Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Die Redaktion wünscht allen Leser:innen ein schönes Wochenende. Vorher blicken wir noch einmal auf die Woche im Deutschen Bundestag zurück und haben drei Meldungen aus dem Bereich Bildung und Forschung zusammengetragen.
Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de, die Online-Plattform der gleichnamigen Zeitschrift aus dem Hause Lemmens Medien, wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende.
Entwicklung des Transfer_i-Modells mit Kausalketten-Tool
Forschungsbasierter Wissens- und Technologietransfer erfolgt bisher in der Regel institutionszentriert und weitestgehend planlos mit den entsprechenden Konsequenzen für Indikatorik und Transfererfolg. Die bisherige Transfer- und Innovationsindikatorik entstand komplett entkoppelt von Ressourcen, Prozessen und logischen Abhängigkeiten und kann daher weder dazu verwendet werden, die Umsetzung politischer Strategien und Zielsetzungen im Transfer- und Innovationsgeschehen zu überwachen, noch ein Innovationssystem in puncto Funktionalität, Effektivität und Outcome beziehungsweise Impact zu optimieren. Wenn der Transfer tatsächlich als Third Mission erfolgreich etabliert werden soll, muss der Zweck der Transferindikatorik auf Monitoring und Steuerung des einzelnen, klar definierten Innovationssystems ausgerichtet werden, der Transfer muss von der Invention bis zur Innovation prozessorientiert und subsystemübergreifend geplant werden und die Indikatorik muss an den Transferobjekten und der Verfügbarkeit erforderlicher Ressourcen orientiert werden.
Citizen Science hat sich einen Akzeptanz-Spielraum zwischen eindeutiger Zustimmung und struktureller Distanz geschaffen – Wirkung des Konzeptes künftig verstärkt unter Beweis stellen
Es war ein deutliches Signal: Im Januar 2021 wurden erneut 15 Citizen-Science- Projekte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es scheint, als wäre Citizen Science trotz einiger Kritik aus der etablierten Wissenschaft auf einem guten Weg, Anerkennung für das Zusammenwirken von institutionellem Expertenwissen und Bürgerforschenden zu erhalten. Ausschlaggebende Kriterien hierfür sind vor allem erstens die Nutzung der ermittelten Daten, zweitens die Kommunikation zwischen Bürger:innen und Wissenschaftler:innen sowie drittens die Bereitstellung und Verwendung von Fördermaßnahmen beziehungsweise -mitteln. Allerdings ist es nicht so, dass die Bürgerwissenschaften bei allen Wissenschaftsorganisationen hoch im Kurs stehen. Allen voran lässt die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zwischen den Zeilen erkennen, dass sie bei aller Unterstützung unterschiedliche Arbeitsebenen und Forschungsniveaus ausmacht. Diese ließen sich nicht einfach verbinden.
Zum Wochenausklang finden Sie hier aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung des Deutschen Bundestages. Die Redaktion Wissenschaftsmanagement wünscht Ihnen ein schönes Wochenende.
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.