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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

BIH belohnt offene Daten: Wege zu einer nachvollziehbaren Wissenschaft

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Tanja Rosenthal

Neues aus der Wissenschaft

BIH belohnt offene Daten: Wege zu einer nachvollziehbaren Wissenschaft

Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health - BIH)

Damit sich der Mehrwehrt von Forschungsdaten für Wirtschaft und Gesellschaft stärker entfaltet, müssen Daten uneingeschränkt verfügbar und nachvollziehbar sein – nur so können sie reproduziert und wiederverwendet werden und eine Intensivierung des Wissenstransfers ermöglicht werden.

Bild: www.pixabay.com

BIH belohnt offene Daten: Wege zu einer nachvollziehbaren Wissenschaft
Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health - BIH)

Damit sich der Mehrwehrt von Forschungsdaten für Wirtschaft und Gesellschaft stärker entfaltet, müssen Daten uneingeschränkt verfügbar und nachvollziehbar sein – nur so können sie reproduziert und wiederverwendet werden und eine Intensivierung des Wissenstransfers ermöglicht werden. Aus diesem Grund gewinnen offene Daten – „Open Data“ – zunehmend an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund stellen das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) und das BIH QUEST Center in diesem Jahr 200.000 Euro zur Verfügung, um Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) rückwirkend für das Veröffentlichen der Originaldaten ihrer Veröffentlichungen zu honorieren. Dass das Veröffentlichen von Forschungsdaten keine Selbstverständlichkeit ist, wird daran deutlich, dass im Zeitraum 2015-2017 nur circa drei Prozent der Publikationen aus der Charité und 15 Prozent der Publikationen des MDCs uneingeschränkt zugänglich waren. Die finanzielle Belohnung soll daher den Anreiz dafür schaffen, dass mehr Wissenschaftler von Charité und MDC ihre wissenschaftlichen Ergebnisse offenlegen. Dies kann sich – neben der finanziellen Motivation – außerdem positiv auf ihre persönliche wissenschaftliche Karriere auswirken, denn „nach unseren Erfahrungen werden Publikationen auch häufiger zitiert, wenn wir die Daten zu Verfügung stellen“, erklärt PD Dr. Robert Preißner, Physiologe und Leiter des Bereichs Science IT der Charité. Auf Seiten der Einrichtungen soll der finanzielle Anreiz bei der Weiterentwicklung von Open Data helfen – hierzu hat das BIH QUEST CENTER unter anderem einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich automatisiert nach Open Data suchen lässt.

Erst uneingeschränkte Verfügbarmachen von Forschungsdaten macht die Daten nachvollziehbar und erlaubt eine optimale Weiternutzung – damit können Open Data als Basis für Innovationen dienen und bieten damit „einen hohen gesamtgesellschaftlichen Stellenwert“, wie Professor Ulrich Dirnagl, Abteilungsdirektor Experimentelle Neurologie der Charité, betont.

► Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Bild: www.pixabay.com