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"Verstecktes Internet" und "Medien als internationale Ware: Vergleichsstudie zu Verbreitung und Strategien"

news

Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung

"Verstecktes Internet" und "Medien als internationale Ware: Vergleichsstudie zu Verbreitung und Strategien"

29.06.2015 - 30.06.2015

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.

Bild: W.R. Wagner/pixelio www.pixelio.de

„Verstecktes Internet"
Fraunhofer ISI

Empfehlungen an Wirtschaft und Politik für einen verbesserten Privatheitsschutz. Im Alltag benutzte Geräte und Technologien sind immer häufiger mit dem Internet verbunden oder verfügen über internetbasierte Zusatzfunktionen. Die damit einhergehenden und kaum sichtbaren Datenübertragungen stellen jedoch zugleich den Schutz personenbezogener Daten vor neue Herausforderungen. Im Policy Paper „Verstecktes Internet" empfehlen die Expertinnen und Experten des Forschungsverbunds „Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt" Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik deshalb eine Ausweitung bestehender Datenschutzregelungen. Dabei regen sie auch die Schaffung einer neuen Datenschutz-Kultur durch entsprechende Maßnahmen an.

Vor dem Hintergrund der Ausweitung internetbasierter Technologien macht der Forschungsverbund "Forum Privatheit" im Policy Paper “Verstecktes Internet" eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen, die sich an Entscheider aus Wirtschaft und Politik richten und den bestehenden Datenschutz stärken sollen. Die empfohlenen Handlungsoptionen umfassen eine transparente Integration internetbasierter Zusatzfunktionen in bislang nicht vernetzte Geräte genauso wie eine datenschutzfreundliche Gerätekonfiguration (Privacy by Default) oder auch eine Kennzeichnung und Zertifizierung nach Prinzipien des Datenschutzes.

Außerdem sollten Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung sowie der Aufklärung zur Sensibilisierung für Datenschutzfragen und Maßnahmen der politisch-rechtlichen Regulierung genutzt werden, um bislang oft überflüssige Eingriffe in Nutzerrechte sowie eklatante Transparenz-Mängel stark einzuschränken. Durch die Umsetzung der Handlungsoptionen ließen sich personenbezogene Daten in Zukunft zweckgebundener erheben und für die Nutzerinnen und Nutzer wäre ihre weitere Verwendung nachvollziehbarer.
Das Policy Paper kann auf der Webseite des Forums Privatheit heruntergeladen werden.

http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/service/presseinfos/2015/presseinfo-...

Medien als internationale Ware: Vergleichsstudie zu Verbreitung und Strategien
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Internationale Aktivitäten auf den Medienmärkten nimmt ein Forschertrio aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter die Lupe, zu dem der Lehrstuhl für Journalistik II (Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) gehört. Das Vorhaben mit dem Titel „Management und Ökonomie grenzüberschreitender Medienkommunikation“ wird in Deutschland von der DFG mit 200.000 Euro gefördert und darüber hinaus vom österreichischen FWF Wissenschaftsfonds und dem schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

Ein Blick auf einige Aspekte des deutschen Medienmarktes verdeutlichen den Hintergrund des Projektes: Gemessen am Gesamtumsatz betrug für Bertelsmann der Auslandsumsatz im Jahr 2013 genau zwei Drittel. Bis eine amerikanische Fernsehserie im deutschen Fernsehen zu sehen ist, dauert es im Schnitt 125 Tage. Umgekehrt hat sich der Axel-Springer-Konzern eine Minderheitsbeteiligung am Portal „mic.com“ gesichert, das sich als Nachrichtenplattform an 18- bis 34-Jährige richtet. Über die Ursachen und Folgen dieser Aktivitäten, über die Strategien des Managements und den Umfang ökonomischer grenzüberschreitender Medienkommunikation ist wenig bekannt.

Deshalb wollen die Forscher in acht Ländern (USA, Großbritannien, Spanien, Deutschland, Schweiz, Niederlande und Österreich sowie, nach entsprechenden Recherchen zum Umfang grenzüberschreitender Aktivitäten, in Brasilien, Indien oder China) verschiedenen grundlegenden Fragen nachgehen: Welchen Umfang und welche Intensität haben grenzüberschreitende Transaktionen zwischen den Vergleichsländern? Welche Marktstrukturen ermöglichen oder beschränken Transaktionen zwischen Ländern? Was sind die favorisierten Strategien der Medienunternehmen? Welche Rolle spielen die Medienmanager bei diesen Prozessen?

http://www.ku.de/presse/pi/einzelansicht/article/medien-als-internationa...

 

 

Bild: W.R. Wagner/pixelio www.pixelio.de