit moderner Bedientechnologie. Ziel ist eine nachhaltige Alternative zu bisherigen MID-Technologien (Kunststoffbauteile mit integrierter Elektronik), indem Echtholz, Biopolymere und leitfähige Pasten in ressourcenschonender Weise kombiniert werden. Schwerpunkte sind Ressourcen- und Recyclingfreundlichkeit, Funktionserweiterungen sowie hochwertige Gestaltung.
Geleitet wird das Projekt von Annette Wimmer-Schuster; Kick-off war an der Hochschule Hof. Das Konsortium wird von neowistra GmbH koordiniert und umfasst KOMOS GmbH, Freudenberg Industrie Siebdruck GmbH, Fritz Kohl GmbH & Co. KG, die Hochschule Hof (Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere) sowie die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde; Motherson DRSC Deutschland GmbH begleitet das Projekt als assoziierter Partner.
Die Rolle der Hochschule Hof ist die Entwicklung von Leiterbahnlayouts für die gedruckten Bedienelemente, Untersuchung mechanischer und elektrischer Eigenschaften der neuen Materialkombinationen; Beitrag zur wissenschaftlichen Grundlage des Gesamtsystems. Weitere Partner arbeiten an verformbaren/lichtdurchlässigen Holzwerkstoffen, Siebdruckverfahren, Furnierung, Veredelung, Werkzeug- und Spritzgießtechnologien sowie an Anforderungen für eine spätere Serienumsetzung.
Geplant ist zunächst die Erstellung eines Demonstrators: ein funktionsfähiger Prototyp einer Türinnenverkleidung mit hinterleuchteten, sensorischen Bedienelementen und Zusatzfunktionen, der technische, ergonomische, gestalterische und fahrzeugspezifische Anforderungen vereint. Zusätzlich zu Touch-Bedienung werden haptische Rückmeldungen, morphende Oberflächen und steuerbare Warm-/Kalt-Effekte erforscht, um ein multisensorisches, nachhaltiges Bedienkonzept zu schaffen. Das Projekt wird im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi gefördert.
Quelle: https://campuls.hof-university.de/wissenschaft-forschung/holz-das-mitdenkt-projekt-entwickelt-intelligente-bedienoberflaechen-fuer-fahrzeuge/
Karlsruher Institut für Technologie
Intuitive Interaktion zwischen Mensch und Maschine
Wie können Roboter eigenständig handeln und dabei intuitiv mit Menschen interagieren? Damit beschäftigt sich der Tenure-Track-Professor für Maschinelles Lernen und Robotik sowie Leiter des Intuitive Robot Lab, Rudolf Lioutikov.
Im Fokus seiner Forschung am KIT-Intuitive Robot Lab stehen Behavior-Foundation-Models, die Wahrnehmung, Sprache und Handlung miteinander verbinden. Aufbauend auf Large-Language-Models und Vision-Language-Models entwickeln sie Modelle, die nicht nur Situationen analysieren, sondern Aufgaben eigenständig lösen und direkt das passende Roboterverhalten generieren. So sprechen sie von einer Art ChatGPT für die Robotik, jedoch mit einer Miniaturisierung der Modelle, um Geschwindigkeit, Energieeffizienz und Unabhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen zu ermöglichen und On-Premise-Betrieb zu ermöglichen.
Ein Schwerpunkt liegt darauf, natürliche Interaktion zwischen Mensch und Roboter zu verbessern, indem neben Sprache auch Gestik, Blickrichtung und Tonfall in die Modelle integriert werden. Am KIT profitiert die Gruppe von einem vernetzten Umfeld aus Robotik, ML und Mensch-Maschine-Interaktion, was Standortvorteile schafft. Die DFG fördert seine Forschung im Emmy-Noether-Programm.
