Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Gina Lollobrigida, das italienische Sex-Symbol der 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, schafft es mit ihren inzwischen 85 Jahren wieder in die Nachrichten. Nicht mit einem neuen Film, von dem sie sich längst losgesagt hat und auch nicht mit ihrer Fotografie, sondern mit ihrem Schmuck. Nicht, dass sie ihn auf ihre alten Tage zur Schau stellt. Das wäre durchaus verständlich, denn sie übt nach wie vor eine große Anziehungskraft auf andere Menschen aus. Und Schmuck ist schon immer für die Größen des Filmgeschäfts ein Ersatz für den vergänglichen Ruhm gewesen.
Das System der deutschen Hochschulfinanzierung: Eine Reihe miteinander verketteter Probleme / Ein Beitrag zum Schwerpunkt Hochschulfinanzierung WISSENSCHAFTSMANAGEMENT 1/13
Hochschulen stehen, wie fast alle Einrichtungen aus dem sogenannten Dritten Sektor, zunehmend vor dem Problem, dass bisherige Finanzierungsquellen nicht mehr in dem Umfang wie früher verfügbar sind. Grundlage hierfür ist einerseits das Problem der Staatshaushalte, andererseits aber auch der Rückgang von Spenden und, zumindest bei Hochschulen, die Diskussion um Studiengebühren, die dazu geführt hat, dass auch diese Einnahmequelle weitestgehend versiegt ist.
Das Editorial zur kommenden Ausgabe Wissenschaftsmanagement 1/13
Die Not im britischen Hochschulsystem macht erfinderisch. Über 30 Prozent Kürzungen in der Grundfinanzierung zwingen dort zur Suche nach neuen Geldquellen. Nicht nur die Anleihe der Universität Cambridge, die sie im vergangenen Jahr mit über 410 Millionen Euro erfolgreich ausgegeben hat, zieht neidische Blicke auf sich. Auch die erste Halbjahresbilanz der Cambridge & Counties Bank Ltd. veranlasst die Süddeutsche Zeitung im Februar zu einer Würdigung. Eine Bank für kleine- und mittelständische Investitionen in Mittelengland ist aus deutscher Sicht zunächst noch nichts Besonderes. Aber die Liste der Gesellschafter lässt deutsche Wissenschaftsmanager aufmerken: 50 Prozent des Geldhauses gehört nämlich Trinity Hall, einem der altehrwürdigsten Colleges der Universität Cambridge.
Die Ausgaben für FuE haben 2011 einen Rekordstand von 2,88 Prozent des BIP erreicht
Trotz Finanz-, Eurokrise und Fachkräftemangel nähert sich Deutschland der magischen Drei-Prozent-Marke: Laut Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft haben 2011 hiesige Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute 2,88 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. „Das ist ein starkes Bekenntnis von Bundesregierung und Wirtschaft zum Forschungsstandort Deutschland – und ein Ansporn für weitere Investitionen“, freut sich Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) in Berlin.