Das Ziel ist zum Greifen nah
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Das Ziel ist zum Greifen nah
Auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht eine wichtige Entwicklung: „Die deutschen Unternehmen bewegen sich mit ihrem Engagement in den Bereichen Forschung und Entwicklung auf Rekordniveau und beschäftigen immer mehr hoch qualifizierte Fachkräfte.“ Vor allem die Unternehmen spielen hier eine tragende Rolle. Die Zahlen sprechen dabei für sich: Die Ausgaben des Wirtschaftssektors in FuE stiegen dabei von 2010 zu 2011 um 7,2% auf 50,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg der Anzahl des Vollzeit beschäftigten Forschungspersonals um 3,7 Prozent auf fast 350.000. Das bedeutet über 12.000 spezialisierte Fachkräfte, die in einem Jahr neu eingestellt worden sind. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei den FuE-Ausgaben in der Spitzengruppe Frankreich schafft es insgesamt auf 2,25 Prozent des BIP, Großbritannien auf 1,8 Prozent, Spanien auf 1,33 Prozent und Italien liegt bei den Ausgaben für FuE bei 1,25 Prozent des BIP. Der europäische Durchschnitt liegt gegenwärtig bei etwa zwei Prozent. „Während andere Länder ihre Etats kürzen, hat die Bundesregierung Wort gehalten und in dieser Legislaturperiode gut 13 Milliarden Euro mehr in Bildung und Forschung investiert als zuvor“, erklärt die Bildungsministerin. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE und Vizepräsident des Stifterverbandes, will sich auf dem Erreichten nicht ausruhen und fordert noch mehr Einsatz von der Politik: „Wir müssen weiter gehen, weil andere längst weiter sind. Die Unternehmen haben gezeigt, dass sie dazu bereit sind. Die Politik hat mit der Hightech-Strategie und der Exzellenzinitiative wichtige Impulse gegeben und das FuE-Budget auch in schwierigen Zeiten erhöht. Nun sollte sie den nächsten Schritt tun und Forschungsausgaben steuerlich begünstigen, so wie es viele andere Industrieländer im internationalen Wettbewerb tun." Für 2012 zeigen die Planzahlen einen gebremsten Optimismus. Bild: Jorma Bork/pixelio



















