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Frauen empfinden ihr Einkommen als gerechter als Männer +++ Mehr Stress durch verantwortliche Leitung

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Nina Asaveliuk

Neues aus der Forschung

Frauen empfinden ihr Einkommen als gerechter als Männer +++ Mehr Stress durch verantwortliche Leitung

März 2018

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de

Frauen empfinden ihr Einkommen als gerechter als Männer
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin

Trotz der Lohnlücke zwischen den vollbeschäftigten Männern und Frauen in Höhe von 16 Prozent und des gleichen natürlichen Gerechtigkeitsempfinden halten Frauen ihr Verdienst im Durchschnitt für gerechter als Männer. Zu diesem Ergebnis sind die Soziologen in einer Untersuchung auf Basis der Langzeitstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin gekommen. Der Grund liegt nach Angaben der Forscher in der Aufteilung in typische Männer- und Frauenberufe. So vergleichen die Frauen, die in einer Branche mit vorwiegend weiblichen Beschäftigten arbeiten, ihr Gehalt mit anderen Kolleginnen und bleiben somit der geschlechtsbedingten Lohnlücke unbewusst. Bestätigt wird diese These durch die Angaben der Frauen, die in zumindest zur Hälfte männerdominierten Berufen tätig sind: Sie bewerten ihre Einkommen als genauso gerecht oder ungerecht wie ihre männlichen Kollegen in einer vergleichbaren Position. Das Gerechtigkeitsempfinden der Männer in Bezug auf ihre Verdienste zeigte eine überraschende Unabhängigkeit von dem Geschlecht ihrer Kollegen: Sie orientieren sich in jedem Beruf vor allem daran, was Männer generell im Durchschnitt verdienen.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.580340.de

 

Mehr Stress durch verantwortliche Leitung
Leibniz-Institut für Wissensmedien

Im Rahmen einer fünfteiligen Studie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien und der niederländischen Forschern wurden die Teilnehmenden gebeten, vor einer Videokamera eine Rede über eine persönliche Situation, in der sie Macht und Einfluss hatten, zu halten. Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Während eine Gruppe über die Freiräume sprechen sollte, sollte die andere Gruppe über ihre Verantwortlichkeiten in der Situation erzählen. Dabei wurde ihre körperliche Stressreaktion beziehungsweise die Leistung des Herzens über gängige physiologische Verfahren gemessen. Die Studie zeigte, dass das Thema Verantwortung durch den Körper als deutlich stressiger als das Thema Freiräume empfunden wird. Durch den Vergleich der Ergebnisse der Machthaber mit den Personen, die geringere Macht hatten und über gleiche Themen gesprochen haben, wurde insbesondere festgestellt, dass das hohe Stresslevel nicht aus der Verantwortung alleine, sondern aus der Verbindung der Verantwortung und einer Machtposition entsteht.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.iwm-tuebingen.de/www/index.html

 

 

 

Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de