17 Millionen Euro Fonds für die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen +++ Fraunhofer HHI beteiligt sich an BMBF-geförderter Großinitiative für die Quantenkommunikation +++ Auszeichnung für sächsische Robotik-Forschung
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Neues aus der Forschung
17 Millionen Euro Fonds für die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen +++ Fraunhofer HHI beteiligt sich an BMBF-geförderter Großinitiative für die Quantenkommunikation +++ Auszeichnung für sächsische Robotik-Forschung
17 Millionen Euro Fonds für die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen
European Southern Observatory (ESO)
ATTRACT, ein von der Europäischen Union finanziertes Forschungs- und Innovationsprojekt im Rahmen von Horizon 2020, das von einem Konsortium von neun Partnern einschließlich der ESO unterstützt wird, hat 170 bahnbrechende Ideen vorgestellt, die jeweils 100.000 Euro zur Entwicklung von Technologien erhalten werden, die das Potenzial haben, die Gesellschaft zu verändern. Die meisten bahnbrechenden Ideen (64 Prozent) werden Technologien der nächsten Generation mit Sensoren entwickeln, 16 Prozent konzentrieren sich auf Datenerfassungssysteme und Computer, 12 Prozent sind Software- und Integrationsprojekte und 8 Prozent werden die Front- und Backend-Elektronik entwickeln, die für die Schnittstellen von Sensoren und Bildgebungstechnologie benötigt wird. Die für die Förderung ausgewählten Projekte stammen aus einem Pool von mehr als 1.200 Vorschlägen von Forschern und Unternehmern in Wissenschafts- und Industrieorganisationen auf der ganzen Welt. Ein unabhängiger Ausschuss für Forschung, Entwicklung und Innovation hat in einem strengen Bewertungsverfahren ermittelt, welcher dieser Vorschläge die Fördermitteln erhalten soll.
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Fraunhofer HHI beteiligt sich an BMBF-geförderter Großinitiative für die Quantenkommunikation
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik
In „QuNET“ erforscht das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), der Max-Planck-Gesellschaft und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt photonische Technologien für abhörsichere quantenbasierte Kommunikationsnetzwerke. Das Ziel von QuNET ist es, eine sichere Kommunikation zwischen Regierungsorganisationen zu etablieren. Das auf insgesamt sieben Jahre angelegte Vorhaben soll darüber hinaus als zentrale Plattform für den Aufbau einer deutschen Quantenkommunikationsinfrastruktur dienen und wird auch wegweisend für den Aufbau eines Quanteninternets sein. Auf europäischer Ebene verfolgen die Bundesregierung und die QuNET-Konsortialpartner das Ziel, einen sicheren europäischen Datenraum zu schaffen. QuNET wird vom BMBF mit insgesamt 165 Millionen Euro gefördert.
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Auszeichnung für sächsische Robotik-Forschung
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Für seine an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) verfasste Dissertation zur Mensch-Roboter-Interaktion wurde Dr. Florian Müller mit dem Richard-Hartmann-Preis des Industrievereins Sachsen 1828 e. V. ausgezeichnet. Verliehen wurde die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen des „Tags der Industrie und Wissenschaft“ in Chemnitz. In seiner Doktorarbeit „Assistierende virtuelle Kraftfelder bei handgeführten Robotern“ beschreibt Müller, wie Industrieroboter Menschen bei schweren Tätigkeiten unterstützen können, indem sie die vom Menschen eingesetzte Kraft verstärken und durch virtuelle Kraftfelder in geeignete Bahnen lenken. Dadurch lassen sich die enorme Kraft und Ausdauer von Robotern mit der Flexibilität und Intelligenz des Menschen sinnvoll kombinieren.
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Bild: W. R. Wagner www.pixelio.de



