Quelle: https://www.km.kit.edu/expertinnen-und-experten-des-kit_lioutikov.php
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Datensouveränität zuhause: Forschungsprojekt COMET gibt Verbraucher:innen die Kontrolle über ihre Daten
COMET ist ein Konsortialprojekt der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das von November 2023 bis Juli 2026 die digitale Souveränität von Verbraucherinnen und Verbrauchern über ihre Smart-Home-Daten stärken möchte. Ziel ist es, dass Konsumentinnen und Konsumenten selbst entscheiden, welche personenbezogenen Daten sie zu welchem Zweck freigeben (Data Owner) und wer darauf zugreifen darf. Über eine App sollen Nutzerinnen und Nutzer freiwillig zusätzliche Smart-Home-Informationen bereitstellen und dafür konkrete Mehrwerte erhalten, etwa personalisierte Empfehlungen zum Energiesparen. Gleichzeitig wird der Zugriff auf hochwertige, interoperable Realbetrieb-Daten ermöglicht, damit Unternehmen KI-basierte Services entwickeln können. Dadurch sollen Datensilos aufgebrochen und der Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg gefördert werden; GAIA-X-Ansätze tragen dazu bei, Datensouveränität technisch und organisatorisch abzusichern. Erste Praxisanwendungen wurden bei Praxispartnern eingeführt und erprobt. Zentrale Erkenntnis: Transparente, strukturierte Freigabe- und Kontrollmechanismen verringern Informationsasymmetrien, stärken das Gefühl der Datensouveränität und machen Datenschutz verständlicher, während zugleich mehr Daten für Innovationen nutzbar bleiben.
Quelle: https://www.uni-frankfurt.de/de/newsroom/meldungen/pressemitteilungen/2026/datensouveraenitaet-zuhause-forschungsprojekt-comet-gibt-verbraucherinnen-die-kontrolle-ueber-ihre-daten
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Fortschritt in der Krebsforschung: Neue Software erleichtert die Analyse komplexer Gewebebilder
Eine interdisziplinäre Gruppe der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und des European Molecular Biology Laboratory Heidelberg (EMBL) hat eine Software namens spatialproteomics vorgestellt, die bei der Auswertung multiparametrischer Bildgebungsverfahren hilft. Die Anwendung bündelt mehrere Arbeitsschritte zur Identifikation, Messung und Zählung von Zellen sowie zur Analyse ihrer räumlichen Verteilung in Gewebeproben und begleitet die ursprünglichen Mikroskopie-Bilder. In der Veröffentlichung in Nature Methods demonstrierten die Forscher am Beispiel von B-Zell-non-Hodgkin-Lymphomen, wie spatialproteomics die Verteilung unterschiedlicher Zelltypen innerhalb einer Biopsie analysierbar macht und bei der Unterscheidung zwischen gut- und bösartigeren Lymphomen unterstützen kann. Erstautor Matthias Meyer-Bender und Co-Autoren zeigten, dass einfache, frei verfügbare Analysewerkzeuge die Akzeptanz und Reproduzierbarkeit neuer Bildgebungstechnologien fördern. Die Entwicklung betont die enge Zusammenarbeit zwischen Klinik, Experimentalkompetenz und bioinformatischer Softwareentwicklung am EMBL sowie in Düsseldorf; neben HHU, UKD und EMBL waren weitere Partner aus Heidelberg sowie dem CIO Aachen/Bonn/ Köln/ Düsseldorf beteiligt. Die Software ist frei verfügbar und soll die Analyse komplexer Gewebeerhebungen in Krebsforschung, Entzündungen und anderen Erkrankungen erleichtern.
Quelle: https://www.hhu.de/news-einzelansicht/neue-software-erleichtert-die-analyse-komplexer-gewebebilder
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Berufswechsel haben innerhalb von elf Jahren stark zugenommen
Eine Studie des IAB zeigt, dass der Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres ihren Beruf wechseln, von 2013 bis 2024 um 13 Prozentpunkte gestiegen ist und diese Zunahme über alle Lohnniveaus hinweg zu beobachten war. Bei Männern war der Anstieg stärker als bei Frauen. 2013 wechselten 13 Prozent der Männer beziehungsweise 12 Prozent der Frauen ihren Beruf. 2024 liegt der Mobilitätsanstieg gegenüber 2013 bei den Männern um 16 Prozent und bei den Frauen um 10 Prozent.
Unterschiede zeigen sich außerdem beim Lohnniveau: Bei Männern war die Mobilität in Berufen mit niedrigem Medianlohn am höchsten und sank mit steigendem Lohnniveau. Bei Frauen wechselten Berufe vor allem im mittleren Lohnsegment häufiger, was teils mit häufigeren Teilzeitbeschäftigungen wegen Mutterschaft erklärt wird; in Berufen mit niedrigen sowie hohen Medianlöhnen lag ihre Mobilität deutlich geringer.
