Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Antrittspressekonferenz von Johanna Wanka in Berlin
Johanna Wanka (CDU) stellt eine Woche nach der Ernennung zur neuen Bundesministerin für Bildung und Forschung ihre wichtigsten Vorhaben vor – mit Blick auch über die Bundestagswahl hinaus. Dabei will sie „fortsetzen, was in den letzten Jahren gelungen ist“. Das beinhaltet den Hochschulpakt, die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ und auch die angestrebte Grundgesetzänderung von Artikel 91b. Wichtig dabei für alle Wissenschaftseinrichtungen: Wanka gibt die Zielsetzung aus, die „Investitionen in Bildung und Forschung weiter zu steigern“. Gut für die Studierenden: Dies schließt Erhöhungen des BAföG mit ein.
Das Editorial zur kommenden Ausgabe Wissenschaftsmanagement 1/13
Die Not im britischen Hochschulsystem macht erfinderisch. Über 30 Prozent Kürzungen in der Grundfinanzierung zwingen dort zur Suche nach neuen Geldquellen. Nicht nur die Anleihe der Universität Cambridge, die sie im vergangenen Jahr mit über 410 Millionen Euro erfolgreich ausgegeben hat, zieht neidische Blicke auf sich. Auch die erste Halbjahresbilanz der Cambridge & Counties Bank Ltd. veranlasst die Süddeutsche Zeitung im Februar zu einer Würdigung. Eine Bank für kleine- und mittelständische Investitionen in Mittelengland ist aus deutscher Sicht zunächst noch nichts Besonderes. Aber die Liste der Gesellschafter lässt deutsche Wissenschaftsmanager aufmerken: 50 Prozent des Geldhauses gehört nämlich Trinity Hall, einem der altehrwürdigsten Colleges der Universität Cambridge.
An der Universität Stuttgart trafen sich die Rektoren der führenden Technischen Universitäten mit dem Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), um gemeinsam über nachhaltige Projekte für einen Bildungsexport „Made in Germany“ zu diskutieren.
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Nach dem Rücktritt von Annette Schavan steht in der Mathematikerin Johanna Wanka die neue Bundesministerin für Bildung und Forschung fest
Erfahrung und Pragmatismus: Johanna Wanka folgt Annette Schavan als Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die bisherige Wissenschaftsministerin Niedersachsens wird am morgigen Donnerstag von Bundespräsident Gauck ernannt werden. Die promovierte Mathematikerin und gebürtige Sächsin weiß vor allem durch ihre langjährige politische Expertise in mehreren Bundesländern und Erfahrung in der Hochschulführung zu überzeugen. Nun übernimmt sie ihr erstes Amt in einem Bundesministerium, das sie mindestens bis zur Bundestagswahl sicher führen soll. „Ihre berufliche Erfahrung zeigt, dass sie für das Amt der Bundesministerin für Bildung und Forschung beste Voraussetzungen mitbringt“, betonte auch Bundeskanzlerin Merkel bei der Bekanntgabe der Personalentscheidung am vergangenen Samstag. Da Wanka als unaufgeregte Pragmatikerin gilt, ist ein reibungsloser Übergang an der Spitze des Ministeriums zu erwarten.
Annette Schavan legt nach der Aberkennung ihres Doktorgrades ihr Amt als Ministerin für Bildung und Forschung nieder
Es kommt nicht häufig vor, dass die parlamentarische Opposition den Rücktritt einer Ministerin oder eines Ministers zwar für politisch notwendig, aber ansonsten für bedauerlich hält. Und es sind alles andere als Krokodilstränen, die die Opposition in diesen Tagen über die CDU-Politikerin Annette Schavan (57) vergießt, die nach der Aberkennung ihres Doktortitels durch die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ihr Amt als Bundesministerin für Bildung und Forschung zur Verfügung niedergelegt hat.
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DAAD und BMBF fördern strategische Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen – mit bis zu 250.000 Euro pro Jahr
Ein neues DAAD-Programm belohnt Hochschulen, die ihr internationales Profil stärken. In der ersten Auswahlrunde erhalten 21 Projekte den Geldsegen. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesbildungsministerium. ''Unser Ziel ist es, die strategische Internationalisierung unserer Hochschulen zu fördern'', sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU).
Zusammenarbeit zwischen Hochschule Furtwangen und IT-Unternehmen erstellt frei zugängliche Kriterien für die Sicherheits-Überprüfung von Daten-Wolken
Jederzeit kabelloser und von überall zugänglicher Daten- und Programmzugang, zentrale Backup-Systeme, hohe Flexibilität durch bedarfsgerechte Bereitstellung und Abrechnung von IT-Dienstleistungen: Clouds sind schon seit längerer Zeit kein Hype für IT-Gurus mehr, sondern werden immer mehr zu essenziellen Bausteinen der digitalen Infrastruktur für Unternehmen und Organisationen. Mit der wachsenden Popularität drängen sich Probleme auf. Vor allem die Sicherheit des Daten-Äthers muss – besonders für sensible oder interne Daten – garantiert werden.