Termine

Bundeswissenschaftswoche

Wichtige Termine von überregionalem Interesse.

Aktuelle Termine

Newsletter

Mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.

Newsletteranmeldung

Archiv

Das Archiv bietet Ihnen ältere Ausgaben aus den Jahrgängen 2003 bis 2017 der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement im PDF-Format kostenlos zum Download.

Zum Archiv

Themendiskussion

Diskutieren Sie unsere Themen oder schlagen Sie uns Themen für die nächsten Ausgaben vor.

Themen diskutieren
Themen vorschlagen

Aktuelle Ausgaben
special

State of the Art - Wissenschaftsmanagement für Institute, Hochschulen und Forschung

Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Kostenfreie Weiterbildung zur Digitalisierung für KMU-Mitarbeiter +++ Tag der digitalen Lehre: Hochschule Fresenius zeichnet ihr Zukunftsbild

news

Tanja Rosenthal

Neues aus der Wissenschaft

Kostenfreie Weiterbildung zur Digitalisierung für KMU-Mitarbeiter +++ Tag der digitalen Lehre: Hochschule Fresenius zeichnet ihr Zukunftsbild

Universität Bayreuth und Hochschule Fresenius

Schon längst ist das Thema Digitalisierung auch in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) angekommen –  aber ohne Weiterbildung der Fachkräfte für die digitale Arbeitswelt können sie nicht konkurrenzfähig bleiben. Bei den Hochschulen sieht das nicht wirklich anders aus – für sie geht es aber vielmehr um eine Verbesserung des Lernerfolgs ihrer Studierenden.

Bild: Andrea Damm www.pixelio.de

Kostenfreie Weiterbildung zur Digitalisierung für KMU-Mitarbeiter
Universität Bayreuth

Unter den Themen „Agile Zusammenarbeit 4.0“ und „Digital Future Factory – Digitalisierung in Arbeit und Fertigung für KMU“ erhalten Mitarbeiter KMU durch die Universität Bayreuth die Möglichkeit, sich berufsbegleitend im Bereich Digitalisierung weiterzubilden. Für die Teilnehmer sind die Weiterbildungsmaßnahmen aufgrund der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kostenlos.

Im Rahmen der Weiterbildungsmaßnahme „Agile Zusammenarbeit 4.0“ erlernen die Teilnehmer in acht Lehrgangsmodulen interdisziplinäres Methodenwissen, darunter zum Beispiel Teamdynamiken, Assistenzsysteme, Technologieanalyse 4.0, Mass Customization und Circular Economy. Die Module starten im April 2020 beziehungswese Februar 2021. Die zweite Maßnahme „Digital Future Factory“ soll Unternehmen auf ihrem Weg „von der Fabrik zur Digital Factory“ unterstützen – ab Mai 2020 beziehungsweise 2021 wird in zehn Modulen Anwendungswissen zum Einsatz innovativer Technologien und Methoden der Digitalisierung vermittelt – beispielsweise in den Bereichen digitale Bauteilkonstruktion und -fertigung, digitale Prozess- beziehungsweise Auftragsüberwachung, digitale Qualitätssicherung, digitale Fabrikplanung und der digitale Zwilling.

Zusätzlich zu den acht beziehungsweise zehn Tagen mit Präsenzveranstaltungen stehen den Weiterbildungsteilnehmern ein breites E-Learning-Angebot und diverse Netzwerkveranstaltungen zur Verfügung. Die Mitarbeiter der KMU profitieren dadurch von einem Wissenstransfer mit hohen Praxisbezug. Auch auf Unternehmensseite wird stark von der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft profitiert – die Unternehmen erhalten beispielsweise Input für ungeklärte Digitalisierungs- oder Führungsthemen in der Organisation und erhalten eine kostenfreie Zusatzqualifizierung ihrer Mitarbeiter und stärken damit ihre Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter.

► Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Tag der digitalen Lehre: Hochschule Fresenius zeichnet ihr Zukunftsbild
Hochschule Fresenius

Universitäten müssen herausfinden, in welchen Bereichen neue Medien zu einer Steigerung des Lernerfolgs führen können oder eben in welchen ihr Nutzen begrenzt ist. Am Tag der digitalen Lehre der Hochschule Frisenius in Idstein hat man sich daher mit solchen Fragestellungen auseinandergesetzt. Dabei zeichnet sich für den Hochschulpräsidenten Professor Dr. Tobias Eingelsleben in Zukunft ein neues Hochschulbild ab, nämlich weg von der Präsenzlehre, hin zu einer „Mixe-Mode-Hochschule“, die Raum für unterschiedliche Lerntypen bietet und dadurch individuelle Erfolge des Einzelnen wieder mehr ins Zentrum rücken lässt.

Professor Dr. Marcus Kalz von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg macht allerdings auch darauf aufmerksam, dass digitale Technologien allein nicht automatisch mit einer Verbesserung der Lehre einhergehen – Voraussetzungen, Bedürfnisse, Prozesse und Ziele sollten zunächst strategisch identifiziert und festgelegt werden und für jeden Bereich (Lehre, Forschung und Verwaltung) angepasst werden – dies kann nicht von heute auf morgen ablaufen.

Kommen aber die richtige Strategie, ein breiter Diskurs unter den Lehrenden und ihre Professionalisierung mit der Einführung neuer Technologien zusammen, sind neben der reinen Wissenstransformation auch eine Verbesserung des Lernerfolg kein weit entferntes Zukunftsbild mehr.

► Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Bild: Andrea Damm www.pixelio.de