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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Herausforderung Disruption

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Tanja Rosenthal

Neues aus der Forschung

Herausforderung Disruption

Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

In loser Folge fassen wir für Sie in dieser Rubrik interessante Pressemeldungen aus der Forschung zusammen. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Marko Greitschus www.pixelio.de

Herausforderung Disruption
Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Wie digitalisiert sehen sich die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und inwieweit beobachten sie die Entwicklung neuer Technologien? Aktuelle Forschungsergebnisse des IfM Bonns zeigen, dass die Beobachtung neu aufkommender Technologien und Geschäftsmodelle in den KMU nicht ausreicht und diese damit riskieren, Marktanteile an Mitbewerber oder branchenfremde Unternehmen zu verlieren oder sogar vom Markt verdrängt zu werden. Wollen die KMU dieser Gefahr entgegenwirken und sogar von Wettbewerbsvorteilen profitieren, ist die regelmäßige Beobachtung neuer Technologieentwicklungen von besonderer Bedeutung.

Dies zeigte die Studie „SMEs' Responses to Potentially Disruptive Innovations: Does Strategic Entrepreneurship provide an Explanation?“. Denn wer frühzeitig disruptive Trends identifiziert, kann sich daraus ergebende neue Geschäftschancen entwickeln und dementsprechende strategische Maßnahmen ergreifen. Doch die Dynamik und Komplexität neuer digitaler Technologien sowie deren rechtliche Vorgaben, vor allem hinsichtlich des Datenschutzes und der IT-Sicherheit, machen das Verständnis technologischer Entwicklungen nicht leicht. Hinzukommt, dass auch die Folgen strategischer Veränderungen, wie im Organisationsprozess,  nicht  außer Acht gelassen werden dürfen. Die Digitalisierung gewinnt daher insbesondere für die Unternehmensführung an Bedeutung. Ihr Vorgehen im Zuge der Digitalisierung untersuchte die Studie "Digitalisierungskompetenzen in der Führungsebene im Mittelstand". Von Unternehmensführern sind sowohl Weiterbildungsbedarfe der Mitarbeiter, aber auch ihre möglichen Bedenken bezüglich des Nutzen der neuen Technologien zu ermitteln und der Mehrwehrt klar mit ihnen zu kommunizieren. Neben fachlichem Know-How erfordert dies beispielsweise auch soziale und methodische Kompetenzen der Führungskräfte, damit Veränderungsprozesse professionell gemanagt werden können. Es reicht daher nicht aus, wenn sich die Unternehmensführung auf interne und externe Kompetenzen der Fachkräfte verlässt; vielmehr ist ein ganzheitliches Verständnis von der Digitalisierung als Führungsaufgabe zu verstehen.
 

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

 

 

Bild: Marko Greitschus www.pixelio.de