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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Digitaler Wandel in Bibliotheken: Kulturelle Bildung spielt eine tragende Rolle

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Wissenschaft

Digitaler Wandel in Bibliotheken: Kulturelle Bildung spielt eine tragende Rolle

Rat für Kulturelle Bildung e.V.

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Olga Meier-Sander www.pixelio.de

Digitaler Wandel in Bibliotheken: Kulturelle Bildung spielt eine tragende Rolle
Rat für Kulturelle Bildung e.V.

Mit rund 120 Millionen Besuchern pro Jahr zählen die circa 7.400 Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland zu den am meisten frequentierten Kultur- und Bildungseinrichtungen überhaupt. Neben einem Bestand von 90 Millionen physischen Medien können derzeit mit 72 Millionen fast ebenso viele virtuelle Medien in Bibliotheken ausgeliehen werden. Mit der Studie „Bibliotheken/Digitalisierung/Kulturelle Bildung. Horizont 2018“, die bundesweit unter den rund 1.900 Leitungen öffentlicher Bibliotheken durchgeführt wurde, legt das Expertengremium „Rat für Kulturelle Bildung e.V.“ erstmals repräsentative Daten über die Auswirkungen der Digitalisierung in Bibliotheken im Hinblick auf die Kulturelle Bildung vor.

Die Studie zeigt, dass Kulturelle Bildung für über 80 Prozent der Großstadtbibliotheken und rund 40 Prozent der Gemeindebibliotheken den zentralen Faktor bei der Gestaltung der Digitalisierung ihres Angebots darstellt. Dieses reicht dabei von Leseförderung, Literaturvermittlung, Schreib- und Medienwerkstätten und Ausstellungen bis hin zu Konzerten, Gaming und vielfältigen Kombinationsformen. Zudem geben 75 Prozent der Bibliotheksleitungen an, durch digitale Angebote Kultureller Bildung ein jüngeres Publikum besser erreichen zu können. Die Digitalisierung bietet zudem auch neue Chancen für Kooperationen: So sieht eine deutliche Mehrheit der Bibliotheken besonders großes Potenzial bei Schulkooperationen und in der Zusammenarbeit mit Kitas. Die Studie zeigt aber auch, dass im Zuge des digitalen Wandels neue fachliche Anforderungen an das Personal in den Bibliotheken entstehen und die Digitalisierung auch die Mitarbeit nicht-bibliothekarischer Fachleute erfordert. Ein deutliches Gefälle zwischen Stadt und Land zeigt sich in Ausstattungs- und Entwicklungsfragen: Vielfach geht aus der Studie hervor, dass ideelle und finanzielle Unterstützung von Seiten der Politik für die Weiterentwicklung der Bibliotheken essenziell ist.

Studie abrufbar hier.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Bild: Olga Meier-Sander www.pixelio.de