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Zwischen Governance-Stärke und Skalierungslücke

news

Ronald Gleich, Klaus Hamacher, Sven Heidenreich und Tobias Schneiderhan

Künstliche Intelligenz

Zwischen Governance-Stärke und Skalierungslücke

KI-Transformation in Wissenschaftseinrichtungen

Die Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) hat in privaten Unternehmen und bei öffentlichen Institutionen eine neue Qualität erreicht. Während KI lange primär als Forschungsgegenstand verstanden wurde, rückt sie zunehmend als Instrument organisationaler Transformation in den Fokus: für Forschungsprozesse, Verwaltung, strategische Steuerung und wissenschaftsnahe Dienstleistungen. Die zentrale Frage lautet dabei nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie systematisch und wie wirksam sie in Strukturen und Routinen erfolgreich verankert ist oder verankert werden kann.

Foto: Rainer Sturm www.pixelio.de

Eine aktuelle empirische Gemeinschaftsstudie zu den „Erfolgstreibern der KI-Transformation“ in Deutschland analysiert genau diese Frage und identifiziert fünf zentrale Steuerungsdimensionen in der Privatwirtschaft und in den untersuchten öffentlichen Forschungsinstitutionen (die in der Studie repräsentativ für den öffentlichen Bereich stehen):

  1. Strategie & Führung,
  2. Prozesse & Umsetzung,
  3. Technologie & Infrastruktur,
  4. Ethik & Governance sowie
  5. Mitarbeiter & Kultur.

(…)

Fazit

Zusammenfassend lässt sich die zentrale Erkenntnis aus der Studie nochmals wie folgt formulieren: KI-Transformation ist kein isoliertes IT-Projekt, sondern ein integriertes Management- und Steuerungssystem. Erfolg entsteht nicht durch einzelne Leuchtturmprojekte, sondern durch das Zusammenspiel von Strategie, Prozessen, Technologie, Governance und Kultur.

Wissenschaftseinrichtungen verfügen über erhebliche strukturelle Stärken – insbesondere im Bereich Governance, Datensouveränität und methodischer Kompetenz. Die Herausforderung liegt weniger im Wollen als im institutionellen Durchsteuern und in der Skalierung. Die nächste Phase der KI-Transformation im Wissenschaftsmanagement wird daher nicht primär technologisch entschieden, sondern organisatorisch.

 

   Den kompletten Artikel können Sie weiter unten downloaden.

  

Der vorliegende Text basiert auf dem Studienbericht Gleich, R./Hamacher, K./Heidenreich, S./Schneiderhan, T. (2025): „Erfolgstreiber der KI Transformation – Status Quo in deutschen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, Frankfurt School 2025 (Studie des DLR, der Universität des Saarlandes und der Frankfurt School of Finance & Management). Auf einzelne Zitate von verwendeten Textstellen beziehungsweise Abschnitten des Studienberichts wurde verzichtet.

 

Prof. Dr. Ronald Gleich ist Professor for Management Practice & Control und Academic Director des Centre for Performance Management & Controlling der Frankfurt School of Finance & Management.

Dipl. Kfm. Klaus Hamacher ist kaufmännischer Vorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Prof. Dr. Sven Heidenreich ist seit 2017 Inhaber der Professur für BWL, insb. Technologie- und Innovationsmanagement an der Universität des Saarlandes.

Dr. Tobias Schneiderhan ist Vorstandsbeauftragter für Digitalisierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).