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Bilanz und Ausblick

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Luis Padberg

Hightech-Strategie

Bilanz und Ausblick

Bildungsministerin und Forschungsunion diskutieren über „Neue, ehrgeizige Ziele“ der Hightech-Strategie: „engere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“ und „ein stärkerer Bürgerdialog“.

„Vor welchen Aufgaben steht Deutschland?“ – Das war das Thema der Konferenz am 23.04 in Berlin, zu der Bildungsministerin Johanna Wanka eingeladen hatte. Als Gäste waren Vertreter der Forschungsunion Wissenschaft-Wirtschaft geladen. Es sollte eine Bilanz der Hightech-Strategie gezogen werden, um dann über eine Weiterentwicklung diskutieren zu können.

Die Hightech-Strategie existiert seit 2006 und ist die erste nationale Initiative die themenübergreifend Aktivitäten in Forschung und Innovation bündeln soll. Seit der Weiterentwicklung zur Hightech-Strategie 2020 ist sie auf die fünf Hauptbedarfsfelder Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation zentriert. Besonders wertvoll ist die Einführung von Zukunftsprojekten, in denen langfristige Ziele und Visionen formuliert werden, um die großen Problem- und Fragestellungen dann mit konkreten Maßnahmen lösen zu können. Einige der zehn Zukunftsprojekte sind beispielsweise: „Der Intelligente Umbau der Energieversorgung“, „Nachhaltige Mobilität“ und „Die CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Stadt“. Die Bilanz der Hightech-Strategie zeigt, dass sie ein wirksames Instrument ist, um Forschungs- und Innovationsaktivitäten in Deutschland zu verstärken. So wurde beispielsweise die Förderung der Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen seit 2005 auf circa 1,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Auch die Ergebnisse im internationalen Vergleich bekräftigen die Strategie: Jedes siebte Patent weltweit wurde in Deutschland angemeldet, mit 12,1 Prozent belegt Deutschland noch vor China und den USA den ersten Platz in der Produktion forschungs- und entwicklungsintensiver Hightech-Artikel. Diese guten Bilanzen wirken sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. So sind zwischen 2005 und 2011 92.000 neue Jobs in der Forschung entstanden. „Deutschland ist seit dem Start der Strategie zu einem der weltweit führenden Standorte für Forschung und Entwicklung geworden. Damit ist das erste Etappenziel erreicht“, sagte Wanka. Diesen Schwung müsse man nun mitnehmen und sich neue ehrgeizige Ziele setzen. Der wichtigste Begleiter der Hightech-Strategie ist die Forschungsunion. Sie fungiert als innovationspolitisches Beratungsgremium. Auch der Vorsitzende der Forschungsunion, Arend Oetker, betonte die Wichtigkeit, gemeinsame Ziele zu formulieren: „Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft müssen ihre Kräfte weiterhin bündeln, um Deutschland zu einem innovativen, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Land zu machen.“ Jetzt heißt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu führen und die Strategie an zukünftige Herausforderungen anzupassen. So schlägt die Forschungsunion beispielsweise eine Anpassung der Zukunftsprojekte an aktuelle Fragestellungen wie beispielsweise im Themenfeld Kommunikation/IT vor. Wanka äußerte sich dazu positiv: „Wir werden die Hightech-Strategie für neue Themen öffnen. Besonders beim Thema Industrie 4.0 und der zunehmenden Digitalisierung kann die Hightech-Strategie dazu beitragen, dass wir die Chancen dieser Zukunftstrends noch besser nutzen können.“ Außerdem betonte die Bildungsministerin die Rolle der Hochschulen als Spitzencluster, die mehr und mehr die Rolle regionaler Innovationszentren übernehmen und als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft fungieren sollen. Foto: Rainer Sturm/pixelio