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"Gesundheit 2.0: Wie Big Data die moderne Medizin verändert", "Attraktivität von Hochschulprofessuren für Industrieforscher steigern" und "GWK bringt Förderinitiative „Innovative Hochschule“ auf den Weg"

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Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung

"Gesundheit 2.0: Wie Big Data die moderne Medizin verändert", "Attraktivität von Hochschulprofessuren für Industrieforscher steigern" und "GWK bringt Förderinitiative „Innovative Hochschule“ auf den Weg"

19.05.2016 - 20.05.2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

Gesundheit 2.0: Wie Big Data die moderne Medizin verändert
Universität zu Köln

Vom 23. bis 25. Mai 2016 finden sich 14 renommierte Wissenschaftler des Internationalen Ausschusses für Bioethik (International Bioethics Committee, IBC) an der Universität zu Köln ein, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesundheit zu diskutieren. Das IBC ist ein interdisziplinäres, global repräsentatives Expertengremium der UNESCO, das diese zu ethischen Fragen der biologischen und medizinischen Wissenschaften berät.

Ziel des Treffens der IBC-Arbeitsgruppe „Big Data im Gesundheitswesen“ ist die Vorbereitung einer Stellungnahme zu Big Data in der Gesundheitsversorgung und -forschung, die der UNESCO vorgelegt werden soll. Gastgeberin des Treffens, an dem mit Prof. Dr. Hans van Delden (Universität Utrecht) auch der Präsident des IBC teilnehmen wird, ist Prof. Dr. Christiane Woopen, die geschäftsführende Direktorin von ceres, dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health.
Den offiziellen Auftakt zur Veranstaltung bildet die öffentliche ceres Lecture von Dr. Friedrich von Bohlen und Halbach (dievini Hopp BioTech Holding GmbH & Co. KG), die in die Thematik einführen wird. Von Bohlen und Halbach wird erörtern, welche Chancen Big Data für die Medizin bietet und welche Herausforderungen die Verarbeitung und Auswertung unterschiedlicher Daten mit sich bringen. Zudem wird er sich in seinem Vortrag der Frage zuwenden, ob die bereits eingeleitete Ära der Präzisionsmedizin automatisch auch zu einer besseren Versorgung der Patienten führt. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und ist kostenfrei.

http://www.portal.uni-koeln.de/9015.html?&tx_news_pi1[news]=4125&tx_news...

 

Attraktivität von Hochschulprofessuren für Industrieforscher steigern
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), äußert sich skeptisch zur geplanten Einrichtung von 1.000 Tenure-Track-Professuren an deutschen Hochschulen, die das heute durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) verabschiedete Bund-Länder-Programm zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchs vorsieht: „In den Ingenieurwissenschaften haben wir mit der Industriekarriere einen erfolgreichen Qualifizierungsweg für anwendungsnahe Professuren. Wir brauchen dort keine neuen Tenure-Track-Professuren, sondern eine attraktivere Ausgestaltung der Professuren für gestandene Forscher aus der Industrie“.

Dies ist zugleich das Ergebnis der VDMA-Befragung „Berufungsverfahren in den Ingenieurwissenschaften“. Die Umfrage bei den Hochschulen hat ergeben, dass eine Industrietätigkeit als bestmöglicher Qualifizierungsweg für eine Hochschulprofessur im Maschinenbau und der Elektrotechnik angesehen wird. Zugleich zeigt sie, dass Berufungen aus der Industrie schwieriger werden und die Hochschulen bereits heute Probleme haben, Professuren adäquat mit Kandidaten aus der Industrie zu besetzen.

Rauen dazu: „Berufungen von gestandenen Forschern aus der Industrie an die Hochschulen sind eine bedeutende Stärke der industriellen und akademischen Ingenieurwissenschaften in Deutschland. Tenure-Track-Stellen helfen uns da nicht weiter. Stattdessen müssen die Hochschulen in ihren Berufungsverfahren Industriekandidaten berücksichtigen und die Professuren selbst müssen attraktiver für Spitzenleute aus den Unternehmen werden.“

Nur so lässt sich die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sicherstellen und für die Professoren Berufserfahrung jenseits der Hochschulen – für Fachhochschulen sogar eine zwingende Berufungsvoraussetzung – garantieren. Erfolgsfaktoren für Berufungen hat die VDMA-Umfrage ebenfalls identifiziert: Dies sind die Eigenständigkeit, Planungssicherheit und Ausstattung der Professuren sowie die individuelle Besoldung der Professoren.

http://www.vdma.org/article/-/articleview/13468120

 

GWK bringt Förderinitiative „Innovative Hochschule“ auf den Weg
Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute die Vereinbarung zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers an deutschen Hochschulen – die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ – einstimmig verabschiedet.

Bund und Länder stellen hierfür gemeinsam bis zu 550 Millionen Euro für zehn Jahre zur Verfügung. Die von der GWK getroffene Vereinbarung wird den Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern zur abschließenden Entscheidung am 16. Juni 2016 vorgelegt.

In ihrem Grundsatzbeschluss zur Nachfolge der Exzellenzinitiative vom 11. Dezember 2014 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die GWK gebeten, eine neue Bund-Länder-Vereinbarung zu erarbeiten, die auch das Ziel verfolgt, die Kooperation von Hochschulen untereinander und mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren in regionalen Verbünden, Netzwerken oder neuen institutionellen Formen strategisch auszurichten und zu stärken. Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ nimmt diese Ziele auf und hat insbesondere Fachhochschulen sowie kleinere und mittlere Universitäten im Fokus. „In unserer vielfältigen Hochschullandschaft entstehen täglich neues Wissen, neue Technologien und neue Ideen, aus denen Innovationen werden können.

Der Transfer von Wissen aus den Hochschulen in Gesellschaft und Wirtschaft gehört zu den entscheidenden Aspekt en unseres Wissenschaftssystems. Dies wollen wir mit der neuen Initiative gezielt fördern. Gefragt sind dabei technologische ebenso wie gesellschaftliche Innovationen, es sind ausdrücklich alle Wissenschaftsdisziplinen angesprochen“, sagt die GWK-Vorsitzende Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. „Wir wollen die Verankerung von Hochschulen in ihrer Region unterstützen und sie dabei unterstützen, ihre strategische Rolle als Innovationsmotor in ihrem Umfeld weiter zu stärken. Dabei sollen die Hochschulen besonders innovative und sichtbare Aktivitäten der Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft auf- und ausbauen. Deshalb richtet sich die Initiative insbesondere an Fachhochschulen sowie kleine und mittlere Universitäten.“

„Unsere Fachhochschulen sowie die kleineren und mittleren Universitäten haben großes Potenzial, Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft zu initiieren“, erklärte die stellvertretende GWK-Vorsitzende und Wissenschaftssenatorin des Landes Bremen, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt. „Für die Länder ist es wichtig, den Transfer von der Wissenschaft in Technologie und weitere Anwendungsbereiche zu stärken. Wir haben eine gesonderte Initiative aufgelegt, um die strategischen Kompetenzen im Ideen-und Wissenstransfer in den Fachhochschulen zu intensivieren. Damit wird auch die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Hochschulen gefördert. Denn in dieser Vielfalt unterschiedlicher Profile und Hochschultypen liegt eine besondere Stärke der deutschen Hochschullandschaft. Durch die Förderung der strategischen Vernetzung in Verbünden, Netzwerken und innovativen Formen soll die zentrale Stellung, die Hochschulen im regionalen Innovationssystem innehaben, weiter ausgebaut werden.“

http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2016-08.pdf

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de