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Mehr MINT, weniger Studienabbrüche

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Gerhard Wolff

STUDIENQUALITÄT

Mehr MINT, weniger Studienabbrüche

Absolventenzahl durch Präventivmaßnahmen verbessern

Eine Studie aus Bayern zeigt, wie die Abbruchquoten in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) verringert werden können. Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) hat die dreijährige Studie zur Initiative „Wege zu mehr MINT-Absolventen“ durchgeführt.

Laut HIS-Institut für Hochschulforschung brechen 21 Prozent aller und über 30 Prozent der MINT-Studierenden ihr Studium vorzeitig ab. Das IHF stellt Projekte der Initiative vor, bewertet deren jeweilige Effizienz und kommt zu dem Schluss, dass Hochschulen einiges tun können, um mehr Studierende für sich und die MINT-Fächer zu gewinnen und erfolgreich zum Abschluss zu führen. Die einzelnen Maßnahmen unterscheiden sich nach den Zielgruppen Schüler und Lehrer, Studieninteressierte sowie Studienanfänger. Schüler begeistern und Lehrer zum Beispiel durch Fortbildungen als Multiplikatoren gewinnen – das ist das Fazit der ersten Studienphase.

Frühstudium und Schnupperseminare führen Schüler in das Studium ein, studentische Mentoren bilden eine soziale Verbindung zur Hochschule. Junge Menschen, die sich für ein Studium interessieren, sollen sich und ihren gewünschten Studiengang realistisch einschätzen können. Ein Online-Studierfähigkeitstest, wie ihn die Universität Nürnberg eingerichtet hat, gibt die Möglichkeit, die eigene Studienwahl zu überprüfen. Gleichzeitig kann die Hochschule die Vorkenntnisse der Bewerber testen und ggf. Alternativen aufzeigen. In Vorbereitungskursen lernen Studieninteressierte das Fach und dessen Anforderungen kennen, werden auf den Studienalltag vorbereitet und können dann auch in ihrer Fächerwahl noch umdisponieren.

In der Phase des Studienanfangs geben circa 20 Prozent der Studienabbrecher Leistungsprobleme als Grund an. Um auch anfänglich leistungsschwache Studierende zu unterstützen, empfiehlt die Studie des IHF Tutorien, betreute Lernzentren und Mentoren. So bleiben die Studienanfänger gerade in der schwierigen ersten Zeit des Studiums nicht allein. Durch frühe Rückmeldung mit Hilfe von Tests erfahren die Erst- und Zweitsemester, wo sie leistungsmäßig stehen bzw. wo sie Nachholbedarf haben oder Hilfe benötigen.