Die Covid-19-Pandemie bremste den Anstieg der beruflichen Mobilität vorübergehend, 2023 wurde der Höchststand erreicht und 2024 setzte ein Rückgang ein. Zuwächse ergeben sich vor allem in Phasen wirtschaftlicher Nachfrage, in denen neue Jobs stark entstehen. Berufliche Mobilität wird so zu einem wichtigen Ausgleichsmechanismus im Strukturwandel.
Quelle: https://iab-forum.de/ueberraschender-anstieg-der-beruflichen-mobilitaet/
Wissenschaftsrat (WR)
Forschungsinfrastrukturen der nächsten Generation: WR empfiehlt Umsetzung von LEGEND 1000 und RIDLOP
Der Wissenschaftsrat (WR) hat zu zwei Vorhaben der Shortlist für nationale Forschungsinfrastrukturen Stellung bezogen: LEGEND-1000 und RIDLOP. Beide sollen den Forschungsstandort Deutschland strategisch voranbringen und der WR empfiehlt eine baldige Umsetzung.
- LEGEND-1000: Large Enriched Germanium Experiment for Neutrinoless Double Beta Decay. Deutscher Beitrag des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und der Technischen Universität München (TUM). Ziel ist die Erforschung fundamentaler Eigenschaften von Neutrinos, insbesondere der Nachweis des neutrinolosen doppelten Beta-Zerfalls, mit potenziellen Implikationen für Dunkle Materie und Physik jenseits des Standardmodells. Das Experiment wird im italienischen Untergrundlabor Gran Sasso mit hochsensiblen Germaniumdetektoren, fortschrittlichen Technologien und KI-gestützten Methoden umgesetzt.
- RIDLOP: Research Infrastructure for Data from Large Online Platforms. Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Eine digitale Forschungsinfrastruktur zur Ermöglichung der Erforschung der Rolle großer Online-Plattformen in der modernen Gesellschaft. Ziel ist der Aufbau eines Datenportfolios, zentraler Zugriff auf Plattformdaten, skalierbare Recheninfrastruktur und sichere Umgebungen für Bereitstellung und Analyse, um qualitätsgesicherte und nachhaltige Zugangswege für Forschende, Journalistinnen/Journalisten und politische Stakeholder zu ermöglichen.
Im März 2026 hatte der WR bereits empfohlen, drei weitere Vorhaben der Shortlist umzusetzen. Im Verlauf des Jahres 2026 werden zusätzlich drei weitere Vorhaben evaluativ begleitet (IceCube-Gen2, SLICES-DE, CREATION).
Quelle: https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2026/PM_1926_FISPrio
Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
Intelligent, aber blind für Geschäftsprozesse: Neue Studie von Celonis und Fraunhofer deckt Hürden beim KI-Einsatz auf
Die gemeinsame Studie von Celonis und dem Fraunhofer FIT zeigt, dass der Erfolg von Unternehmens-KI weniger vom Modell als von einem gemeinsamen Kontext abhängt, der Geschäftsprozesse, Daten, Kennzahlen, Regeln und Verantwortlichkeiten verbindet. Eine zentrale Kontextschicht ermöglicht es, Daten, Erkenntnisse, Maßnahmen und Wertschöpfung so zu verknüpfen, dass sich Verbesserungen über Stufen hinweg wiederholbar auf nachgelagerte Prozesse übertragen lassen (Kaskadeneffekt). Dadurch wird KI verlässlich, wiederverwendbar und skalierbar und schafft messbaren Geschäftswert.
Die Untersuchung identifiziert mehrere strukturelle Hürden, die das Action-Value-Gap-Phänomen verursachen: (1) fragmentierte Daten- und Prozessfundamente, (2) fehlender gemeinsamer Geschäftskontext mit zentral verankerten Objekten, Begriffen, KPIs und Regeln, (3) unklare Betriebsmodelle und Governance, (4) diffuse Wertlogik sowie steigende Kosten, (5) unzureichendes Changemanagement, Sponsoring und Nutzung. Diese Hürden führen dazu, dass KI-Anwendungen technisch leistungsfähig sind, im Kerngeschäft aber selten zuverlässig skalierbar bleiben. Die Studie empfiehlt, eine gemeinsame Kontextschicht aufzubauen und Enterprise-AI als skalierbares Betriebsmodell zu verankern. Dazu wird ein Umsetzungspfad vorgeschlagen, der Organisationen befähigt, Unternehmens-KI organisationsweit auszubreiten, unterstützt von einem Fragenkatalog zur Selbsteinschätzung, um den Einstieg zu strukturieren.
