Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Die Notwendigkeit von Changemanagement an deutschen Universitäten und Hochschulen
Ein Dienstagmorgen im November kurz vor zehn Uhr. Mehr als ein Jahrzehnt arbeite ich schon an dieser Universität, denke ich auf dem Weg zur allwöchentlichen Teamsitzung auf dem Campus, das imposante Hauptgebäude im Blick. „Bin ich tatsächlich Teil dieser renommierten Universität mit ihren über 35.000 Studentinnen und Studenten, die an diesem Morgen nach mehr als zwei Jahren Pandemie wieder physisch anwesend sind?Identifiziere ich mich eigentlich (noch) mit diesem Unternehmenstanker, der in den letzten Jahren zwar diverse Krisen erfolgreich überwand und doch auf gewisse Weise festzustecken scheint? Oder habe ich mich längst im Kokon meines Arbeitsteams mit der „Verhaftung“ dieses Kolosses arrangiert?“
Mit dem Suchbegriff "Bundestag" recherchieren Sie in Meldungen aus der parlementarischen Arbeit zu den Themen Bildung und Forschung, die die Redaktion seit dem Jahr 2013 stets zum Wochenende für Sie zusammenstellt. Die Redaktion und der Verlag Lemmens Medien wünschen Ihnen einen schönen Wochenausklang!
Eine Analyse europäischer Maßnahmen zum Schutz der Demokratie
Demokratien sehen sich vielschichtigen Bedrohungen ausgesetzt. Eine zentrale und oft diskutierte Bedrohung stellen KI-gesteuerte Instrumente wie Profiling, Targeting und Desinformationskampagnen dar. Die EU ist bemüht, solche negativen Auswirkungen von KI-basierten Systemen auf die Demokratie über verschiedene Maßnahmen zu regulieren.Dieses Papier untersucht vier zentrale Instrumente der EU zur Verhinderung von negativen Auswirkungen auf die Demokratie: Verbote, Transparenz, Risikomanagement und digitale Bildung. Die Analyse zeigt, dass der Ansatz der EU zwar hilft, die demokratische Partizipation von Individuen zu schützen, aber keinen umfassenden Schutz vor einer systemischen Bedrohung für die Demokratie bietet.
Die Redaktion Wissenschaftsmanagement und der Verlag Lemmens Medien wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest und verabschieden sich ins lange Wochenende. Hier folgt noch kurz ein Blick auf die parlamentarische Arbeit in dieser Woche.
Hochschulen als Zukunftslabore der klimaneutralen Gesellschaft
Im Dezember 2023 stürzte nachts die Decke eines Hörsaals an der Universität Marburg ein. Aufgrund von Wasserschäden mussten an der TU Berlin wenige Monate zuvor Lehrgebäude geschlossen werden. Dort, wo Wissenschaftler:innen zu den großen Fragen unserer Zeit forschen, bröckelt vielerorts die Bausubstanz. Laut Angaben der Kultusministerkonferenz (KMK) beläuft sich der Sanierungsstau an Hochschulen mittlerweile auf etwa 74 Milliarden Euro. Hochschulen können in einer modernen Wissensgesellschaft als Pioniere des Wandels angesehen werden, jedoch spiegelt sich das in der Bundesrepublik nicht in den Investitionen in den Hochschulbau wider.
Am Mittwoch, 15. Mai 2024, widmet sich der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in einer öffentlichen Anhörung dem Thema "Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für Deutschlands Zukunft stärken". Auf Vorschlag der Fraktionen sind sieben Experten eingeladen. Heute blicken wir noch einmal auf die parlamentarische Arbeit in dieser Woche zurück.
Notwendige Kritik oder demokratieschädliche Desinformation?
Wenn Wissenschaft als elitär abgetan wird, unbestimmte Zweifel gesät und das Falsifikationsprinzip in der öffentlichen Debatte zurückgewiesen wird, hat das schwerwiegende Konsequenzen für die Legitimität demokratischer Prozesse. Aber worin unterscheiden sich demokratieschädliche Wahrheitsinfragestellungen und Desinformationskampagnen von legitimer und demokratisch notwendiger Kritik?
Mit dem Suchbegriff "Bundestag" recherchieren Sie in Meldungen aus der parlementarischen Arbeit zu den Themen Bildung und Forschung, die die Redaktion seit dem Jahr 2013 stets zum Wochenende für Sie zusammenstellt. Wir wünschen Ihnen einen schönen Wochenausklang!
Strategiewerkzeuge aus der unternehmerischen Praxis in Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgreich einsetzen
Dieser CASE liefert konkrete Empfehlungen für das Vorgehen von Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen zur erfolgreichen Entwicklung von Strategien unter Einsatz von Instrumenten aus der Wirtschaft. Das Ziel ist, durch effektive Nutzung bewährter Instrumente einen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung von Wissenschaftsorganisationen zu leisten und dabei angemessen auf die speziellen Anforderungen und Herausforderungen des akademischen Umfelds einzugehen.
Vergangene Woche haben wir an dieser Stelle auf die anstehende öffentliche Anhörung zum Thema Wissenschaftskommunikation im Bildungsausschuss verwiesen. Alle geladenen Sachverständige forderten in der Sitzung eine bessere Wissenschaftskommunikation. Eine Zusammenfassung der Anhörung entnehmen Sie der Meldung aus dem Bundestag, die wir für Sie weiter unten verlinkt haben. Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.