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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Innovative Start-ups waren in der Kaiserzeit häufig börsenfinanziert

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Forschung

Innovative Start-ups waren in der Kaiserzeit häufig börsenfinanziert

März 2018

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

Innovative Start-ups waren in der Kaiserzeit häufig börsenfinanziert
Universität Mannheim

Der Mannheimer Wirtschaftshistoriker Jochen Streb wurde gemeinsam mit Sibylle Lehmann-Hasemeyer von der Universität Hohenheim für die Forschung über die Finanzierung von Innovationen im deutschen Kaiserreich mit dem „Schmölders“-Preis ausgezeichnet. In der gemeinsam verfassten Studie mit dem Titel „The Berlin Stock Exchange in Imperial Germany - A Market for New Technology?“ gehen die Wissenschaftler dabei der Frage nach, wie innovative deutsche Unternehmen des späten 19. Jahrhunderts an der Berliner Börse ihre neuartigen Geschäftsideen finanzieren konnten.

Die Studie zeigt auf, dass die Finanzierung von Innovationen durch den Verkauf von Beteiligungen keineswegs eine neuartige Entwicklung des späten 20. Jahrhunderts ist. Denn wenn ein Unternehmen im Kaiserreich mit einer neuen Idee an die Börse ging, hatte es gute Chancen dort über Aktien das nötige Kapital einzusammeln. Für Gründer war die Berliner Börse somit eine wichtige Finanzierungsquelle, so das zentrale Ergebnis der Studie. Dies ist insofern interessant, da bislang das deutsche Bankensystem als die treibende Kraft hinter dem Wachstum der deutschen Industrie im Kaiserreich galt. Die Start-Ups der Kaiserzeit wussten von ihrer Innovationsfähigkeit durch Patente zu überzeugen: Von insgesamt 474 Unternehmen, die zwischen 1892 und 1913 an die Berliner Börse gingen, besaßen fast vierzig Prozent entweder bereits vor dem Börsengang Patente oder erwarben diese innerhalb von fünf Jahren danach.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.uni-mannheim.de/newsroom/presse/pressemitteilungen/2018/maer...

 

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de