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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Halbzeitbilanz des IBH-Labs: Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis mit Modellcharakter

news

Tanja Rosenthal

Neues aus der Wissenschaft

Halbzeitbilanz des IBH-Labs: Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis mit Modellcharakter

Internationale Bodensee-Hochschule

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: www.pixabay.com

Halbzeitbilanz des IBH-Labs: Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis mit Modellcharakter
Internationale Bodensee-Hochschule

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) und Interreg-V-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (Interreg V-ABH) brachten 2017 mittels thematisch ausgerichteter IBH Labs ein neues Instrument der Forschungskooperation auf den Weg. Ziel der IBH-Labs ist die Förderung der Forschungs- und Innovationsnetzwerke von Hochschulen und Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. 15 Hochschulen und rund 40 Praxispartner aus der Bodenseeregion sind an diesem Beitrag, den Wissens-, Innovations- und Technologietransfer sowie die Standortattraktivität der Bodenseeregion zu stärken, beteiligt.

2017 wurden die drei IBH-Labs gegründet, die die Themen Digitalisierung des Mittelstands (KMUdigital), technologiebasierte Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigungen (Active & Assisted Living) und nahtloses Lernen zwischen Bildungsstufen und der Verbindung von digitalen und analogen Formen (Seamless Learning) bearbeiten. Insgesamt verfügen die drei IBH-Labs über eine Förderungssumme von zehn Millionen Euro, wovon mehr als sechs Millionen durch Interreg V-ABH gefördert werden.

Die Bilanz bei Halbzeit von zwei Jahren der IBH-Labs zeigt bereits jetzt Vorbildcharakter für künftige Forschungs- und Praxisstrukturen – möglicherweise auch europaweit, wie der Schaffhauser Regierungspräsident, Bildungsdirektor und amtierende IBK-Vorsitzender Christian Amsler sagt und wie sich bei einer IBK-Reise nach Brüssel, wo die IBH-Labs auf großes Interesse der EU-Komission gestoßen sind, bereits gezeigt hat.

Im Bereich des IBH-Lab KMUdigital wurde gerade ein Grünbuch veröffentlicht, das aufzeigt, welche politischen, rechtlichen und organisationalen Rahmenbedingungen kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) für ein Bestehen in der digitalen Zukunft brauchen. 

Das IBH Living Lab Active & Assisted Living will älteren ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Um technische Lösungen um die Einbindung von nahen Netzwerken aus Familien und Zivilgesellschaft zu erweitern, hat das IBH-Lab unter anderem ein soziales Netzwerk wie Facebook für die Nachbarschaft entwickelt.

Im Seamless-Living-IBH-Lab werden Konzepte für lebenslanges Lernen in Bildung und Weiterbildung entwickelt. Brüche in der Lern- und Ausbildungsbiographie sollen mithilfe von didaktischen Konzepten sowie dem Einsatz digitaler Medien vermieden und positiver gestaltet werden.

Schluss soll nach der Förderperiode bis 2020 nicht sein: der IBH-Vorsitzende Sebastian Wörwag sieht in den IBH-Labs die Schaffung „übergreifender Kompetenz-Leuchttürme, die über die Region hinausstrahlen“ und will diese nachhaltig etablieren und weiterentwickeln und damit sogar eine „Führungsrolle bei gesellschaftlich relevanten Themen in Europa […] übernehmen."

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

Bild: www.pixabay.com