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Vom wissenschaftlichen Rechenzentrum zum Rechenzentrum für die Wissenschaft

management

Jahrgang 2017
Ausgabe 5/2017
Dirk von Suchodoletz, Janne Chr. Schulz und Jan Leendertse

Informationstechnik

Vom wissenschaftlichen Rechenzentrum zum Rechenzentrum für die Wissenschaft

Überlegungen zur Rekalibrierung von IT-Strategien an Universitäten und Hochschulen

Vom Treiber zum Getriebenen – die Entwicklungen der letzten 20 Jahre setzen das wissenschaftliche Rechenzentrum alter Prägung vielfältig unter Druck. Die aktuelle Existenzberechtigung dieser zentralen Einrichtung muss sich aus ganz anderen Faktoren ableiten als zu ihren Anfängen, um sich im Wettbewerb mit kommerziellen Anbietern, dem Anpassungsdruck durch moderne IT-Entwicklungen und in der inneruniversitären Konkurrenz zu den Fakultäten behaupten zu können. Wissenschaftliche Rechenzentren standen einst für die Bereitstellung der ersten E-Mail-, FTP- oder Webserver. Ebenso trieben sie wesentlich die Entwicklungen des wissenschaftlichen Rechnens oder den Ausbau leistungsfähiger Datenweitverkehrsnetze voran. Dienste dieser Anfangszeit wurden bei ihrer Einführung nur von einer überschaubaren Gruppe in den Universitäten oder Forschungseinrichtungen genutzt. In der heutigen Zeit zählt FTP zu den Sicherheitsrisiken, E-Mail und das darunterliegende Datennetz sind erwartete Basisinfrastrukturen vergleichbar der Elektrizitätsversorgung.