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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

KI-Forschung in Deutschland: Landkarte der Plattform Lernende Systeme gibt Überblick +++ Neuer Studiengang verbindet Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Data Science +++ Künstliche Intelligenz: Meilenstein in Lemgo

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Tanja Rosenthal

Neues aus der Wissenschaft

KI-Forschung in Deutschland: Landkarte der Plattform Lernende Systeme gibt Überblick +++ Neuer Studiengang verbindet Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Data Science +++ Künstliche Intelligenz: Meilenstein in Lemgo

Plattform für Künstliche Intelligenz, Universität des Saarlandes und Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Unsere ausgewählten Pressemitteilungen stehen heute ganz im Zeichen von KI, der Künstlichen Intelligenz. "Stöbern" Sie einmal in der KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme, die mit 90 wissenschaftlichen Instituten und Institutionen, die sich mit KI beschäftigen, gelistet ist und aktuell mit über 500 KI-Anwendungen ausgestattet ist.

Bild: www.pixabay.com

KI-Forschung in Deutschland: Landkarte der Plattform Lernende Systeme gibt Überblick
Lernende Systeme – Plattform für Künstliche Intelligenz

Deutschland besitzt in der Forschung eine Position als Technologieführer für Künstliche Intelligenz (KI). Wo in Deutschland zahlreiche Lernende Systeme und KI-Anwendungen entwickelt und angewendet werden, zeigt die KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme. Aktuell sind auf der Landkarte insgesamt 90 wissenschaftliche Institute und Institutionen, die sich mit KI beschäftigen, gelistet. Seit Januar sind außerdem mindestens weitere 200 Anwendungen aufgenommen worden, sodass die Landkarte aktuell mit über 500 KI-Anwendungen ausgestattet ist. Mithilfe thematischer Filterfunktionen wie Branche und Region, Einsatzfeld, KI-Technologiefeld sowie Wertschöpfungsaktivität können gezielt Anwendungen angezeigt werden. Im Rahmen der Plattform lässt sich außerdem der Bereich „Anwendungen im Fokus“ finden, der den durch KI geschaffenen konkreten Nutzen für beispielsweise Mensch oder Wirtschaft für ausgewählte Anwendungen erläutert.

Die KI-Landkarte ist ein Beitrag vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Plattform Lernende Systeme in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

► Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Neuer Studiengang verbindet Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Data Science
Universität des Saarlandes

„Data Science and Artifical Science“ heißt der neue Studiengang der Universität des Saarlandes, der vor dem Hintergrund steigender digitaler Datenmengen (Big Data), die für einen steigenden Bedarf an Rechenkraft, neuen Algorithmen und Lösungen der Künstlichen Intelligenz (KI) sorgen, ab dem kommenden Wintersemester von der Fachrichtung Informatik angeboten wird. Nicht nur geht es um bei Data Science um die wachsende Datenmenge selbst, auch ihre Verarbeitung, Aufbereitung und Auswertung mit Hilfe von Technologien der KI und des Maschinellen Lernens bildet ein zentrales Element der sogenannten Datenwissenschaften. Dies verdeutlicht auch die enge Verknüpfung der durch den Studiengang vereinten Themen.

Der Studiengang soll die Absolventen dazu befähigen, komplexes Datenmaterial aufzubereiten, und Probleme so zu analysieren, dass man sie mit Hilfe von Data-Science-Verfahren und KI-Technologien automatisiert lösen kann. Dabei ist der Lehrplan praxisnah ausgerichtet, „damit [die Studierenden] die Verfahren wirklich als Werkzeuge verwenden und nicht nur als theoretische Konstrukte begreifen“, erklärt Jens Dittrich, Informatikprofessor und Leiter der Gruppe „Big Data Analystics“ an der Universität des Saarlandes. Für Anwendungsnähe sollen außerdem die bereits getroffenen Vereinbarungen mit anderen Fachrichtungen wie der Computerlinguistik, Physik, den Materialwissenschaften, der Chemie, der Psychologie und der Biologie sorgen.

Eine weitere Besonderheit, welches für Dittrich sogar ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs im Vergleich zu anderen Angeboten in Deutschland darstellt, ist das Umfeld des „Saarland Informatics Campus“. Der Campus vereint sechs weltweit renommierte Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das CISPA-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit und die beiden Max-Planck-Institute für Informatik und Softwaresysteme sowie drei engzusammenarbeitende Fachbereiche. Insgesamt sind dort mehr als 800 Wissenschaftler tätig.

Der Studiengang verspricht den Absolventen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nach einer Befragung von mehr als 600 Großkonzernen, kleine und mittleren Unternehmen sowie Start-ups, schätzt der Stifterverband die bis zum Jahr 2023 benötigte Menge an Experten zum Thema komplexe Datenanalyse in Deutschland auf 455.000.

► Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Künstliche Intelligenz: Meilenstein in Lemgo
Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Künstliche Intelligenz (KI) ist insbesondere in produzierenden Unternehmen ein zunehmend entscheidendes Mittel zur Effizienzsteigerung und damit zur Existenzsicherung im globalen Wettbewerb. Daher ist die Industrie fortlaufend auf der Suche nach Optimierungs- und neuen Automatisierungslösungen – und in Lemgo wurde dafür möglicherweise ein weiterer Meilenstein gesetzt. Zwei Jahre lang forschten Wissenschaftler vom Fraunhofer IOSB in Lemgo und vom Institut für Mikroelektronik und Mechatronik-Systeme (IMMS) in Ilmenau unter dem Projekt „AgAVE“ gemeinsam an einem Assistenzsystem zur Überwachung von vernetzten Anlagen. Als Element hin zu automatisierten Lösungen und effizienteren Wertschöpfungsketten haben die Forscher daher algorithmische Grundlagen für ein Asisstenzsystem zur Überwachung des Zustands von Maschinen beziehungsweise gesamten Produktionsanlagen erarbeitet. Durch die Ermittlung und Unterscheidung von verschiedenen Defekten, Bedienfehlern oder Ausfällen kann das System den Anlagenbediener bei der komplexen Analyse von Status- und Fehlerquellen unterstützen. Die Überwachung erfolgt dabei im laufenden Betrieb. Eine Besonderheit stellt außerdem dar, dass jedes Produktionsmodul über ein eigenes Assistenzsystem zur Überwachung verfügt, welches die mit Hilfe von intelligenten Algorithmen gesammelten Informationen an ein Gesamtsystem weiterleitet. Dort werden die Informationen so verarbeitet, dass der Nutzer gezielte Hinweise, Warnungen und Anweisungen zur Bedienung erhält.

Die Herausforderung hierbei war insbesondere, so die Projektingenieurin Kaja Balzereit, die Verfahren des maschinellen Lernens auf den industriellen Einsatz anzupassen – diese konnte bewältigt werden, sodass das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Projekt „AgAVE“ ist vom  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gefördert worden.

► Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Bild: www.pixabay.com