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Technik garantiert nicht „gute Arbeit“

news

Tanja Rosenthal

Neues aus der Forschung

Technik garantiert nicht „gute Arbeit“

Mai 2018

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Günther Gumhold www.pixelio.de

Technik garantiert nicht „gute Arbeit“
Universität Duisburg-Essen

Wie sich Digitalisierung in der Arbeitswelt auswirkt – das erforschte das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen (UDE). In einem internationalen Forschungsprojekt (QuInnE) wurde dazu der gegenseitige Einfluss von Innovationen, Beschäftigung und Arbeitsplatzqualität untersucht.
Die im aktuellen IAQ-Report veröffentlichen Ergebnisse zeigen, dass sich in innovativen Betriebe im Gegensatz zu traditionell aufgestellten Betrieben ein höheres Beschäftigungswachstum und stabilere Arbeitsplätze aufweisen lassen. Dabei allerdings sinkt die Zahl gering qualifizierter Arbeitskräfte, die Vermehrung und zunehmende Stabilität von Arbeitsplätzen kommt also insbesondere den Qualifizierten zugute. Rückschlüsse darauf, dass Innovationen stets mit höheren Qualifikationen und hochwertigerer Arbeit im Zusammenhang stehen, lässt dies allerdings nicht schließen – dies zeigen qualitative Fallstudien aus Handelslogistik- sowie Computerspielbranche.

Kreative Tätigkeiten und steigende Qualifikationsanforderungen sind kein Garant für „gute Arbeit“, wenn Arbeitskräfte mit geringer Entlohnung, langen Arbeitszeiten und hohen vertraglichen Unsicherheiten zu kämpfen haben, wie dies häufig in der Computerspielbranche der Fall ist. Am Beispiel der Handelslogistik wird außerdem sichtbar, dass durch neue Technologien auch einfache Routine-Tätigkeiten zunehmen können und es dadurch zu verringerten Anforderungen an Wissen und Kompetenzen der Beschäftigten kommen kann.

Hintergrund seien nicht die technologischen Veränderungen an sich, sondern vielmehr die Marktdynamik sowie der ökonomische Kontext, in dem sie eingesetzt werden. In vielen (nichttraditionellen) Wirtschaftsbereichen fehle es an geeigneten Rahmenbedingungen und durchsetzungsfähigen Akteuren.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.uni-due.de/2018-04-23-digitalisisierte-arbeitswelt

 

 

 

Bild: Günther Gumhold www.pixelio.de