Quelle: https://www.fit.fraunhofer.de/de/presse/26-07-29_Intelligent-aber-blind-fuer-Geschaeftsprozesse-Neue-Studie-von-Celonis-und-Fraunhofer-deckt-Huerden-beim-KI-Einsatz-auf.html
ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
Öffentliche Vergabe als Türöffner für Innovationen
Eine ZEW-Studie zeigt, dass sich rund 16,3 Prozent der jungen deutschen Unternehmen seit der Gründung mindestens einmal auf eine öffentliche Ausschreibung beworben haben und 10,4 Prozent davon mindestens einen Zuschlag erhielten. Der Vergabetyp spielt eine zentrale Rolle: Preisbasierte Ausschreibungen weisen keinen positiven Zusammenhang mit Innovationsmerkmalen der Unternehmen auf, während kriterienbasierte Verfahren mit Zusatzkriterien wie Innovationsgrad, Umwelt oder Qualität häufiger zu Bewerbungen innovativer junger Unternehmen und zu Zuschlägen führen. Besonders in der Hochtechnologie erhalten 76 Prozent der jungen Unternehmen, die öffentliche Aufträge gewonnen haben, mindestens einen kriterienbasierten Zuschlag.
Der zentrale Befund lautet: Innovationsunternehmer müssen im Angebot sichtbar gemacht werden. Interne Forschung genügt nicht; relevante Innovationsmerkmale müssen in den Zuschlagskriterien form- und nachweisbar erkennbar sein (zum Beispiel Marktneuheiten oder Qualifikationen). Empfehlung der Forscher: den Anteil kriterienbasierter Ausschreibungen erhöhen und administrative Hürden für kleine Unternehmen senken, damit innovative junge Unternehmen besser erreicht werden.
Quelle: https://www.zew.de/presse/pressearchiv/oeffentliche-vergabe-als-tueroeffner-fuer-innovationen
Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt)
Drei neue Projekte des bidt stärken die Forschung zu Wirtschaft, Arbeit und digitaler Transformation
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) beziehungsweise das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) starten drei interne Forschungsprojekte im Forschungsbereich „Wirtschaft und Arbeit“. MonDA-BY entwickelt ein datenbasiertes Monitoring der digitalen Arbeitswelt in Bayern mit einem interaktiven Dashboard für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. KI-TE untersucht, wie KI den Arbeitsalltag in IT und Engineering beeinflusst, basierend auf qualitativen und standardisierten Befragungen zu Tools, Arbeitsprozessen und Anforderungen. DiTraPO erforscht Governance-Ansätze zur digitalen Transformation in öffentlich-rechtlichen Organisationen unter spezifischen rechtlichen, institutionellen und organisationalen Bedingungen.
Quelle: https://www.bidt.digital/drei-neue-projekte-des-bidt-staerken-die-forschung-zu-wirtschaft-arbeit-und-digitaler-transformation/
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Drei neue Fusionshubs vernetzen Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Weg zum Fusionskraftwerk
Die Initiative „Hubs für die Fusion“ der Hightech-Agenda-Deutschland (HTAD) bündelt ab sofort Forschung und Entwicklung in drei Hubs: Laserfusion, Magnetfusion sowie Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert als Teil der Hightech-Agenda-Deutschland (HTAD) die Initiative. Ziel ist, Forschung und Wirtschaft enger zu vernetzen, den Transfer von Technologien zu beschleunigen und Deutschland als weltweiten Vorreiter in der Fusionsforschung zu positionieren – mit dem übergeordneten Ziel, das erste Fusionskraftwerk in Deutschland zu realisieren. Die Hubs beziehen sich auf standortbezogene Stärken in Bayern (Magnetfusion/MPI IPP), Hessen (Laserfusion in Biblis), Baden-Württemberg (Material- und Brennstoffkreislauf-Expertise rund um KIT) sowie weitere Beteiligungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ministerinnen und Minister betonen die Bedeutung der Fusion für sichere, saubere und zuverlässige Energie, betonen Bund-Länder- sowie Wissenschaft-Industrie-Kooperation und sehen die Hubs als zentralen Schritt zur Stärkung des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Quelle: https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/07/Fusion.html



















