Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Wie Hochschulen geeignete Rahmenbedingungen schaffen können
Für immer mehr Hochschulabsolventen ist die Option der Unternehmensgründung eine interessante Alternative zu einer wissenschaftlichen Karriere oder dem Weg in ein Angestelltenverhältnis. Die meisten entscheiden sich am Studierende dennoch zunächst dagegen. Es stellt sich die Frage, mit welchen Rahmenbedingungen Hochschulen mögliche Gründer motivieren und bestmöglich bei ihrem Vorhaben unterstützen können.
Mehr als 33.000 Studierende nutzten letztes Jahr das EU-Austauschprogramm
Von wegen Krise: Das ERASMUS-Programm der Europäischen Union schreibt weiterhin Rekordzahlen. Für das Hochschuljahr 2011/2012 meldet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) nun einen neuen Höchststand: Mehr als 33.000 Studierende aus Deutschland haben mit ERASMUS in 32 europäischen Ländern einen Teil ihres Studiums oder ein Praktikum absolviert. Zudem waren fast 4.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Hochschulangehörige im letzten Jahr mit ERASMUS im Ausland.
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Der Humboldt-Forschungspreisträger Ernest Moniz ist nun von US-Präsident Barack Obama zum Energieminister für sein neues Kabinett nominiert worden. Moniz ist Physiker, gilt als Experte für Energieforschung und Energiepolitik und hatte 1990 den Forschungspreis der Humboldt-Stiftung gewonnen. Der Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, Enno Aufderheide, äußerte seine Freude über die Nominierung Moniz‘: „Wir gratulieren Ernest Moniz und freuen uns, dass mit ihm nach Steven Chu zum zweiten Mal ein Humboldtianer diese wichtige Position übernehmen soll.“
Hochschul-Apps sind auf dem Vormarsch, immer öfter werden auch Lehrinhalte und Studienmaterialien durch die kleinen Smartphone-Programme angeboten. In Deutschland sind Fern-Universitäten hierbei Vorreiter
Die Bahn als Hörsaal, der Strand als Campus: Die britische Fernuniversität Open University (OU) führte kürzlich eine Studien-App ein, mit der Studierende große neue Freiheiten erhalten und von überall jederzeit Zugang zu digitalisierten Studieninhalten haben – inklusive Lehrbücher, Vorlesungsvideos und Multimedia-Inhalten. Die App, also ein speziell für Smartphones und Tablets designtes Programm, geht dabei weiter als die meisten existierenden Angebote deutscher Hochschulen. Verschiedene Beispiele zeigen: Die Digitalisierung der Hochschulen transformiert auch die Lehre kontinuierlich. Bald könnte das Bücherwälzen also vom Fingerstreichen über den Touchscreen ersetzt werden, während die Wellen die Füße umspülen. Diese Flexibilität hilft den Studierenden, sagt Martin Bean, Rektor der Open University: „Besonders für berufstätige Studenten erleichtert diese App das Lernen, weil sie mit OU Anywhere ihr Studium noch besser mit ihrem Lebensrhythmus vereinbaren können.“
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Wie Wissenschaft und Gesellschaft von der Partizipation interessierter Bürger profitieren / neue Plattform www.Citizen-Science-Germany.de
Was haben Gregor Mendel, Charles Darwin und Benjamin Franklin gemeinsam? Sie alle haben große Entdeckungen gemacht und die Wissenschaft vorangebracht – und sie alle waren keine Wissenschaftler, sondern Hobbyforscher. Erst im 19ten Jahrhundert spezialisierte sich die Forschung und findet seitdem flächendeckend „professionell“ statt, an Universitäten, in Forschungslaboren und Unternehmen. Gegenwärtig trifft die alte Idee der „Citizen Science“ – „Bürgerwissenschaft“ – jedoch erneut großen Anklang, befeuert durch den technologischen Fortschritt. Eine Vielzahl hochinteressanter Projekte lief in den letzten Jahren an, vor allem in den USA und in Großbritannien. Und auch hierzulande entdecken viele Forscher und Organisationen das ungenutzte Potenzial der Bürger als Wissenschaftler und kreieren aktiv Programme, Wettbewerbe, Projekte, Webseiten und Spiele, welche Laien einbinden und dadurch die Vorteile der Citizen Science nutzen sollen.
Gespräch mit dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin, Holger Schwannecke
„Nicht jeder Abiturient muss studieren“, findet der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, im Gespräch mit Wissenschaftsmanagement. Denn auch das Handwerk mit seinen rund 130 anerkannten Ausbildungsberufen biete jungen Menschen eine gute Karriere. Dies gilt auch für die vielen jungen Menschen, die nach ein paar Semestern das Studium abbrechen und dann oft nicht wissen, was sie anschließend tun sollen. Zumal das Handwerk dringend Auszubildende sucht. Denn nicht nur der demographische Wandel ist spürbar, auch die steigende Zahl der Studierenden.
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